des Deutschen Aero Club e.V.
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AERO 2018 – Tag 4

April 21st, 2018 | Posted by Julia Jansen in Uncategorized - (0 Comments)

Samstag, der 21.04.2018

Das wars! Der Messestand ist abgebaut, die Kisten in den Autos verstaut, die AERO 2018 liegt hinter uns. Wir können auf erfolgreiche Tage zurückschauen!

Heute haben wir nochmal alles gegeben und zahlreiche Flieger gebaut, sowie Edgar Cards, Flyer, T-Shirts und Kalender verteilt. Wir haben viele interessante Gespräche geführt, Besucher über unsere Arbeit informiert und mit möglichen Partnern gesprochen.

Zum Abschluss lassen wir unsere Erlebnisse heute Abend bei Pizza und Kaltgetränken am Bodensee Revue passieren. Jetzt gilt es, die geknüpften Kontakte zu pflegen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu konsolidieren.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern und dem Organisationsteam der AERO Friedrichshafen und freuen uns riesig auf nächstes Jahr.

Eine geniale Messewoche liegt hinter uns! DANKE an alle die dabei waren!

AERO 2018 – Tag 3

April 20th, 2018 | Posted by Julia Jansen in Uncategorized - (0 Comments)

Freitag, den 20.04.2018

Und ein weiterer Tag geht dem Ende entgegen, die Zeit vergeht hier wirklich wie im Flug!

Heute durften wir uns über den Besuch von Judith Spörl freuen, die an unserem Stand ihre Bücher „Lena fliegt sich frei“ und „Lena startet durch“ vorgestellt hat. Zahlreiche Eltern und Großeltern nahmen die Gelegenheit wahr und ließen die Bücher für ihre Kleinen signieren.

Nachmittags gab sie am DAeC Stand dann eine Lesung, bei der sie einige Stellen in der Geschichte kommentierte und erklärte.

Auf der abendlichen Standparty des DAeCs nutzen dann viele Gäste die Möglichkeit und tauschten sich mit ihr aus. Auch morgen ist Judith wieder an unserem Stand vertreten und liest aus ihren Büchern vor!

Wir freuen uns auf den letzten Tag, der sicherlich auch der besucherreichste sein wird.

Bis morgen!

„Lena fliegt sich frei“

„Lena startet durch“

Die Autorin Judith Spörl war heute mit bei uns am Stand und hat ihre Bücher vorgestellt.

An unserem Stand erfahrt ihr alles über unsere Projekte 🙂

Zwei Mal hat Judith heute aus ihrem Buch gelesen! Es war klasse!! Morgen liest sie nochmal vor – seid dabei!

Natürlich haben wir auch ein Bild mit der „aerocam“ gemacht 😛

AERO 2018 – Tag 2

April 20th, 2018 | Posted by Julia Jansen in Uncategorized - (0 Comments)

Donnerstag, der 19.04.2018

Der zweite Tag stand im Zeichen des internationalen Austausches.

Rumänische, russische, italienische, französische und spanische Kinder haben bei uns ihre Flieger gebaut. Trotz der Sprachbarriere klappte die Verständigung hervorragend.

Flugzeugbau ist eben eine Leidenschaft, die verbindet!

Eines hatten jedoch alle Kinder gemeinsam: Das Leuchten in ihren Augen, als wir die Flieger zusammen ausprobiert haben. Diese Freude in den Kinderaugen ist einfach toll mit anzusehen und motiviert jedes Mal aufs Neue. Sehr begehrt waren heute auch unsere T-Shirts, die sogar australische Abnehmer fanden. Wir zeigen in Zukunft also auch auf dem 7. Kontinent Präsenz!

#Kindheitstraum

Mama´s und Papa´s sind natürlich fleißige Helfer beim Gleiterbau 🙂 Das finden wir klasse!!

Und natürlich werden die selbstgebauten Gleiter direkt auf ihre Funktionalität getestet.

Schick deinen Flieger in den Himmel!

AERO 2018 – Tag 1

April 20th, 2018 | Posted by Julia Jansen in Uncategorized - (0 Comments)

Mittwoch, der 18.04.2018

Der erste Tag ist vorüber und wir sind geschafft!

Wir haben tolle Gespräche geführt und viele neue Menschen kennengelernt, darunter Lehrer und Airline-Piloten, die sich alle in einem einig waren: Kindern und Jugendlichen muss die Faszination Fliegen nahegebracht werden. Daran wollen wir arbeiten und freuen uns natürlich über den Zuspruch für unsere Arbeit! Allerdings muss dafür noch viel getan werden, weswegen wir kräftig für unsere Projekte wie „Jugend fliegt“ oder „Schick deinen Flieger in den Himmel“ geworben haben.

