des Deutschen Aero Club e.V.
Header

„Zum Abitur noch die Segelfluglizenz machen“ – so fing alles an…und am 14.Oktober bin ich dem mit meinem ersten Alleinflug ein großes Stück näher gekommen. Jedoch wie kommt es zu dieser außergewöhnlichen Möglichkeit??

Nach der Schule auf dem Flugplatz zusammen mit seinen Schulfreunden fliegen lernen?? Anfangs für mich unvorstellbar. Aber nach meinem ersten „Probeflug“ kam mir der Gedanke – das will ich auch machen!! Und so wurde ich Mitglied unserer Segelflug AG. Ja, bei uns in der Schule gibt es Segelfliegen als Arbeitsgemeinschaft. Grundlegende Theorie lernen wir in der Schule und das Fliegen selbst nachmittags und am Wochenende auf dem Flugplatz.

Schnell hat mich das Fliegen und das Flugplatzleben begeistert. Leider war ich ein besonders schwerer Fall, mehrere Fluglehrer und 128 Starts später war es im Herbst ganz unverhofft soweit. Nach einer Woche schlechterem Wetter in unserem Schüler-Fliegerlager glaubte ich selbst nicht mehr an einen Alleinflug dieses Jahr, doch das Wochenende um den 14. Oktober brachte nicht nur gutes Wetter, sondern auch meinen ersten Alleinflug.

Ein richtig geiles Gefühl allein im Flugzeug zu sein und über das Unstruttal zu fliegen. Das hätte ich mir vor einem Jahr nicht träumen lassen. Bei meiner ersten Kurve wagte ich einen Blick nach hinten und realisierte, da ist kein Fluglehrer mehr, du machst alles alleine.

Am Dienstag nach meinem Alleinflug nutzte ich direkt noch einmal die Gelegenheit und stieg erneut alleine in die ASK 21. Was gibt’s schöneres als nach der Schule mit Freunden auf dem Flugplatz einige Starts in den sommerlichen Oktobernachmittag zu machen – auf dem Weg zum „Abitur mit Segelfluglizenz“ – Yeah!

Bericht: Max Wäldrich

Frei-Flug Florian

Oktober 24th, 2017 | Posted by Konstantin Mahler in Projekt "Frei" - (0 Comments)

Am 10.09.2017 war es endlich soweit, mein erster Alleinflug. Bevor es losging, wurde ich erst einmal durch einen Checkflug überprüft. Dabei stieg meine Anspannung. Dies war erfolgreich geschafft und nach einem kurzem Gespräch mit meinem Fluglehrer, ging es dann endlich los. Meine Nervosität stieg immer mehr, da ich jetzt auf mich alleine gestellt war und die alleinige Verantwortung für das Flugzeug hatte. Es war etwas ganz besonderes und sehr schönes, da ich selbst entscheiden durfte und musste, was ich wann mache und auch immer voraus denken musste, was als Nächstes gemacht werden muss oder was auf mich zukommen könnte. Ich war immer konzentriert, um all das zu beachten, wahr zunehmen und einzuhalten was mir mein Fluglehrer gelernt und beigebracht hatte. Am meisten angespannt war ich beim Start und bei der Landung. Meinen Fluglehrer nicht hinter mir zu haben, das war schon etwas seltsam.

Als ich bei jeder Platzrunde in den Gegenanflug kurvte, hatte ich ein Steigen von 2 bis 3 Metern, sodass ich meine Auskuppelhöhe von 350 Metern nie unterschritten hatte und ich mir jedes mal gedacht habe, wie schön es jetzt wäre ein zu kurven und noch höher zu fliegen, aber ich musste leider dort die Bremsklappen ausfahren, um Höhe abzubauen und wieder landen zu können. Bei jedem Anflug stieg mein Puls, da ich selbst alle Entscheidungen treffen musste, um eine perfekte Landung hinzubekommen. Das Gefühl alleine zu fliegen, ist etwas ganz Besonderes und ich freue mich sehr dies geschafft zu haben. Ich steuer das Flugzeug allein, ohne das jemand von hinten sagt, was ich machen soll.

Nun hatte ich meine 3 Platzrunden hinter mir, da sah ich schon den Diestelstrauß, den Martin brachte und ich hab mir gedacht „nein bitte nicht“. Als Martin mir dann den Strauß in die Hand gegeben hat und zudrückte, hat es ziemlich geschmerzt, aber es war auszuhalten. Ich hatte ganz schön zu tun, die Stacheln aus meiner Hand zu suchen. Am Abend kam dann die 2. Tradition, das „Arsch versohlen“. Das fand ich nicht so schmerzhaft wie die Disteln.

