des Deutschen Aero Club e.V.
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Mein Freiflug!

November 6th, 2018 | Posted by Konstantin Mahler in Projekt "Frei" - (0 Comments)

Die Faszination der Fliegerei fing bei mir schon von klein auf an. In dem Flieger Comic „Rex Danny“, welches mein Vater in seiner Jugendzeit gesammelt hatte, bestaunte ich die Abenteuer des Testpiloten. Auf jedem Flug in den Urlaub, war es mir wichtig am Fenster zu sitzen. Während anderen bei Turbulenzen schlecht wurde, freute ich mich die Tragflächen wackeln zu sehen.
Da man heutzutage als Jugendlicher mit möglichen Hobbys bombardiert wird, verzögerte sich die Erfüllung meines Traumes, einmal allein fliegen zu können, bis ins Studium. Ende Mai 2017 wurde ich nach einem Gespräch über die Fliegerei von einem Kommilitonen gefragt, ob ich nicht einmal Lust hätte, ihn auf dem Segelflugplatz in Braunschweig zu besuchen. Gesagt, getan. Ein Start in einem DuoDiscus reichte vollkommen, um nun endlich den Funken überspringen zu lassen. Ich wollte fliegen lernen.
Zu diesem Zeitpunkt wohnte ich in Wolfenbüttel und entschied ich mich deshalb im Herbst dazu der LSG Wolfenbüttel beizutreten. Der Winter war von interessantem Theorieunterricht und Winterarbeit an den Flugzeugen geprägt. Mit viel Hintergrundwissen und einer starken Ungeduld, ging des dann Ende April los, denn unsere Wiese war endlich trocken.
Der erste Start! Die erste Landung! Checklisten, Seilrisse, Lepo fahren, all das wurde nach und nach zur Routine. Neben der Fliegerei an sich, lernt man natürlich auch andere Flugschüler kennen und schließt neue Freundschaften. Mit 21 Jahren gehört man ja fast zu den älteren Flugschülern, aber das merkt man beim Routinebetrieb gar nicht, den da ist man eine Einheit. Ebenfalls ist und bleibt Segelfliegen eine Vereinssache und daher sind auch die Grillabende nicht wegzudenken. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist aus meiner Sicht auch die Wissenweitergabe von älteren Vereinsmitgliedern. Hier lernt man viel, sei es schweißen, Stühle leimen, an Fahrzeugen herumschrauben oder auch für viele jüngere Flugschüler interessant, das Autofahren. Die Eltern wird der geringe Fahrschulpreis freuen.
Mitte Juni war es dann soweit. Dank des extrem guten Wetters, war fast jedes Wochenende fliegbar gewesen und nach 50 Landungen hatte ich meine A-Prüfung bestanden. Mit dem klassischen Diestelstrauß und einem Eimer kalten Wassers auf den Allerwertesten gratulierten die Familie und der Verein.
Der Flug ohne Motor ist für mich die beste Art zu fliegen. Man bewegt sich nur mit der Energie der Natur und kann so ohne Probleme mehrere Stunden in der Luft bleiben. Keine Co2 Emissionen während des Fluges. Den Planeten freuts und mich persönlich lockt eine Herausforderung. Wo steht der beste Aufwind? Wie kann ich fliegen um sicher zum Platz zurück zu kommen?
Ich sehe mein Augenmerk in Zukunft auf dem Streckenflug und hoffe meinen Schein im Sommer 2019 erhalten zu können.

Bericht: Ives Bartels

Vom 26.10. – 28.10.2018 fuhr eine Delegation der Luftsportjugend, bestehend aus unserer Jugendreferentin Ariane, unserer stellvertretenden Bundesjugendleiterin Julia und unser Maßnahmenleiter DFJW Ballon Volker zur Vollversammlung der Deutschen Sportjugend nach Bremen.