Ganz besonders freut uns dabei, dass heute die Mehrheit unserer Besucher Mädchen waren und mit uns Holzflieger gebaut haben.

Also Jungs, haltet euch ran!

Morgen geht’s weiter!

 

Fleißige Nachwuchspiloten und Nachwuchspilotinnen basteln an ihren Balsagleitern 🙂 #Kindheitstraum

Die Ausschreibung zum Leistungslehrgang für jugendliche Fallschirmspringer in der Zusammenarbeit mit der Fédération Francaise de Parachutisme und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) in der Zeit vom 05.08.2018 – 12.08.2018 ist online!

Also schnell anmelden!!

Wir freuen uns auf Euch!

 

Ausschreibung-2018-DFJW

Anmeldung-2018

Springerischer Lebenslauf 2018

 

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit, die seit 1963 über 8,4 Millionen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich die Teilnahme an über 320.000 Austauschprogrammen und Begegnungen ermöglicht hat. (Quelle: https://www.dfjw.org/ )

Die französische Fallschirmspringföderation wurde am 10. Dezember 1949 gegründet und ist seit 1972 Delegierte des Ministeriums für Jugend, Sport und Gemeinschaftsleben. Sie ist für die Organisation und Förderung des Fallschirmspringens in Frankreich verantwortlich. (Quelle: http://www.ffp.asso.fr/equipe/ )

AERO 2018

April 12th, 2018 | Posted by Julia Jansen in Uncategorized - (0 Comments)

Auch dieses Jahr sind wir als Luftsportjugend wieder auf der AERO Messe in Friedrichshafen vertreten. Vom 18. – 21. April 2018 suchen wir auf der AERO viele kleine Nachwuchspiloten bei unserem Balsagleiterbau, stellen Euch unsere Projekte vor und freuen uns auf viele tolle Gespräche mit Euch!

Ganz besonders freuen wir uns auf das Projekt „Hörfahrt“, welches wir dieses Jahr neu auf der Messe präsentieren werden.

Klingt interessant? Dann besucht uns doch mal an unserem Stand!

Wir freuen uns auf Euch!

Eure Luftsportjugend

Wo findet ihr uns?

HALLE B4 – Stand 121

Hier übergibt unsere stellvertrende Bundesjugendleiterin Julia den Gewinn für den Sieg beim Balsagleiter Weitwurf Wettbewerb!

 

Auf die Plätze – Fertig – Los! So werden nach dem erfolgreiche Bau die Funktionsfähigkeit der Balsagleiter in einem Wettbewerb getestet. Seid dieses Jahr doch auch mit dabei! Spaß garantiert! 😉

Mit der Fragestellung „Wie gestalten wir Luftraum und Energiewende im Einklang?“ lud die

Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt und das Forum Luft- und Raumfahrt e. V. am Donnerstag, den 22. März 2018 zum Lunch in das historische Gebäude der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin ein.

Eingeladen waren die Luftfahrtverbände Aircraft Owners and Pilots Association Germany (AOPA), German Business Aviation Association e.V. (GBAA), Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF) und natürlich der Deutsche Aero Club (DAeC).

Bei der etwa eineinhalbstündigen Veranstaltung gab es neben dem Mittagstisch zwei spezielle Fachvorträge. Der eine von Herrn Prof. Dr.-Ing. Janser der FH Aachen über das Thema „Windkraft vs. Flugplatz | Ist ein gefahrloser Flugbetrieb der Allgemeinen Luftfahrt bei weiterem extensiven Ausbau der Windenergie möglich?“ – Diese Frage kann jeder nur für sich nach dem Vortrag beantworten. Herr Janser hatte zur Veranschaulichung imposante Bilder in seinem Vortrag eingebettet. Er und sein Team analysierten auf Grundlage eigener Messungen und erläuterten den Gästen graphisch die entsprechenden Effekte für Luftsportler. Anders als ein starres Hindernis bilden Windenergieanlagen infolge von Turbulenzen und Windscherungen einen dynamischen Wirkzylinder rund um das eigentliche Hindernis. Die Auswirkung auf die Piloten und deren Flugzeuge sind sehr stark spürbar. Der Flugplatz stellt seit jeher, gerade für die Segelflieger und für Piloten in der Ausbildung , einen sichere-n Hafen dar. In den Vereinen beginnt die Schulung ab 14 Jahren. In den Übungsräumen ist es umso wichtiger den Luftraum weitestgehend frei von Störungen zu halten.

