des Deutschen Aero Club e.V.
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…, um genau zu sein war es am 26.5.2017 um 17:20 Uhr. Auf einmal kam es dazu, das mein Fluglehrer Maximilian Schauerte zu mir sagte:“ Komm Louis mach dich fertig!“. Als ich auf die Bahn geschoben wurde saß er immer noch nicht hinter mir. Ich stand auf der Bahn und fühlte das Adrenalin im ganzen Körper als Maxi auf mich zu kam und sagte:“ Jetzt darfst du alleine fliegen.“ Ich machte darauf hin meinen Check gab mein Handzeichen und die HK 36 zog das Seil langsam an, mit einem Mal war das Seil stramm, plötzlich ging es los. Die ASK21 war viel schneller in der Luft als sonst, so dass ich die Fluglage noch einmal korrigieren musste. Nach einem fünf minütigen, sauber ausgeführten Schlepp, klinkte ich aus und beobachtete die Schleppmaschine ganz genau. Als sie sich etwa 120 Meter entfernt hatte, flog ich eine Rechtskurve, um mich von ihr zu entfernen. Es war ein unglaubliches Gefühl zu wissen:“ Ich habe die alleinige Kontrolle, ich muss alles selbst entscheiden.“ (mehr …)

Samstag der 20.05.2017. An diesem Tag sollte ich einen großen Schritt in Richtung SPL machen. Der Tag begann wie immer mit dem morgendlichen Briefing in versammelter Runde. Es war ein Tag wie jeder andere auch. Die Flugzeuge wurden zur unteren Startstelle gezogen, der Flugbetrieb aufgebaut und die Schulung wurde begonnen. Dann war ich an der Reihe. Mein Fluglehrer Andreas stieg in den Flieger. Meinen Startcheck hatte ich bereits gemacht. In der nächsten halben Stunde machten wir zwei Schulstarts von je 5 Minuten. Es waren zwar nur kurze Platzrunden, aber die Starts hatten sich gelohnt. Mein ewiges Problem des Abfangens bei der Landung schien gelöst zu sein. Die erste Landung war ok, aber die zweite Landung war perfekt. Anschließend sollte der dritte Schulstart folgen. Same procedure as every flight, Startcheck durcharbeiten. Andreas kam zum Flugzeug und nahm den Fallschirm auf, doch dann klickten plötzlich die Anschnallgurte. Schon in diesem Moment begann mein Herz schneller zu schlagen. Ich sah Andreas aber noch neben dem Flugzeug stehen. Sollte jetzt etwa der Moment gekommen sein auf den ich so lange gewartet hatte? Auch schon in der Vorsaison hatte ich darauf gewartet, doch jedes mal klappte irgendetwas nicht. Entweder meine Landungen waren katastrophal (besonders durch den Abfangbogen), das Wetter spielte nicht mit oder es war nur ein Fluglehrer da. Am Ende der letzten Saison war ich kurz davor das Fliegen aufzugeben, ich kam einfach nicht von der Stelle. (mehr …)

Endlich war es soweit! Am 13. Mai 2017 durfte ich das erste mal alleine fliegen. Der Tag begann wie jeder Samstag am Flugplatz. Nachdem wir um 10 Uhr Briefing hatten, haben wir endlich die Halle ausgeräumt. Das Wetter war zwar besser als vorhergesagt, aber trotzdem nicht so gut. Der Wind war relativ stark und die Basis anfangs sehr niedrig. Somit dachte ich mir eigentlich schon, dass ich heute wieder nicht alleine fliegen würde. Dazu kam dann noch, dass mein Fluglehrer nach meinem ersten Start des Tages gesagt hat, dass ich wahrscheinlich noch 2-5 Starts bis zu meiner A-Prüfung benötigen würde. Doch dann hat er vor dem zweiten Start des Tages schon Andeutungen gemacht, dass es heute mit der A-Prüfung vielleicht doch noch etwas werden könnte. Dadurch war ich dann natürlich während des Fluges schon etwas angespannter und wollte alles perfekt machen. Zu meinem Glück hat alles gut gepasst und mein Fluglehrer hat einem anderen Fluglehrer Bescheid gesagt, mich zu überprüfen. Ab diesem Zeitpunkt war meine Nervosität am größten, da ich 30 Starts zuvor schon einmal diesen 2. Überprüfungsstart “verhauen“ hatte. Doch trotz alle dem hat alles super geklappt, und ich war sehr erleichtert und konnte mich nun endlich auf meinen ersten Alleinflug konzentrieren. Nachdem mir mein Fluglehrer  noch ein paar Tipps gegeben hatte, ging es dann auch schon los. Nach erschreckend kurzer Zeit hob die ASK 21 ab und war deutlich wendiger als zuvor mit Lehrer. Während des F-Schlepps fing ich dann auch sofort an zu singen und konnte es kaum glauben. Direkt nach dem Ausklinken musste ich mich erst einmal versichern, ob ich auch wirklich alleine im Flugzeug bin.