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Jugendausschuss 2018 in Braunschweig

Am Wochenende des 12.-14. Oktober traf sich die Luftsportjugend zur Herbsttagung 2018 in Braunschweig. Nachdem sich die jugendlichen Teilnehmer aus allen Luftsportverbänden Deutschlands Freitagabend an der Geschäftsstelle einfanden, feierte man das Wiedersehen zunächst mit einem gemütlichen Grillabend an der Geschäftsstelle des DAeC. Der Programmpunkt stand unter dem Motto „Der Chef grillt“, denn Bundesjugendleiter Max Heilmann stand hinter dem Grill und beköstigte seine Schützlinge. Auch Vizepräsident Gunter Schmidt, Generalsekretär Hubertus Samson-Himmelstjerna, Vorstandsmitglied Rene Heise und einige Mitarbeiter der Geschäftsstelle nahmen auf Einladung der Luftsportjugend teil. (mehr …)

EINS, ZWEI, FREIFLUG!

September 28th, 2018 | Posted by Konstantin Mahler in Projekt "Frei" - (0 Comments)

Seil läuft, Stramm, Fertig, Frei! – Weg war ich vom Boden und konnte mein Glück noch gar nicht fassen endlich alleine im Flugzeug ohne Fluglehrer zu sitzen.

Aufregung, Freiheit und Stolz es geschafft zu haben – Es war wirklich ein unvergessliches Erlebnis mein erster Alleinflug.

 

Mein Name ist Linus Baur, bin 18 Jahre alt, komme aus Paderborn und bin seit nun fast zwei Jahren „Haxterberger“. Vor zwei Jahren fing ich mit einem Schnupperkurs im Fliegerlager am Klippeneck mit Segelfliegen an. Danach war klar ich möchte Segelfliegen lernen!

 

Im Herbst ging es dann auch endlich los mit der Ausbildung und ich konnte meine ersten Starts am Haxterberg sammeln. Nach der langen Winterpause kam unglücklicherweise dann noch das Abitur dazwischen, deswegen ging es für mich ein wenig verspätet in die neue Saison.

 

Aber nach langem Üben und Warten war es am 6. August 2017 dann soweit. Nach einigen Flügen mit dem ersten Fluglehrer und nachdem der zweite Fluglehrer auch noch organisiert war und ein Start zusammen reibungslos verlief konnte es endlich losgehen. Nach letzten Anweisungen vom Fluglehrer und der Verabschiedung „genieß es!“, ging es Richtung Himmel. Oben ausgeklinkt flog ich ein paar Rollübungen und Kreiswechsel, und verzögert durch ein wenig Thermik ging es dann an die Position und wenige Sekunden später stand ich auch schon wieder heil auf dem Boden. Bis zu diesem Punkt war mir eigentlich nur oberflächlich klar dass hinten jetzt kein Fluglehrer drin saß und das gerade mein Freiflug war.

Nachdem der zweite und dritte Start genauso reibungslos vonstatten gingen erwartete mich am Abend die obligatorische Zeremonie mit Strauß, Trudeleinweisung, Wässerung und Hinternklopfen. Nach diesem tollen Tag den ich immer noch nicht so recht erfassen konnte freute ich mich schon mächtig auf das kommende Fliegerlager mit LS4 Einweisung und auch ein paar längeren Alleinflügen.

Mein Freiflug

September 27th, 2018 | Posted by Konstantin Mahler in Projekt "Frei" - (0 Comments)

Mein erster Alleinflug war einfach unfassbar. Dieses unglaublich tolle Gefühl mit einer Mischung aus Stolz und Respekt nach meiner A-Prüfung ist einzigartig und mit nichts auf der Welt zu vergleichen. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich nun selber für mich da oben verantwortlich bin.

Mein 1. Alleinflug

September 26th, 2018 | Posted by Konstantin Mahler in Projekt "Frei" - (0 Comments)

Ich bin ein  typisches Flugplatzkind, meine Eltern sind beide Segelflieger. Somit war ich schon kurz nach der Geburt das erste Mal auf dem Flugplatz und seit dem, mit wenigen Ausnahmen, fast jedes Wochenende.