Bei Herrn Klaus Sturm, dem Abteilungsleiter der Flugmeteorologie vom Deutschen Wetterdienst, ging es um „Störungen durch Windenergieanlagen auf die Radarsysteme des DeutschenWetterdienstes.“ Eins haben Windenergieanlagen und Radarsysteme gemeinsam, sie konkurrieren um Ihren Standort. Meist gelegen auf einer geografischen Erhöhung mit guter Infrastruktur und ausgebautem Stromnetz. Durch die Windkraftanlagen- Hindernisse werden flugmeteorologische Wettervorhersagen stark beeinträchtigt. Die Radargeräte können nicht mehr ungehindert in allen Richtungen sowie Höhen den Himmel scannen, da in der unmittelbaren Entfernung Windparks stehen und das elektromagnetische Radarsignal beeinflussen. Die notwendige umfassende Wetterradarabdeckung in Deutschland ist somit nicht mehr gegeben.

Die Anzahl der Windenergieanlagen wächst mit einer hohen Dynamik und dabei nimmt die

Anlagenhöhe stetig zu. Der begrenzte Luftraum wird zunehmend eingeschränkt. Die Richtlinien- und Gesetzgebungen müssen dementsprechend angepasst werden. Die Standortwahl und auch der Abstand zu den Flugplätzen und den Radarsystemen müssen umfassend geprüft und gemäß neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse angepasst werden .

Es war ein interessantes Lunch, mit vielen produktiven Gesprächen und eine tolle Atmosphäre zum Netzwerken. Herzlichen Dank für die Einladung. Gerne kommen wir wieder einmal in die große Bundeshauptstadt Berlin.

 

 

 

Unterstützt wird das Jugendlager durch das DFJW, die Luftsportjugend des DAeC, die Fédération Française d’Aérostation, und den Deutschen FreiballonsportVerband e.V. Nicht zu vergessen, unsere freiwiligen Helfer und die Vereine, die uns Gerät zur Verfügung stellen.

Vom 14. Juli 2018 bis 21. Juli 2018 in Bayern (Oberschwaben) / Deutschland.

Für die Teilnahme am Jugendlager sind keine ballonspezifischen Vorkenntnisse oder besondere körperliche Fitness erforderlich.

Ihr könnt im Jugendlager den Ballonsport kennenlernen, sowohl bei einer Fahrt im Ballon als auch bei der Verfolgung am Boden, wenn die Ballone am Himmel fahren. Unser erfahrenes Betreuer und Pilotenteam leitet euch kompetent an. Es sind keine Vorkenntnisse in der Sprache des jeweiligen Partners Voraussetzung, mehrere Betreuer können bei Bedarf dolmetschen sollte es notwendig werden.

Neben den wetterabhängigen Ballonfahren planen wir verschiedene Freizeitaktivitäten.

Teilnehmen können ihr wenn ihr zwischen 14 und 21 Jahren alt seid. In der Regel berücksichtigen wir Anmeldungen nach Eingang, behalten uns jedoch im Einzelfall die Entscheidung über die Teilnahme vor. Anmeldeschluss ist der 28. April 2018. Weitere Informationen bekommt ihr dann mit der Bestätigung eurer Teilnahme.

Der Teilnahmebetrag für die gesamte Woche beträgt 150,00 Euro inklusive Unterkunft, Verpflegung, Ballonfahrten, Freizeitprogramm. Die Anreise erfolgt individuell, jedoch werden häufig Fahrgemeinschaften gebildet. Das Leitungsteam muss ja auch anreisen.

Du bist schon älter als 21 Jahre, aber noch unter 27 Jahren, und würdest gerne mitmachen?

Wer im Organisations und Leitungsteam mitarbeitet, darf natürlich auch älter sein. Über die Möglichkeiten informieren wir dich gerne.

Fragen und Anregungen schickt bitte an: dfjw@ballonsportjugend.de

Ich freue mich auf eure Anmeldungen.

Glück ab und Gut Land!

Steffi Hirsch

 

 

Ausschreibung 2018

Anmeldeformular 2018

 

 

Auf dem diesjährigen Hexentreffen in Aachen hat die Luftsportjugend mitgezaubert und neue Projekte und Veranstaltungen vorgestellt.

Die stellvertretende Bundesjugendleiterin Madleen Fernau hat ein FlyIn angekündigt. Hier sollen Luftsportlerinnen und Luftsportler zum Thema Luftfahrt, Karriere und Wirtschaft bei Avieur in Eisenach informiert werden und sich gleichzeitig vor Ort vernetzen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben – auf ein tolles Event im Herbst können wir uns also schon freuen!!