Für mich war das ein erfolgreicher Tag und ich bin stolz auf mich es geschafft zu haben.

Bericht: Florian Bächler

Hier findet ihr weiteres zu Florians Freiflug aus seiner Vereinsseite und auf Facebook!

Mein erster Alleinflug

September 26th, 2017 | Posted by Konstantin Mahler in Projekt "Frei" - (0 Comments)

Hallo zusammen,

Am 3.09.2017 war es nach ungefähr 30 Flügen für mich soweit. Nach einem längeren Flug mit Fluglehrer machte ich mich schon für den nächsten Flug bereit und hatte mich schon angeschnallt als ich merkte, dass der Fluglehrer nicht einstieg. Von diesem Moment an hatte ich ein Dauergrinsen im Gesicht, was wahrscheinlich erst weg ging als ich an diesem Abend einschlief. Nach einer letzten Besprechung mit dem Fluglehrer ging es dann los und ich ließ mich auf 600m über den Platz schleppen. Da an dem Tag gute Thermik war dauerte mein erster Alleinflug gleich mal 20 Minuten und ich hatte fast Probleme Höhe abzubauen. Der Anflug und die Landung klappten problemlos und als ich unsere ASK-13 auch nach dem dritten Flug sicher gelandet hatte, wurde mein Grinsen noch breiter.

Was jetzt folgte hatte ich schon einige Male bei anderen A-Schülern mitbekommen. Das übliche Ritual inklusive Brennnessel-Strauß für das Gefühl in den Fingern und Schläge auf den Hintern für das Erspüren der Thermik . Hierfür wurden sogar umherstehende Zuschauer am Flugplatz herangebeten. (siehe Bilder) Zum Glück wurde mein Hintern in regelmäßigen Abständen mit kaltem Wasser gekühlt. Als ich diesen Teil des Rituals überstanden hatte wurde gratuliert.

Ein Tag auf dem Flugplatz, den ich nie vergessen werde.

Bericht: Moritz Koch

Hier findet ihr weiteres aus der Seite von Moritz Verein.

Freiflug

August 15th, 2017 | Posted by Konstantin Mahler in Projekt "Frei" - (0 Comments)

Am Sonntag den 28.05.2017 begann unser Flugtag um 9:30 Uhr mit dem Briefing. Es war zwar nicht der schönste Tag, aber gut genug zum fliegen. Die Fluglehrer fragten nicht wie normalerweise, ob wir schon eine Startreihenfolge festgelegt haben, sondern sagten zu mir: „Finn. Du fängst an!“ Dies kam mir schon sehr merkwürdig vor. Als ich dann gelandet bin, war ich ein zweites mal an der Reihe. Dann nach dem dritten Start mit drei verschiedenen Fluglehrern war es soweit. Ich stieg in unsere ASK 21 ein und schnallte mich an. Doch diesmal machte sich kein Fluglehrer wie gewohnt fertig. Dann sagte Pascal Kirtz, mein Fluglehrer, zu mir: „Finn du fliegst jetzt deine A!“ Außerdem sagte er, dass ich alles so machen soll wie in den drei Überprüfungsstarts. Und schon ging es los! Ich gab das Zeichen und der Schlepppilot zog das Seil straff. Es War ein unglaubliches Gefühl zu wissen, dass man ganz alleine die Verantwortung trägt. Außerdem habe ich das Flugzeug und die Ruderausschläge viel besser gefühlt.
An diesem Tag wehte der Wind jedoch nicht wie immer. Er drehte sich immer wieder. Somit musste ich zwei Alleinflüge von der Piste 22 machen und einen von der 04. Dann, nach der dritten Landung, gratulierten mir alle und am Abend fand die Zeremonie mit dem Brennnesselstrauß, dem Wasser und den Schlägen auf den Hintern statt. Mein Fluglehrer Pascal Kirtz lobte mich noch einmal und sagte: „Das hast du sehr gut gemacht! Mit dem Wind War das keine leicht verdiente A Prüfung!“

Bericht: Finn-Luca Hochstein

Auf meinem 13. Geburtstag durfte ich endlich meinen ersten Schulstart machen. Ich hatte so lange darauf gewartet. Nachdem ich ein Jahr lang geschult hatte, war es endlich so weit: An meinem 14. Gebutstag durfte ich das erste mal alleine fliegen.  Das Wetter war traumhaft und ich hatte 3 schöne Flüge und Landungen. Trotz meiner langen Vorbereitungszeit war ich doch ganz schön aufgeregt, als es endlich so weit war. Der dritte Flug war für mich der beste. Ich bin gestartet und hatte direkt einen runden 4-Meter-Bart und bin so dann noch fast eine Stunde oben geblieben.  Nach der letzten Landung war es tolles Gefühl auf die singenden, im Gänsemarsch anrückenden Fliegerkammeraden zu warten. Ich legte mich bis zu deren  Eintreffen glücklich unter eine der Tragflächen. Mein Stauß war klein, schließlich war es noch Mai. Aber die Brennesseln stachen doch ganz schön. 🙂
Bericht: Jonas Vornbäumen