Nach einer guten ersten Landung, folgten dann noch zwei weitere Alleinflüge. Alle verliefen gut.

Doch dann kam es nach der dritten Landung zu dem etwas “unangenehmen“ Teil der A-Prüfung.

Direkt nach dem Ausrollen wurde mir erst einmal ein Strauß aus Brennnesseln und Dornen übergeben und mein “Thermikgefühl geweckt“(für alle Nicht-Segelflieger: alle Anwesenden verpassen einem einen mehr oder weniger festen Klaps auf den Po. ZumAbkühlen folgen dann zwischenzeitlich ein paar Ladungen Wasser, die über dem angehenden Segelflieger ausgeleert werden). Alles in allem war es ein unvergesslich schöner Tag und ein einzigartiges Erlebnis.

Bericht: Jonatan Spohn

Eine Woche Urlaub hatte ich noch, bevor die Uni wieder los geht und ich für eine längere Zeit wieder die Schulbank drücken muss, aus dem Fenster schaue und mich frage: „Was machst du hier eigentlich?“

Als ich 2009 mit dem Fliegen angefangen habe, hätte ich nie gedacht, welche Leidenschaft und welches Feuer sich da in mir entwickeln würden. Nachdem ich in nach nur einem Jahr und drei Monaten meine Scheinprüfung ablegte, sehnte ich mich schnell nach neuen Herausforderungen. Wettbewerbe, Alpenflug und Trainingslager folgten. Auch ein paar Kunstflüge im Fox durfte ich miterleben. Da war es um mich geschehen. Kunstflug, das wollte ich machen!

Gesagt getan. Ich war als Flugschülerin und Scheinpilotin schon oft in der Deutschen Alpen Segelflugschule (DASSU) in Unterwössen und nach einem Anruf beim Ausbildungsleiter, hatte ich für die letzte August Woche einen Lehrer und ein Flugzeug.

Samstag, 22. August

5h dauerte die Autofahrt von Stuttgart an den Chiemsee, es war viel zu viel Verkehr aber egal, ich hatte ein klares Ziel. Samstagabends erreichte ich dann endlich das Haus von meinem Onkel in Traunstein, bei dem ich für die Woche unterkommen konnte. Nach einem guten bayrischen Weißbier ab in’s Bett, man will ja fit sein zum Fliegen.

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Es ist Freitag und ich bin auf dem Weg zum Flugplatz. Im Auto denke ich an das, was mich heute erwartet. Nach der letzten Flugstunde hat Klaus mit Armin, unserem Ausbildungsleiter gesprochen. Klaus ist der Meinung, dass ich ihn für das Fliegen von Platzrunden nicht mehr brauche. Davon soll ich heute Armin überzeugen. Er nimmt also neben mir in der Aqilla A210, D-ENKR, Platz.

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Dies ist der zusammenfassende Bericht über die Luftsportjugend auf der Aero 2017 in Friedrichshafen. Er ist zur Übersichtlichkeit in mehrere Punkte unterteilt:

  • Einleitung
  • Unser Projekt
  • Unsere Eindrücke der Aero
  • Unsere neuen Partner und Kooperationen
  • Abschluss

Einleitung

Es war nicht schwer mitzubekommen, dass die Luftsportjugend Deutschland einen Stand auf der Aero aufbauen und Ihr Projekt dort umsetzen wird. Über die sozialen Kanäle konnte man uns mit Posts, Bildern und Videos beinahe in Echtzeit verfolgen. Neuerdings sind wir übrigens auch auf Instagram vertreten. Schaut doch mal rein! (Link einfügen)
Vorweg gesagt, alle Bilder die wir auf der Aero gemacht haben, findet Ihr wie immer auf unserem Flickr Account: (*Klick*)
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