Vorher sehen wir aber schon ein wenig Magie der Fliegerei auf der AERO in Friedrichshafen. Die Luftsportjugend hat sich hier mittlerweile als fester Bestandteil des DAeC Standes etabliert und wird wieder im Bereich der Nachwuchsförderung tätig sein. Mit einem Balsagleiterbau und täglichen Weitwurfwettbewerben, sowie mit einem Ballonkorb zum Projekt Hörfahrt! (NEU!!!)

Klingt interessant?? Na dann ab zur AERO und besucht die Luftsportjugend am Stand!

Auch im Bereich der Qualifizierung wird gezaubert. Dieses Jahr wird es einen Jugendleiter-Kompaktlehrgang, sowie einen Jugendleiter Auffrischer Lehrgang geben. Hier werden durch professionelle Referenten Jugendleiter geschult. Das besondere ist hier fliegerische Bezug in Kombination zur Qualifizierung zur Juleica (Jugendleiter in Card). In vielen Landesverbänden ist die JuLeiCa bereits Pflicht um als Jugendleiter aktiv zu werden – also Ohren auf und anmelden! 😉

Vor zwei Jahren war es nur eine Idee, mittlerweile ist es ein fester Termin!

Das Jugendlager (JuLa) kommt nach Deutschland! Nach dem Schweizer Vorbild geformt, begrüßt die Luftsportjugend im Jahr 2019 75 – 100 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet!

Eine Woche Spaß und Information rund um die Luftfahrt und deren Karrieremöglichkeiten wird geboten. Mehr Info´s dazu bald auf der Website der Luftsportjugend.

Insgesamt haben dieses Jahr sehr viele junge Hexen zugehört, was die Luftsportjugend besonders freut und natürlich auch Motivation für mehr „Magie“ im Bereich der Nachwuchs- und Jugendförderung bedeutet!

Wir sind gespannt!!

Bis dahin!   *hexhex*

In diesem Jahr bieten wir wieder einen bundesweiten Jugendleiter Lehrgang an, in dem DU dich qualifizieren kannst!

Hier lernst Du welche rechtlichen Grundlagen in der Arbeit mit einer Jugendgruppe wichtig sind, wie du aus Einzelkämpfern ein Team bilden kannst und vieles mehr!

Klingt interessant? Seid gespannt – weitere Info´s folgen bald!

44. Hexentreffen

Januar 29th, 2018 | Posted by Julia Jansen in Frauen im Luftsport - (0 Comments)

Das 44. Hexentreffen fand dieses Jahr in der Fachhochschule Aachen statt. Vom 26. – 28. Jan. 2018 trafen sich die Luftsportlerinnen und einige Partner, um sich auszutauschen. Das Treffen stand ganz unter dem Motto:

FLIEGEN – FAMILIE – FORSCHUNG/BERUF:

WIR WOLLEN ALLES!

Am Freitagabend kamen aus der ganzen Bundesrepublik viele luftsportbegeisterte Mädels und Frauen zusammen. In gemütlicher Runde, bei einem kleinen Imbiss, gab es viel Zeit zum Netzwerken und Kennenlernen.

Samstags ging es gestärkt nach dem Frühstück zur Fachhochschule. Dort eröffneten Prof. Dr. Marcus Baumann, der Rektor der Fachhochschule Aachen, Stefan Klett, Präsident des DAeC | NRW e.V. und Hartmut Biebricher, Vorsitzender des Luftsportverein Aachen e.V. das Treffen im Hörsaal.

Wir haben von Prof. Dr.-Ing. Peter Dahmann einen Einblick in die Luft- und Raumfahrttechnik an der FH Aachen bekommen. Sämtliche Labore wie Flugsimulator, Windkanal, Turbinenprüfstand und die Raumfahrtprojekte durften wir besichtigen und Ingenieure zu Ihren Fachbereichen befragen.

Im Verlauf des Vormittags berichteten viele Frauen im Rahmen von Vorträgen über Ihr Berufs-, Privat- und Fliegerleben, wie auch Yvonne Dathe, 4-fache Deutsche Meisterin im Gleitschirmfliegen und Mentaltrainerin unter dem Motto: Ein Leben im Aufwind – Was man von Pilot/innen lernen kann.

Auch Judith Spoerl, Segelfliegerin, Fluglotsin, Buch-Autorin berichtet aus dem Spagat zwischen den Herausforderungen im Cockpit, in der Familie und als Fluglotsin – Multitasking und Teamwork.

