des Deutschen Aero Club e.V.
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Mein erster Alleinflug

Mai 31st, 2017 | Posted by Konstantin Mahler in Projekt "Frei"

Endlich war es soweit! Am 13. Mai 2017 durfte ich das erste mal alleine fliegen. Der Tag begann wie jeder Samstag am Flugplatz. Nachdem wir um 10 Uhr Briefing hatten, haben wir endlich die Halle ausgeräumt. Das Wetter war zwar besser als vorhergesagt, aber trotzdem nicht so gut. Der Wind war relativ stark und die Basis anfangs sehr niedrig. Somit dachte ich mir eigentlich schon, dass ich heute wieder nicht alleine fliegen würde. Dazu kam dann noch, dass mein Fluglehrer nach meinem ersten Start des Tages gesagt hat, dass ich wahrscheinlich noch 2-5 Starts bis zu meiner A-Prüfung benötigen würde. Doch dann hat er vor dem zweiten Start des Tages schon Andeutungen gemacht, dass es heute mit der A-Prüfung vielleicht doch noch etwas werden könnte. Dadurch war ich dann natürlich während des Fluges schon etwas angespannter und wollte alles perfekt machen. Zu meinem Glück hat alles gut gepasst und mein Fluglehrer hat einem anderen Fluglehrer Bescheid gesagt, mich zu überprüfen. Ab diesem Zeitpunkt war meine Nervosität am größten, da ich 30 Starts zuvor schon einmal diesen 2. Überprüfungsstart “verhauen“ hatte. Doch trotz alle dem hat alles super geklappt, und ich war sehr erleichtert und konnte mich nun endlich auf meinen ersten Alleinflug konzentrieren. Nachdem mir mein Fluglehrer  noch ein paar Tipps gegeben hatte, ging es dann auch schon los. Nach erschreckend kurzer Zeit hob die ASK 21 ab und war deutlich wendiger als zuvor mit Lehrer. Während des F-Schlepps fing ich dann auch sofort an zu singen und konnte es kaum glauben. Direkt nach dem Ausklinken musste ich mich erst einmal versichern, ob ich auch wirklich alleine im Flugzeug bin.

Nach einer guten ersten Landung, folgten dann noch zwei weitere Alleinflüge. Alle verliefen gut.

Doch dann kam es nach der dritten Landung zu dem etwas “unangenehmen“ Teil der A-Prüfung.

Direkt nach dem Ausrollen wurde mir erst einmal ein Strauß aus Brennnesseln und Dornen übergeben und mein “Thermikgefühl geweckt“(für alle Nicht-Segelflieger: alle Anwesenden verpassen einem einen mehr oder weniger festen Klaps auf den Po. ZumAbkühlen folgen dann zwischenzeitlich ein paar Ladungen Wasser, die über dem angehenden Segelflieger ausgeleert werden). Alles in allem war es ein unvergesslich schöner Tag und ein einzigartiges Erlebnis.

Bericht: Jonatan Spohn

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