Mit ungefähr 5 Jahren bin ich dann auch schon alleine auf dem Flugplatz rumgesprungen. Während Papa und Mama in der Luft waren, haben wir Kinder auf dem Spielplatz, am nahen Bach oder sonst wo im gefahrlosen Bereich auf dem Flugplatzes gespielt. Irgendwann in dem Zeitraum durfte ich dann das erste Mal mitfliegen: 2000 Meter MSL, toll. Aber nach zwei Stunden wollte ich wieder runter, mein Popo tat weh.

Seit dem habe ich mich jeden Geburtstag gefreut, dass ich ein Jahr weniger warten muss, um endlich mit dem Fliegen anfangen zu dürfen. Die Kinderspiele wurden langweilig. Ich vertrieb mir die Zeit mit Kabbeleien mit den Flugschülern oder half in der Kantine (da bekam ich wenigstens Trinkgeld). Gab es eine Gelegenheit mitzufliegen, war ich natürlich sofort dabei.

Mein 13. Geburtstag kam. Nach den neuen Regelungen hätte ich jetzt mit der Schulung beginnen dürfen. Aber ich sollte auf Wunsch meiner Eltern erst in der neuen Saison anfangen. Weiter warten. Also habe ich im Winter in der Werkstatt bei verschiedenen Arbeiten geholfen, z. B. bei der Ka8-Reparatur, bei der wieder ziemlich viel zu machen war. Parallel dazu habe ich den Theorieunterricht besucht und auch immer schön aufgepasst.

Zu Saisonbeginn, in den Osterferien, war ein Trainingslager mit durchgängigen Schulungsbetrieb geplant. Jippi, endlich durfte ich fliegen, obwohl noch zwei Monate bis zum 14. Geburtstag fehlten.

Nun kam der schwierigere Teil: Das praktische Fliegenlernen. Die Starts haben von Anfang an gut geklappt, jedoch für die Landungen habe ich mehr Starts gebraucht. Aber ich hatte ja noch Zeit, bis ich 14 Jahre alt wurde und alleine fliegen durfte.

Den nötigen A-Theorietest hatte ich zwischenzeitlich erfolgreich abgelegt. Doch an dem Wochenende, an dem ich die 14 Jahre endlich erreicht hatte, war leider viel zu starker Seitenwind, völlig ungeeignet für einen ersten Alleinflug.

Am darauffolgenden Wochenende war der Samstag unfliegbar, am Sonntag war auch nur  Minimalbetrieb. Nachdem jeder seine Starts hatte, räumten wir gewohnheitsmäßig den Flieger wieder in den Stall. Was ich nicht wusste: Ich hätte mich eigentlich noch an dem Tag freifliegen sollen. Dumm gelaufen oder in diesem Fall, geschoben.

Am nächsten Wochenende klappte es dann endlich. Nach den erfolgreichen Überprüfungsstarts stellte mir mein Fluglehrer die alles entscheidende Frage: „Traust du dir das auch alleine zu?“ Ich bejahte, und Zack saß ich alleine in der ASK21. Ich war mega aufgeregt. Aber sobald sich das Seil straffte, war ich hoch konzentriert. Denn schließlich soll sich die Maschine ohne Fluglehrer ganz anders fliegen, wurde mir so erzählt. Das habe ich auch ziemlich schnell gespürt, denn sie hatte viel weniger Zeit und Strecke bis zum Abheben gebraucht als gewohnt. Oben dachte ich mir nur: „Oh mein Gott, ich fliege wirklich allein!“ Dann habe ich überglücklich laut „Jeha“ gerufen, hörte ja keiner.

Das Erste, was ich anschließend gemacht habe: Ich habe eine (kleine) Parabel geflogen. Meine Fluglehrer mochten das nie, und jetzt konnten sie weder Motzen noch Kotzen.