Als ehemalige Studentin von der FH spricht Dipl. Ing. Sarah Hamacher über ihren Weg vom Flugplatzkind zur leitenden Ingenieurin in der Hubschrauberwartung. Es ging technisch weiter – Ulf Calsbach berichtet über CAMO und wie diese sich momentan entwickelt.

Susanne Schödel, mehrfache Rekordpilotin und Weltmeisterin im Frauensegelflug, Generalsekretärin der FAI, Vorsitzende des Dr. Angelika Machinek Förderverein Frauensegelflug e.V. (AMF) berichtet aus dem Leben von Angelika. Am Abend fand die Jahreshauptversammlung des AMF statt. Darauf folgte Sabine Theis, Gesamtschuldirektorin, Segelfliegerin und Vorsitzende des Bundesausschuss Frauen und Familie im DAeC. Sie berichtet über aktuelle Aktivitäten.

Madleen Fernau, stellvertretende Bundesjugendleiterin und Ariane Bugdoll-Frost, Jugendr

eferentin der Luftsportjugend, gaben einen kurzen Einblick in die aktuellen Projekten der Luftsportjugend. Das Jula 2019 war dabei das zentrale Thema.

Als Highlight des Tages, wurde die ASW 19, das AMF Förderflugzeug, nach „Swaantje Geyer“, der Spenderin, getauft. Walter Eisele berichtete im Vorfeld der Taufe aus dem Leben der leidenschaftlichen Fliegerin. Für alle Fliegerkameradinnen war dies ein sehr bewegender Moment.

Gestärkt, wurde am Nachmittag im „World-Café“ zum Veranstaltungsmotto: „Fliegen – Familie – Beruf: Wir wollen alles!“ in 4 Gruppen diskutiert. Wie sieht z.B. ein idealer Flugverein aus? Wie wären die Schritte dahin? Eine Lösung, diese Schwerpunkte unter einen Hut zu bringen, wurde auf die Schnelle natürlich nicht gefunden. Die bestehenden Tradition in den Vereinen, die raue Kommunikation, Männer lastige Vereinsstrukturen und schrumpfende Vereine machen es sehr schwer Frauen im Verein zu halten. Parallel lief der Mini-Workshop mit Yvonne Dathe mit dem Thema „Mentales Training: Entscheidungsfindung, Angst, Niederlagen, Resilienz“.

Der traditionelle Hexensabbat wurde im Restaurant Hangeweiher gefeiert. Bei Live Musik und Buffet kam man an großen Tafeln zusammen. Erfahrungen, Wünsche und Ziele wurden in lockerer Atmosphäre ausgetauscht.

Am Sonntag verzauberte uns die sagenhafte Stadt Aachen bei einer Führung im Zentrum rund um Rathaus und Dom. Durch die mythischen Geschichten und die alten und interessanten Gebäude tauchten wir in die Vergangenheit ein.

Das Hexentreffen ist eine Veranstaltung, aus der man viele Informationen, neue Kontakte und die gemeinsame Freude auf die kommende Saison mit den Ladys mitnehmen kann. Das Hexentreffen wächst jedes Jahr und wurde dieses Mal von 125 Luftsportlerinnen besucht. Herzlichen Dank an das Organisationskomitee insbesondere an Dr. Sybille Krummacher, Angelika Rebischke, Katja Roshanian und Prof. Dr.-Ing. Peter Dahmann. Wir kommen gerne einmal wieder in das Zentrum der Luft- und Raumfahrttechnik nach Aachen.

 

 

Anbei einige Bilder der Taufe:

© Cyrill Hertz

 

Du bist luftfahrtbegeistert, hast Lust auf ein Fliegerabenteuer im Ausland mit Jugendlichen aus der ganzen Welt und bist zwischen 18 und 20 Jahren alt?

Dann bewirb dich jetzt für den International Air Cadet Exchange 2018!

Als Vertreter Deutschlands wirst du in eines der Partnerländer (Belgien, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Schweiz, Türkei oder Israel) reisen. Dort wirst du mit anderen luftfahrtbegeisterten jugendlichen zwei unvergessliche Wochen erleben.

Der Austausch findet vom 17. Juli bis 01. August statt. An- und Ankunftsort ist der Flughafen Frankfurt.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung, wirst du zunächst am Vortreffen, etwa einen Monat vor dem Austausch, in Köln-Wahn teilnehmen. Dort wirst du auf deinen Auslandsaufenthalt vorbereitet und nimmst an einer Führung durch die Flugbereitschaft der Luftwaffe teil.

In deinem Gastland wird man dir die örtliche Kultur, aber besonders die Luftfahrt nahebringen.

