des Deutschen Aero Club e.V.
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3Es ist nun schon ein Weilchen her, als ich mich nach bestandener Diplomprüfung am Katzentisch in einem muffigen Büro mit zwei grauen Herren wiederfand und mich so gar nicht damit anfreunden konnte, den Rest meines Erwachsenenlebens hier zu verbringen. Da musste es doch noch mehr geben?! Ein Dozent an meiner Fachhochschule hatte hin und wieder vom Segelfliegen erzählt, und irgendwo in der Stadt hatte ich eine Plakatwand mit Bildern von solchen Flugzeugen entdeckt. Beinahe täglich war ich schon als Schülerin am Flugplatz vorbeigekommen. Das ehemalige Militärgelände hinter einem großen Zaun von Gebüsch verdeckt schien mir bis dato uninteressant. Dass man dort mal schnuppern durfte, wusste ich nicht. An einem sonnigen Freitag nach Feierabend radelte ich nach einem langweiligen Bürotag nach Hause, und da waren sie plötzlich über mir: weiße Segelflugzeuge kreisten lautlos am blauen Himmel. Vielleicht war dies genau der richtige Zeitpunkt anzuhalten und doch einmal hinters Gebüsch zu gucken? (mehr …)

Ein schönes Video vom BJVF 2016 in Hellingst vom Team Bayern!

 

Das 32. Bundesjugendvergleichsfliegen auf dem Flugplatz Hellingst ist vorbei und alle Teilnehmer und Helfer haben gut ihren Weg nach Hause gefunden. Das fliegerische Niveau der Kandidaten war extrem hoch und die Flugtage wurden somit sehr spannend! Letztendlich konnte sich aber Ron Kwlatkowski aus Brandenburg mit 19,7 Punkten durchsetzen. Auf dem zweiten Platz folgte Georg Lenz aus Rheinland-Pfalz, Dritter wurde Sebastian Simon aus Bremen. Die Länderwertung führten Hessen, Bremen und Bayern an!

Das Bundesjugendvergleichsfliegen fand vom 22.09. bis 25.09. in Hellingst statt. Insgesamt waren 44 Teilnehmer aus 15 Verbänden vertreten. Wir danken dem Organisationsteam sowie allen Teilnehmern und Helfern für ein grandioses Event in toller Stimmung!

Die Ergebnislisten können hier eingesehen werden:

Einzelwertung

Länderwertung

WhatsApp-Image-2016-09-25-at-14.34.58Das Erstaufnahmeheim Schöngleina und der Fliegerklub Carl Zeiss Jena e.V. haben am Samstag, dem 24.09.2016  einen gemeinsamen Abend auf dem Flugplatz Jena-Schöngleina veranstaltet. Nach einem vorangegangen Thementag mit dem Heim rund um die Fliegerei wird nun die Disziplin geändert und zum Ball gegriffen. Ein Freundschaftsturnier im Volleyball mit gemischten Mannschaften sorgte für ein sportliches miteinander. Das anschließende gemeinsame Abendessen ließ die Teilnehmer dann wieder zu Kräften kommen und den Abend auf dem Flugplatz in gemütlicher Runde ausklingen. Das sehr schöne spätsommerliche Wetter hat das Ganze abgerundet.

Der Verein des Segelflugsports möchte damit seine Nähe zu dem Erstaufnahmeheim nutzen und zur Integration jugendlicher Flüchtlinge beitragen. „Unsere Jugendgruppe und die Jugendlichen des Erstaufnahmeheims hatten eine Menge Spaß zusammen und alle haben sich hervorragend verstanden“, resümiert Sarah Landgraf, Segelfliegerin im Fliegerklub und Organisatorin dieses Abends. „Alles in allem eine gelungene Veranstaltung und eine interessante Kooperation, die wir auf jeden fall fortführen werden.“

Bericht: Andreas Litzba; Fotos: Sarah Landgraf

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ballonNach 7 Jahren Segelflug, bestieg ich im Mai diesen Jahres zum ersten Mal einen Heißluftballon. Zusammen mit meinem Freund und dem Ballonteam Rheine starteten wir direkt hinter meinem Elternhaus südlich der Stadt Rheine in einer Pferdewiese.

Doch vor dem Start musste, wie auch beim Segelfliegen, das Fluggerät gemeinsam aufgebaut werden. Dies ging aber erstaunlich schnell von statten. Nach bereits 20 Minuten Aufbau stiegen wir in die Luft auf eine Reisehöhe von ca. 300 Metern. Der Wind trug den Ballon Richtung Südwest. Anders als beim Segelfliegen verlief die Fahrt sehr viel ruhiger, da man kein Fahrtgeräusch hat. Im Vergleich zum Segelflug konnte man aufgrund der geringen Flughöhe die Landschaft besser beobachten.

Schon frühzeitig bereitete der Ballonfahrer sich auf die Landung vor. Gemeinsam suchten wir nach möglichen Landefeldern in Flugrichtung. Diese Situation kannte ich vom Segelfliegen bereits gut und wusste auf was zu achten war. Allerdings war der Anflugwinkel sehr viel flacher als bei Landungen mit einem Segelflugzeug. Nach einer sanften Landung in hohem Getreide zogen wir den Ballon auf einen anliegenden Feldweg, wo uns bereits das Rückholteam, das uns die ganze Zeit am Boden gefolgt ist, erwartete. Nach dem gemeinsamen Einpacken des Ballons erfolgte die traditionelle Ballontaufe. Dabei wurden ein paar Haare mit einem Feuerzeug vom Kopf gebrannt und anschließend mit Sekt gelöscht. Zudem gab es noch einen Ballonfahrernamen und eine Urkunde. Anschließend wurde ein Landefest mit Getränken und Snacks auf dem Feldweg gefeiert.

fotoEs war ein interessanter Einblick in eine andere Luftsportart mit vielen neuen Erfahrungen aber auch ähnlichen Situationen wie beim Segelfliegen. Denn auch das Ballonfahren ist ohne ein gutes Team nicht möglich. Dem Segelfliegen werde ich natürlich treu bleiben, wenn ich jedoch noch einmal die Möglichkeit hätte, würde ich sofort wieder in einem Ballon einsteigen.

Sabrina Weßling – LSV Eschendorf e.V.