Vorschriftsmäßig mit 200 Meter meldete ich mich an der Position. Gegenanflug, Queranflug, eindrehen in den Endanflug, ausrichten und sauber abfangen, alles passte. „Das hast du sehr gut gemacht, Franzi“, meldet sich mein Fluglehrer über Funk. Im gleichen Moment schoss unsere K8 in ca. 170 Meter pfeifend über den Platz und kündigte ihre Landung an. Der Pilot brüllte durch die offene Haube direkt zu uns nach unten: „Wartet, ich bin gleich da!“

Alle Anwesende kamen angelaufen. Sie überreichten mir einen wunderschönen Strauß, jeder gratulierte mir. Ich glaube, es gab keine Sekunde, in der ich nicht gelächelt habe.

Noch bevor die Gratulationsrunde beendet war, landete die K8 auf der Parallelbahn und rollte neben uns aus. Der Pilot sprang mit einem Satz heraus und stürmte auf mich zu: „Das lass ich mir doch nicht entgehen“.

Nun ja, es folgte der zweite, einerseits schmerzhafte, andererseits lustige Teil des Freiflugrituals: das traditionelle Schinkenklopfen. Ich glaube, die Thermik werde ich auch in den nächsten Jahren noch gut spüren können…

 

 

Ich habe mich am 8.7. mit 84 Starts in Bensheim an der Bergstraße freigeflogen

 

Bericht: Franziska Pawel

Mein Engagement

September 10th, 2018 | Posted by Konstantin Mahler in Uncategorized - (0 Comments)

Wir brauchen eure Hilfe! Gemeinsam schaffen wir diesen Wettbewerb mit Links!

Die Deutsche Sportjugend dsj hat die Aktion „Mein Engagement“ gestartet und wir sind mit der Luftsportjugend Deutschland mit dabei.

Was ihr tun müsst, um uns zu unterstützen? Einfach auf das Bild klicken – ihr werdet zu facebook geführt. Dort das Bild liken! Das wars!

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Hexentreffen 2019

August 23rd, 2018 | Posted by Julia Jansen in Frauen im Luftsport - (0 Comments)

Kennt ihr schon das neue Video vom Hexentreffen 2019?

Klickt hier und kommt direkt zum Video

Das diesjährige Bundesjugendvergleichsfliegen findet vom 20. – 23. September in Paderborn-Haxterberg!

Weitere Informationen über den Verein findet ihr hier:

LSG Paderborn e.V.

Zur Anmeldung

Alle wichtigen Dokumente zum download findet ihr hier:

Anfahrt BJVF 2018

Checkliste BJVF 2018

Enthaftungserklärung und Datenschutzerklärung BJVF 2018

Informationen BJVF 2018

Lageplan BJVF 2018

Personenfürsorgeübertragung BJVF 2018

Preisliste BJVF 2018

Richtlinien BJVF 2018

Zeitplan BJVF 2018

 

 

Das diesjährige Bundesjugendvergleichsfliegen wird individuell von vielen Firmen unterstützt. Dafür möchten wir uns als Verein und Jugend nochmals recht herzlich bedanken. Die Unterstützung ist nicht selbstverständlich, deshalb freuen wir uns umso mehr, dass folgende Firmen die Jugendarbeit so tatkräftig unterstützen.:

Stellenausschreibung

August 14th, 2018 | Posted by Julia Jansen in Landesverbände - (0 Comments)

Der AEROCLUB | NRW e.V. ist die Dachorganisation des Luftsports in Nordrhein-Westfalen. Er vertritt in dieser Funktion die Interessen von rund 15.000 Luftsportlern – davon 4.000 Jugendliche – in 185 Luftsportvereinen.

In unserer Geschäftsstelle in Duisburg ist die Stelle

 

Fachkraft für Jugendarbeit im Sport (w/m)

zum nächstmöglichen Termin neu zu besetzen.