So fliegen die Kadetten beispielsweise mit einem Helikopter der Schweizer Luftwaffe in und durch die Schweiz, der Transport nach England und Belgien erfolgt jeweils durch einen Privat Jet der belgischen Luftwaffe.

Neben kulturellen Aktivitäten, wie wandern in den Schweizer Alpen, exklusiven Führungen durch Amsterdam oder Tel Aviv, stehen Flüge in Segel-, Motorflugzeug, oder auch Heißluftballonen auf dem Tagesprogramm. Außerdem werden je nach Gastland großen Luftfahrtunternehmen, wie KLM, Swiss oder Dassault Aviation besucht.

Für eine Teilnahme solltest du ein großes Interesse an der Luftfahrt und interkulturelles Interesse mitbringen, die englische Sprache gut beherrschen und bereit sein als deutscher Repräsentant am Programm eines der sieben Partnerländer teilzunehmen.

Interessierte bewerben sich bis zum 31.03.2018 mit einer aussagekräftigen und überzeugenden PDF-Bewerbung mit Lebenslauf, Motivationsschreiben, Passbild und entsprechenden Nachweisen (Zeugnisse, Beurteilungen) per Mail an bewerbung@iacegermany.de

 

Weitere Informationen und Erfahrungsberichte findest du unter www.iacegermany.de www.luftsportjugend.de und www.iacea.com.

International Air Cadet Exchange – dass klingt für viele erst einmal unbekannt und nichtssagend. Ich selbst wusste bis sechs Monate vor meinem Austausch nicht wirklich etwas über diese Organisation, hatte allerdings schon durch eine Internetrecherche eine Idee, was die verschiedenen Länder so mit Ihren Kadetten unternehmen. Im November 2016 traf ich einen ehemaligen Teilnehmer des IACE auf der Jugendleitertagung in Bad Sobernheim. Dort erzählte er mir von seinen Erfahrungen und dem Gedanken hinter dem IACE, nämlich der internationalen Verständigung unter jungen Fliegern. Hier möchte ich kurz einwerfen, dass ich in diesen zwei Wochen elf wirklich tolle Freunde aus allen Teilen der Erde (sei es direkt vor der „Haustür“ oder am anderen Ende der Welt) finden durfte!

 

Nach der Bewerbungsphase ging es am 24.06.2017 erst einmal zur Vorbereitungsveranstaltung nach Köln, genauer in die dortige Luftwaffenkaserne. Hier wurden uns Formalien und Ratschläge für die verschiedenen Austauschländer vermittelt und es stand ein Besuch der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums (einschließlich des Besichtigens der Kanzler-Airbusses A340) auf dem Plan. Dort lernten sich alle Kadetten für die verschiedenen Länder gegenseitig kennen und ich traf Axel, meinen Kollegen für die Schweiz.

 

Nun aber zum Hauptteil des IACE, dem Austausch selbst. Am 18.07 ging es schon früh los (zumindest für einen Schüler in den Ferien), erst mit dem ICE nach Frankfurt dann an den dortigen Meetingpoint. Und schon saßen wir (alle Kadetten Richtung Schweiz dieses Jahr: Belgier, Niederländer, Franzosen, Hong Konger und natürlich Deutsche, sowie zwei Escorts aus der Schweiz). Dazu kamen die Cadets, die nach Belgien und Großbritannien flogen, sie teilten sich dieses Jahr ein Flugzeug. Mit dem Bus ging es dann erst an das General Aviation Terminal in Frankfurt-Main und dann nach Frankfurt Egelsbach, wo für uns „Schweizer“ das erste Highlight wartete – ein Super Puma Transporthelikopter samt Crew, der eine der Besonderheiten des Austausches in die Schweiz ist.

 

Nach anderthalb Stunden Flugzeit durch Süddeutschland und die Ausläufer des Jura kamen wir dort an, wo es sich für den Austausch wie zu Hause anfühlen sollte, dem Flugplatz Grenchen in der Westschweiz. Gleich nach dem Beziehen unsere Quartiere, der Flugschülerunterkunft der Flugschule Grenchen, ging es am Abend schon mit unseren beiden Escorts Nathan und Patrick auf den Grenchenberg, den Hausberg Grenchens. An den folgenden Tagen besichtigten wir ein Wasserkraftwerk, Skyguide (die Flugsicherung der Schweiz), das Dübendorfer Fliegermuseum und das Pilatuswerk in Stans. Dort hatten wir auch die außergewöhnliche Gelegenheit, in einer Werks PC-12 durch die Alpen zu fliegen.