Es war Montag, der 5. Juni, als ich das erste Mal alleine fliegen durfte.
Es began damit, dass ich erst einen ganz normalen Start mit meinem Fluglehrer Lasse gemacht habe und danach noch einen,
aber mit einem anderen Fluglehrer. Am späten Nachmittag sollte ich dann nochmal fliegen, obwohl ich laut „Startreihenfolge” gar nicht an der Reihe gewesen wäre. Ich dachte mir aber nichts dabei und machte mich auf der ASK 21 fertig. Als das Flugzeug dann auf der „Piste 22” stand, wurden hinten die Anschnallgurte zusammengezogen und die Haube verriegelt. Als mein Fluglehrer dann auch noch ohne Fallschirm zu mir kam, konnte ich mir schon fast denken, was passieren wird. „So, Luca! Wie du siehst, will keiner hinten mitfliegen.”, sagte er. „Du darfst jetzt zum ersten Mal alleine fliegen!” Ich habe mich sehr gefreut, doch ich war auch ein bisschen aufgeregt. Ich machte wie immer meinen Startcheck und gab ein Zeichen, dass eingeklinkt werden konnte. Danach gab ich durch einen Daumen nach oben das O.K. zum Start. Die Robin DR 400 rollte langsam nach vorne und das Seil straffte sich. Dann hörte ich im Funk „Seil straff!” und das Schleppflugzeug beschleunigte. Ich hob langsam ab und blieb ruhig hinter der Schleppmaschine. Der Wind kam von vorne, sodass ich nicht vorhalten musste. Als die D-EQHS auch abhob, bin ich mit ihr nach oben gestiegen. Es waren kaum Turbulenzen, ein sehr ruhiger Schlepp. Bei 450 Metern habe ich ausgeklinkt und meine Höhe abgeflogen. An der Position habe ich dann meinen Landecheck gemacht. Bei der Landung bin ich beim Abfangen nochmal ein bisschen weggestiegen, doch sonst war sie in Ordnung.
(mehr …)

Mein erster Alleinflug – Spannung, Aufregung, Freude, Emotionen pur. Um es anders auszudrücken: Mein erster Alleinflug war die beste Erfahrung in meinem Leben und ein unvergessliches Erlebnis!

Aber von vorne. Mein Name ist  Julian Schlangenotto, ich bin 16 Jahre alt, komme aus Paderborn und habe im Oktober letzten Jahres mit dem Segelfliegen bei der Luftsportgemeinschaft Paderborn am Haxterberg angefangen. Ich war schon immer an der Fliegerei interessiert und nach einem Schnupperkurs im Sommer 2016  Feuer & Flamme.

Sofort meldete ich mich im Verein an. Den 2-wöchigen Herbstkurs nutzte ich gut und übte viel. Nach einer langen Winterpause mit viel Theorieunterricht und Werkstattarbeit ging es Anfang April wieder los. Das Wetter wurde langsam besser, und an den Wochenenden sowie im Osterkurs war ich jeden Tag in der Luft.

Am 21. Mai 2017 war es dann endlich soweit: Wie gewohnt trafen wir uns um 9 Uhr zum Aufbauen und anschließendem Checken der Flieger. Nach ein paar Flügen mit einem der Fluglehrer und einem erfolgreichen Überprüfungsstart mit einem zweiten Lehrer wurde es spannend. Es war ein tolles Gefühl, da ich so lange auf meinen ersten Alleinflug hingearbeitet habe. Doch auch die Nervosität blieb nicht aus. Und dann saß ich auch schon, ehe ich mich versah, alleine im Flugzeug. Aus den Augenwinkeln sah ich den Fluglehrer an der Fläche unserer ASK21. Dann wurde das Seil langsam straffer und der Flieger fing an zu rollen. Kurze Zeit später war ich in der Luft. Während des Starts und des gesamten Fluges war ich hochkonzentriert. Ich flog einige Übungen und teilte mir die Platzrunde ein. Alles lief glatt, und wenige Minuten später landete ich sanft im Gras. Erst jetzt realisierte ich wirklich, dass dies mein erster Alleinflug war. Nach zwei weiteren Prüfungsstarts, bei denen ich immer sicherer wurde, war ich überglücklich und erleichtert. Ich hatte es geschafft. Naja – nicht ganz, denn jetzt erwartete mich noch die Freiflug Tradition. Danach ließen wir den Abend mit Kaltgetränken und Würstchen an der Feuerstelle ausklingen. An diesem Abend ging ich überglücklich und stolz ins Bett und freute mich auf die nächsten Wochen.