 

Ihre Aufgaben

  • Entwicklung und Umsetzung von Aus- und Fortbildungskonzepten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit
  • Organisation, Planung, Leitung und Betreuung von Maßnahmen im Kinder- und Jugendbereich des AEROCLUB | NRW e.V.
  • Gewinnung, Qualifizierung und Betreuung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Beantragung und Abwicklung der aus dem Kinder- und Jugendförderplan verwendeten Mittel
  • Unterstützung bei der Entwicklung und Durchsetzung von Konzepten und Organisationsmodellen zur Kooperation von Schule und Verein
  • Aufbau und Pflege der Luftsportjugend-Website sowie der Social-Media-Kanäle

 

Sie bringen mit

  • Erfolgreich abgeschlossenes Fach-/Hochschulstudium im Bereich Sport, Pädagogik oder Sozialwissenschaften
  • Berufserfahrung in der Jugendarbeit oder einer ähnlichen Tätigkeit in einem Verein/Bund/Verband
  • Einschlägige Erfahrung und Kenntnisse der Strukturen des organisierten Sports und/oder der Jugendverbandsarbeit
  • Praxis in der Planung und Umsetzung von Veranstaltungen und Projekten
  • Ausgeprägte soziale Kompetenz und innovatives Denken
  • Sehr gute Moderations- und Kommunikationsfähigkeiten sowie Teamfähigkeit
  • Bereitschaft zu Arbeitseinsätzen in den Abendstunden und an Wochenenden
  • Führerschein Klasse B
  • Grundkenntnisse in Programmierprogrammen und Graphikdesign (Bspw. WordPress, Adobe Photoshop)
  • Wünschenswert: Kenntnisse in der allgemeinen Luftfahrt (Bspw. Segelflug oder UL) nach Möglichkeit inkl. Lehrberechtigung

 

Wir bieten

  1. Eine unbefristete Anstellung
  2. Eine Arbeitszeit von 39 Wochenstunden
  3. Eine leistungsgerechte Vergütung in Anlehnung an den TVöD
  4. Einen attraktiven Arbeitsplatz
  5. Eine vielseitige Aufgabe nach den Grundsätzen der Sportjugend NRW zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit im Sport
  6. Einen intensiven Austausch und Teamarbeit mit engagierten und ehrenamtlichen Jugendlichen

 

Ihre ausführliche Bewerbung senden Sie bitte bis zum 7. September 2018 unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen und Ihres frühestmöglichen Einstiegstermin an den AEROCLUB | NRW e. V., Stichwort: Bewerbung, Herr Boris Langanke, Friedrich-Alfred-Str. 25, 47055 Duisburg, oder per Email an langanke@aeroclub-nrw.de.

 

StA_AEROCLUBNRW_JuBiRef2018

Vom 31.10.-04.11.2018 im Feriendorf Sonnenmatte in 72820 Sonnenbühl-Erpfingen/Deutschland

 

Wenn ihr in den Ferien die Schwäbische Alb aus einem Ballonkorb entdecken wollt, neugierig seid und gerne etwas in einer deutsch-französischen Gruppe unternehmt, seid ihr in unserem Feriencamp genau richtig und herzlich willkommen.

Wir möchten mit jeweils 7 luftsportbegeisterten Kids (8-11 Jahre) aus Deutschland und Frankreich in unseren Heißluftballonen abheben. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr schon einmal in einem Ballon mitgefahren seid (nicht „fliegen“, das erklären wir euch im Camp J), einen Ballon aus der Nähe oder nur aus der Ferne gesehen habt. Nach ausführlicher Einweisung und gemeinsamen Aufrüsten geleiten euch unsere erfahrenen Piloten/-innen sicher durch die Lüfte.

Wenn das Wetter nicht ballonfahrtauglich ist, unternehmen wir Ausflüge, Spiele und zahlreiche Aktivitäten, in denen auch der eine oder andere Begriff der jeweils anderen Sprache spielerisch erlernt wird. Lasst Euch überraschen.

Untergebracht sind wir in kleinen Ferienhäusern im Feriendorf Sonnenmatte (www.die-sonnenmatte.de). Die An- und Abreise müsstet ihr bitte selbst organisieren, wobei es auf jeden Fall Mitfahrgelegenheiten aus dem Raum München und Stuttgart gibt.