 

Am ersten Wochenende unseres Austausches standen Segelflug und Motorkunstflug auf dem Programm, leider fiel ein Tag wettermäßig ins Wasser. Alternativ sind wir dann mit drei Motormaschinen nach Lausanne geflogen. An Tag 5 hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von unserer Unterkunft in Grenchen, zumindest vorerst. In der folgenden Arbeitswoche sollten wir unsere Unternehmungen von unserer neuen Unterkunft im Schweizer Engadin aus bestreiten (Celerina). Den Transfer der eigentlich vom Flugplatz Grenchen bis zum Flugplatz Samedan/ St. Moritz hätte führen sollen verlief jedoch anders als erwartet.

Nachdem sich am Vortag das schlechte Wetter schon angekündigt hatte, bangten wir alle um unseren Transferflug im Puma. Als wir aber gegen 7:30 erfuhren, dass wir geflogen werden, waren wir zunächst alle erleichtert. Gegen 8:30 kam auch der Puma, das Wetter zeigte sich gerade mit strömenden Regen von seiner unvorteilhaftesten Seite. Man briefte uns, sich mit dem Einsteigen zu beeilen um Zeit zu sparen und ein Wetterfenster in den Alpen zu nutzen. So strömten dann pünktlich um 8:30 12 Personen im Anzug (denn wir reisten grundsätzlich in unserem Formaldress) mit Gepäck in strömendem Regen zu dem Transporthubschrauber, dessen Triebwerke weiterliefen. Nachdem alle eingestiegen waren rollte der Heli auch wieder zur Bahn und wir starteten Richtung Samedan. Nach einer anfänglichen Verbesserung nahm die Sicht in den Alpen weiter ab, immer wieder flogen wir Manöver um Höhe abzubauen und unter die Wolkenwand zu kommen. Plötzlich öffnete der Lademeister die Tür und der Hubschrauber setzt zur Landung an, der Lademeister gibt uns zu verstehen, uns bereit zum Ausstieg zu machen. Da standen wirr nun mitten auf einem Feld in der Schweiz, der Hubschrauber startete schnell wieder, um zu seiner Homebase in Payerne zu kommen.

Alternativ, das hatte man uns schon vorher gesagt, würde man uns an einem Bahnhof absetzen (ich hielt das erst für einen Scherz), so machten wir uns also auf zum Bahnhof von Thusis und fuhren die restliche Strecke mit der rhätischen Bahn durch eine beeindruckende Landschaft.

 

Die nächsten Tage verbrachten wir im schönen Engadin mit Wanderungen, Segelflug in Samedan und Ausflügen in das nahegelegene St. Moritz. Freitags darauf ging es wieder zurück nach Grenchen, diesmal war das Wetter phantastisch und wir flogen bei bester Sicht nach Payerne. Payerne? Ja, bevor es wieder „heim“ nach Grenchen ging, machten wir einen Zwischenstopp auf dem Militärflugplatz Payerne, dort trafen wir die Piloten der Schweizer Kunstflugstaffel „Patrouille Suisse“. Sie zeigten uns ihre Flugzeuge, aßen mit uns zu Mittag und beantworteten all unsere Fragen. Anschließend durften wir ihrem Briefing beiwohnen und vom Rand der Startbahn ihren Start zu einem Trainingsflug beobachten.

Das nächste Highlight folgte schon am nächsten Tag, im Zuge eines „Cadet Day“ trafen wir lokale Sponsoren und Funktionäre des Aeroclub Schweiz und der lokalen Flugschule, das Highlight stellte allerdings ein Flug durch die Alpen in einer DC-3 dar. Auf diesen Flügen agierten die Kadetten als Flugbegleiter. In den folgenden finalen Tagen hatten wir noch unser Farewell-Dinner am wunderschönen Bielersee und besuchten Festivitäten zum Schweizer Nationalfeiertag (01.08.). Am frühen Morgen des 02.08. hieß es Farewell zu unseren Freunden aus Frankreich und Australien, sie verließen die Schweiz über den Flughafen Zürich und reisten nicht mit uns später über Frankfurt aus.

 

An dieser Stelle möchte ich mich beim Schweizer Head of IACE Riccardo Ricci, den beiden Escorts Nathan Cerveny und Patrick Hofstetter und natürlich Willi Dysli und seiner Frau Suzanne bedanken, die diesen außergewöhnlichen Aufenthalt ermöglicht haben.

Wie man vielleicht herausgelesen hat, durfte ich zwei grandiose Wochen in der Schweiz erleben und kann jedem nur raten sich auch zu bewerben, wir Cadets waren uns einig, etwas absolut Einmaliges erlebt zu haben!