Bericht: Julian Schlangenotto

…, um genau zu sein war es am 26.5.2017 um 17:20 Uhr. Auf einmal kam es dazu, das mein Fluglehrer Maximilian Schauerte zu mir sagte:“ Komm Louis mach dich fertig!“. Als ich auf die Bahn geschoben wurde saß er immer noch nicht hinter mir. Ich stand auf der Bahn und fühlte das Adrenalin im ganzen Körper als Maxi auf mich zu kam und sagte:“ Jetzt darfst du alleine fliegen.“ Ich machte darauf hin meinen Check gab mein Handzeichen und die HK 36 zog das Seil langsam an, mit einem Mal war das Seil stramm, plötzlich ging es los. Die ASK21 war viel schneller in der Luft als sonst, so dass ich die Fluglage noch einmal korrigieren musste. Nach einem fünf minütigen, sauber ausgeführten Schlepp, klinkte ich aus und beobachtete die Schleppmaschine ganz genau. Als sie sich etwa 120 Meter entfernt hatte, flog ich eine Rechtskurve, um mich von ihr zu entfernen. Es war ein unglaubliches Gefühl zu wissen:“ Ich habe die alleinige Kontrolle, ich muss alles selbst entscheiden.“ (mehr …)

Samstag der 20.05.2017. An diesem Tag sollte ich einen großen Schritt in Richtung SPL machen. Der Tag begann wie immer mit dem morgendlichen Briefing in versammelter Runde. Es war ein Tag wie jeder andere auch. Die Flugzeuge wurden zur unteren Startstelle gezogen, der Flugbetrieb aufgebaut und die Schulung wurde begonnen. Dann war ich an der Reihe. Mein Fluglehrer Andreas stieg in den Flieger. Meinen Startcheck hatte ich bereits gemacht. In der nächsten halben Stunde machten wir zwei Schulstarts von je 5 Minuten. Es waren zwar nur kurze Platzrunden, aber die Starts hatten sich gelohnt. Mein ewiges Problem des Abfangens bei der Landung schien gelöst zu sein. Die erste Landung war ok, aber die zweite Landung war perfekt. Anschließend sollte der dritte Schulstart folgen. Same procedure as every flight, Startcheck durcharbeiten. Andreas kam zum Flugzeug und nahm den Fallschirm auf, doch dann klickten plötzlich die Anschnallgurte. Schon in diesem Moment begann mein Herz schneller zu schlagen. Ich sah Andreas aber noch neben dem Flugzeug stehen. Sollte jetzt etwa der Moment gekommen sein auf den ich so lange gewartet hatte? Auch schon in der Vorsaison hatte ich darauf gewartet, doch jedes mal klappte irgendetwas nicht. Entweder meine Landungen waren katastrophal (besonders durch den Abfangbogen), das Wetter spielte nicht mit oder es war nur ein Fluglehrer da. Am Ende der letzten Saison war ich kurz davor das Fliegen aufzugeben, ich kam einfach nicht von der Stelle. (mehr …)

Endlich war es soweit! Am 13. Mai 2017 durfte ich das erste mal alleine fliegen. Der Tag begann wie jeder Samstag am Flugplatz. Nachdem wir um 10 Uhr Briefing hatten, haben wir endlich die Halle ausgeräumt. Das Wetter war zwar besser als vorhergesagt, aber trotzdem nicht so gut. Der Wind war relativ stark und die Basis anfangs sehr niedrig. Somit dachte ich mir eigentlich schon, dass ich heute wieder nicht alleine fliegen würde. Dazu kam dann noch, dass mein Fluglehrer nach meinem ersten Start des Tages gesagt hat, dass ich wahrscheinlich noch 2-5 Starts bis zu meiner A-Prüfung benötigen würde. Doch dann hat er vor dem zweiten Start des Tages schon Andeutungen gemacht, dass es heute mit der A-Prüfung vielleicht doch noch etwas werden könnte. Dadurch war ich dann natürlich während des Fluges schon etwas angespannter und wollte alles perfekt machen. Zu meinem Glück hat alles gut gepasst und mein Fluglehrer hat einem anderen Fluglehrer Bescheid gesagt, mich zu überprüfen. Ab diesem Zeitpunkt war meine Nervosität am größten, da ich 30 Starts zuvor schon einmal diesen 2. Überprüfungsstart “verhauen“ hatte. Doch trotz alle dem hat alles super geklappt, und ich war sehr erleichtert und konnte mich nun endlich auf meinen ersten Alleinflug konzentrieren. Nachdem mir mein Fluglehrer  noch ein paar Tipps gegeben hatte, ging es dann auch schon los. Nach erschreckend kurzer Zeit hob die ASK 21 ab und war deutlich wendiger als zuvor mit Lehrer. Während des F-Schlepps fing ich dann auch sofort an zu singen und konnte es kaum glauben. Direkt nach dem Ausklinken musste ich mich erst einmal versichern, ob ich auch wirklich alleine im Flugzeug bin.