Unterstützt wird unser Feriencamp durch das Deutsch-Französische-Jugendwerk (DFJW), die Luftsportjugend des DAeC, die Fédération Française d`Aérostation und den Deutschen Freiballonsport Verband e.V. Nicht zu vergessen unsere freiwilligen Helfer und die Vereine, die uns die Heißluftballone und das notwendige Equipment zur Verfügung stellen. Deshalb beträgt eurer Beitrag zu den Kosten lediglich 80,- EUR(inkl. Unterkunft, Verpflegung, Ballonfahrten, alle Aktivitäten).

Lust mitzumachen? Dann meldet Euch bis zum 30.09.2018mit beiliegendem Formular an:

Anja Herrmann

Bahnhofstr. 46

82223 Eichenau

Wenn ihr oder eure Eltern noch Fragen haben oder Unklarheiten bestehen, könnt ihr uns gerne per E-Mail unter dfjw@ballonsportjugend.deoder telefonisch unter 0177/3256782 kontaktieren.

Ich freue mich auf eure Anmeldungen und ein tolles deutsch-französisches Feriencamp.

Glück ab – gut Land

Anja Herrmann

Ausschreibung DFJW2

 

 

Es ist soweit! Unser Anmeldeportal für unser Jugendlager „Jugend fliegt“ ist online! Bekundet eure Interesse und in wenigen Wochen erhaltet ihr alle nötigen

Anmeldeformulare, sowie weitere Informationen per Mail zugesandt!

 

„Ready for departure“ – Klicke hier und bekunde Dein Interesse!

 

Werdet Teil unseres Projektes und erlebt eine Woche lang Spiel, Spaß rund um die Luft- und Raumfahrt!

Wir freuen uns auf Euch!

 

Allgemeine Informationen rund um das Jugendlager „Jugend fliegt“ findet ihr hier.

 

 

Wie die meisten Vereine in Deutschland haben auch die Luftsportvereine mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Um diesem Trend entgegenzutreten, hat sich die Luftsportjugend ein ambitioniertes Ziel gesteckt: 2019 geht das Ferienlager „Jugend fliegt“ an den Start und wird Jugendliche im Alter von 14-17 Jahren für die Luftfahrt begeistern. In dem Lager lernen die Jugendlichen die Grundlagen des Fliegens kennen, bauen eigene Flugmodelle und probieren Luftsportarten aus. Darüber hinaus werden Fachvorträge von Firmen aus der Luftfahrtbranche das Programm abrunden und den Jugendlichen einen Ausblick auf eine Berufspraxis in der Luftfahrt geben. Dafür steht die Luftsportjugend seit zwei Jahren mit dem Aeroclub der Schweiz in Verbindung, wo das vergleichbare „Pro Aero Jugendlager“ bereits seit 35 Jahren erfolgreich durchgeführt wird. In dem Sinne kooperiert der Schweizer Aeroclub unter anderem mit Swiss, Skyguide, Meteo Schweiz, der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften und regionalen Helikopterunternehmen. So hat sich im Rahmen des Jugendlagers ein Netzwerk namhafter Partner gebildet, welche die Bedeutung der fliegerischen Nachwuchsarbeit erkannt haben und fördern.

Zur Unterstützung der Planung ermöglichte der AeCS den Referenten des „Jugend fliegt“ bereits die letzten zwei Jugendlager als Gruppenleiter mitzugestalten und umfassende Einblicke in die Organisation und Durchführung zu erhalten. Auch in diesem Jahr sind wieder Vertreter der Luftsportjugend dabei, um das Lager zu begleiten und nochmal letzte Eindrücke zu sammeln, bevor im kommenden Jahr das eigene „Jugend fliegt“ startet. An dieser Stelle ein riesiger Dank an unsere Kollegen und Freunde vom Schweizer Aeroclub für die umfassende Hilfe!

Das Ziel von „Jugend fliegt“ ist es, den 75 Jugendlichen eine spannende Woche zu bieten, in der sie ihre Begeisterung für Luftfahrt entdecken können, viel über das Fliegen lernen und auch Berufe in der Branche kennen, die sie ergreifen können.