 

Der Multiplikatoren-Lehrganges wird in Zusammenarbeit mit der Luftsportjugend des DAeC durchgeführt und bietet eine fundierte Einweisung in den Alpensegelflug .

Zielgruppe bei dieser Maßnahme sind im Alpensegelflug unerfahrene Segelfluglehrer, die im deutsch-französischen Jugendaustausch aktiv sind beziehungsweise werden wollen und die französischen Seealpen als Ort für eine Jugendbegegnung oder ein Trainingslager in Erwägung ziehen.

Folgende Voraussetzungen werden von den Teilnehmern erwartet:

  • Fluglehrerberechtigung
  • Engagement für die deutsch-französische Jugendarbeit
  • Streckenflugerfahrung im Segelflug
  • Ausstattung des Segelflugzeuges mit FLARM & Farbwarnmarkierung (Pflicht für die Teilnahme!)

Interessierte Teilnehmer, die in der Luftsportjugend aktiv sind und in der kommenden oder nächsten Saison eine Maßnahme in den Seealpen planen, werden bei sonst gleichen Voraussetzungen bevorzugt. Weitere Informationen bezüglich Lehrgangsplan, Teilnehmerbeitrag, Unterkunft und Verpflegung erfolgen nach der Anmeldung.

Den Anmeldebogen bitte – mit der erforderlichen Bestätigung des zuständigen Landesjugendleiters – bis spätestens 27. April 2018 bei der Geschäftsstelle der Luftsportjugend in Braunschweig einreichen.

Hier ein paar Impressionen aus den Vorjahren:

Das Jula 2019 kommt!

Dezember 19th, 2017 | Posted by Konstantin Mahler in Jula - (0 Comments)

Finanzierung für das Jugendlager nach Schweizer Vorbild steht

BRAUNSCHWEIG. Die Finanzierung steht – das Jula 2019 kann Wirklichkeit werden: Eine anonyme Spende macht es möglich. „Wir freuen uns wahnsinnig über die enorme Summe und bedanken uns bei dem Spender für seine Großzügigkeit“, sagt DAeC-Jugendreferentin Ariane Bugdoll-Frost, die mit der Bundesjugendleitung bereits ein Grobkonzept für das Jugendlager nach Schweizer Vorbild erarbeitet hat.

Zur Zielgruppe gehören vor allem Jugendliche, die noch keine Erfahrungen im Luftsport gesammelt haben. Wer eine Karriere in der Luftfahrt plant, soll von dem Konzept ebenfalls angesprochen werden. „Wir wollen junge Fußgänger für den Luftsport begeistern“, sagt Bundesjugendleiter Max Heilmann. „Dafür brauchen wir ein niedrigschwelliges Angebot.“

Angepeilt werde eine Quote von 70 Prozent Jugendlichen ohne Flugerfahrung. Teilnehmen können insgesamt 75 junge Menschen Alter von 14 bis 17 Jahren. Für sie soll die ganze Palette der im DAeC vertretenen Luftsportarten bereitstehen: von Segelflug über Motorflug bis zum Ballonfahren. Und auch in Sachen Karriere-Information will die Luftsportjugend keine Abstriche machen: Polizei, Bundeswehr, Universitäten und Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt sollen sich als Arbeitgeber vorstellen können.

Das reich gefüllte Programm – mit Workshops, Vorträgen, Rundflügen, einer Airshow und einer Berufsbörse – erstreckt sich voraussichtlich über den Zeitraum einer Woche. Vorbild ist das Schweizer Jugendlager Pro Aero, das eine große Bedeutung für den Schweizer Luftsport hat. Die Idee für eine deutsche Variante war entstanden, nachdem die stellvertretende Bundesjugendleiterin Julia Jansen 2016 als Gruppenleiterin in S-chanf mitgearbeitet und über ihre Erfahrungen berichtet hatte.

„Das Geld ist für uns der Startschuss“, sagt Bugdoll-Frost. „Wir werden jetzt sukzessive die Planungen ausarbeiten.“ Die Luftsportjugend sei guter Dinge, dass das Projekt ein Erfolg wird – nicht zuletzt, weil es viel Unterstützung vom Pro-Aero-Team gebe.

Wer Fragen oder Anregungen zu dem Jugendlager hat oder mitarbeiten möchte, kann sich per E-Mail an die Luftsportjugend wenden, info@luftsportjugend.com, oder an Ariane Bugdoll-Frost: A.Bugdoll-Frost@daec.de.

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