Nach einer guten ersten Landung, folgten dann noch zwei weitere Alleinflüge. Alle verliefen gut.

Doch dann kam es nach der dritten Landung zu dem etwas “unangenehmen“ Teil der A-Prüfung.

Direkt nach dem Ausrollen wurde mir erst einmal ein Strauß aus Brennnesseln und Dornen übergeben und mein “Thermikgefühl geweckt“(für alle Nicht-Segelflieger: alle Anwesenden verpassen einem einen mehr oder weniger festen Klaps auf den Po. ZumAbkühlen folgen dann zwischenzeitlich ein paar Ladungen Wasser, die über dem angehenden Segelflieger ausgeleert werden). Alles in allem war es ein unvergesslich schöner Tag und ein einzigartiges Erlebnis.

Bericht: Jonatan Spohn

Eine Woche Urlaub hatte ich noch, bevor die Uni wieder los geht und ich für eine längere Zeit wieder die Schulbank drücken muss, aus dem Fenster schaue und mich frage: „Was machst du hier eigentlich?“

Als ich 2009 mit dem Fliegen angefangen habe, hätte ich nie gedacht, welche Leidenschaft und welches Feuer sich da in mir entwickeln würden. Nachdem ich in nach nur einem Jahr und drei Monaten meine Scheinprüfung ablegte, sehnte ich mich schnell nach neuen Herausforderungen. Wettbewerbe, Alpenflug und Trainingslager folgten. Auch ein paar Kunstflüge im Fox durfte ich miterleben. Da war es um mich geschehen. Kunstflug, das wollte ich machen!

Gesagt getan. Ich war als Flugschülerin und Scheinpilotin schon oft in der Deutschen Alpen Segelflugschule (DASSU) in Unterwössen und nach einem Anruf beim Ausbildungsleiter, hatte ich für die letzte August Woche einen Lehrer und ein Flugzeug.

Samstag, 22. August

5h dauerte die Autofahrt von Stuttgart an den Chiemsee, es war viel zu viel Verkehr aber egal, ich hatte ein klares Ziel. Samstagabends erreichte ich dann endlich das Haus von meinem Onkel in Traunstein, bei dem ich für die Woche unterkommen konnte. Nach einem guten bayrischen Weißbier ab in’s Bett, man will ja fit sein zum Fliegen.

(mehr …)

Es ist Freitag und ich bin auf dem Weg zum Flugplatz. Im Auto denke ich an das, was mich heute erwartet. Nach der letzten Flugstunde hat Klaus mit Armin, unserem Ausbildungsleiter gesprochen. Klaus ist der Meinung, dass ich ihn für das Fliegen von Platzrunden nicht mehr brauche. Davon soll ich heute Armin überzeugen. Er nimmt also neben mir in der Aqilla A210, D-ENKR, Platz.

(mehr …)

Dies ist der zusammenfassende Bericht über die Luftsportjugend auf der Aero 2017 in Friedrichshafen. Er ist zur Übersichtlichkeit in mehrere Punkte unterteilt:

  • Einleitung
  • Unser Projekt
  • Unsere Eindrücke der Aero
  • Unsere neuen Partner und Kooperationen
  • Abschluss

Einleitung

Es war nicht schwer mitzubekommen, dass die Luftsportjugend Deutschland einen Stand auf der Aero aufbauen und Ihr Projekt dort umsetzen wird. Über die sozialen Kanäle konnte man uns mit Posts, Bildern und Videos beinahe in Echtzeit verfolgen. Neuerdings sind wir übrigens auch auf Instagram vertreten. Schaut doch mal rein! (Link einfügen)
Vorweg gesagt, alle Bilder die wir auf der Aero gemacht haben, findet Ihr wie immer auf unserem Flickr Account: (*Klick*)
(mehr …)