Das Lager findet vom 04.0810.08.2019 auf dem Flugplatz Eisenach-Kindel statt. Weitere Informationen zu „Jugend fliegt“ und zur Anmeldung werden bald auf unserer Website und unserer Facebookseite veröffentlicht. Seid gespannt!

 

Wir freuen uns auf Euch!!

Eure Orga Team „Jugend fliegt“

Das ProAero Jugendlager der Schweiz dient als Vorbild für „Jugend fliegt“ in Deutschland.

 

 

Schwaben, ein schönes Teil Europas, lautlos gleitend aus 3.300m Höhe zu
sehen – wer wünscht sich nicht solch ein rares Erlebnis?
Für 28 Jugendliche – je zur Hälfte aus Frankreich und Deutschland – wird
dies bald wahr.

Die Gemeinde Kammeltal im Regierungsbezirk Schwaben ist der diesjährige
Gastgeber für das deutsch-französiche Jugendlager des Ballonsports.
Was bietet Schwaben, dass 28 Jugendliche und ihre Betreuer aus
Frankreich und Deutschland hier ihre Ferien vom 14. bis 21. Juli
verbringen? »Wir können hier in einer traumhaften Landschaft und einer
optimalen Luftraumstruktur Gas- und Heißluftballonfahrten durchführen«
sagt Volker Löschhorn, Fahrtenleiter und Mit-Organisator des
DFJW-Ballonjugendlagers und fügt an: „Die Voraussetzung hier sind ideal,
Air-lebnis Ballonfahrten in Ichenhausen unterstützt uns organisatorisch.
Wir können den dortigen Startplatz benutzen, unsere geplante
Gasballonfahrt können wir auf einem der ältesten Gasballonstartplätze
Deutschlands in Gersthofen starten und werden dabei vom
traditionsreichen Freiballonverein Augsburg e.V. und dem Augsburger
Ballonhersteller Ballonbau Wörner unterstützt.“ Gasballonfahrten sind
ein seltenes Abenteuer, denn man kann völlig geräuschlos bis zu 3.300m
aufsteigen.

Die Teilnehmer des Jugendlagers sind zwischen 14 und 21 Jahre jung und
kommen aus verschiedenen deutschen und französischen Landesteilen. Es
eint sie der Spaß am Ballonfahren und ihr Interesse für diese
außergewöhnliche Sportart. Zu den Heißluftballonfahrten starten die
jungen Ballonsportler bei geeignetem Wetter in den frühen Morgen- oder
Abendstunden in der Nähe von Ichenhausen.
Und zur Gasballonfahrt, wenn das Wetter mitspielt, am Montag 16. Juli
2018 im Morgengrauen auf dem Gasballonstartplatz Via Claudia in Gersthofen.
Die Jugendlichen können sowohl bei einer Fahrt im Ballon als auch bei
der Verfolgung am Boden diese Sportart kennenlernen. Das erfahrene
Betreuer- und Pilotenteam leitet die Jugendlichen kompetent an.
Die Sprachbarriere wird mit Hilfe der Teilnehmer und Betreuer
überwunden, die beide Sprachen sprechen, frei nach dem Motto, wer sich
verständigen will findet einen Weg.
Wetter und Flugsicherheit hat Volker Löschhorn, der sowohl die deutsche
wie auch die französische Lizenz für Fluglehrer erworben hat, stets im
Blick. Das Programm wird abgerundet durch verschiedene
Freizeitaktivitäten und Spiele im Rahmen der Sprachanimation, um die
Freude an der Kommunikation in der anderen Sprache zu wecken.

Das deutsch-französiche Ballonjugendlager wird seit 2003 jährlich
durchgeführt. Es wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW)
gefördert und in Zusammenarbeit von der Luftsportjugend des DAeC, der
Ballonsportjugend des Deutschen Freiballonsport-Verbandes und der
Fédération Française d’Aérostation organisiert.

Als Ansprechpartner für weitere Fragen oder zur Terminabsprache stehen
Volker Löschhorn (Tel: 0163 2598474) und
Marvin Wittschen (Tel: 0152 0198464) und
Max Brandenburg (Tel: 0152 54214349) gerne zur Verfügung.

Zukünftige Ballonfahrer aus verschiedenen Bundesländern zelteten eine Woche hoch über der Unstrut und lernten die Gegend sowohl aus der Luft, als auch am Boden kennen.

 

Die Landschaft zwischen Saale und Unstrut mit ihren Weinbergen wird landläufig als Toskana des Nordens bezeichnet. Sie war in diesem Jahr Gastgeber des Ballon-Sommerjugendlagers des DAeC.

Vom 30.06.-07.07. verbrachten 60 Kinder, Jugendliche, Betreuer und Piloten aus verschiedenen Bundesländern erlebnisreiche Tage auf dem Segelflugplatz Laucha/Dorndorf.

Nach dem Aufbauen der Zelte und dem Einrichten des Lagers gab es für alle eine allgemeine Einweisung im Ballonfahren. Am Korb wurden die verschiedenen Komponenten erklärt und Verhaltensregeln vor und während der Fahrt, so wie beim Landen erläutert.

Mit dieser Vorbereitung konnte am Sonntag die erste Fahrt absolviert werden. Neun Ballone schwebten am strahlend blauen Himmel über das Unstruttal. Auch an den folgenden Tagen gab es nahezu ideale Wetter- und Windverhältnisse, wodurch im Verlauf des Jugendlagers insgesamt 45  Ballonfahrten stattfanden.

Neben sportlichen Aktivitäten, wie Bowling, Volleyball und Fußball spielen, kam auch die Kultur nicht zu kurz. Es wurden die Neuenburg in Freyburg und der Dom zu Naumburg besucht. Dass der Naumburger Dom an diesem Tag zum Weltkulturerbe ernannt wurde hatte mit unserem Jugendlager nichts zu tun. So ehrlich muss man schon sein.

Nachdem im Verlauf des Jugendlagers die Unstrut mehrfach im Ballon überquert worden war, konnte sie danach auch noch mit dem Schlauchboot eingenommen werden. Fünf Boote fuhren von Laucha bis Naumburg und die Besatzungen hatten einige Wasserschlachten zu überstehen. Zur Stärkung gab es zwischendurch noch ein zünftiges Picknick.

Bei traumhaftem Sommerwetter wurden natürlich auch die Freibäder der Region besucht, bevor es abends wieder ans Ballonfahren ging. Auch eine Nachtwanderung durch die Weinberge stand auf dem Programm. Hierbei konnten die Teilnehmer den Umgang mit GPS-Geräten und Koordinaten üben und so manche versteckte Tüte mit leckeren Süßigkeiten orten. Viel Spaß gab es auch beim Besuch der Sommerrodelbahn in Eckartsberga und dem Bildervortrag zur Geschichte des Flugplatzes in Laucha durch den ortsansässigen Fliegerfreund Gerhard Kresse, der seine Geschichten mit einer kleinen Weinverkostung – selbstverständlich nur für die Erwachsenen- verband.

Auf Wunsch einiger älterer Teilnehmer wurden die Kenntnisse in Meteorologie, sowie beim Einrichten der Körbe und Aufrüsten der Ballone in kleinen Gruppen noch einmal vertieft.

Julian Brüggenkamp, als Pilot, und Louise Knechtel fuhren bei einer speziellen Morgenfahrt und besten Wetterverhältnissen bis zum Flugplatz Jena- Schöngleina, wo zeitgleich ein weiteres Jugendlager ausgerichtet wurde. Außerdem absolvierte Louise im Rahmen ihrer Ausbildung zur Ballonpilotin ihre Alleinfahrt im Korb und konnte so ihre Ausbildungsfahrten abschließen. Für die bevorstehende Prüfung schon einmal viel Glück.

Am letzten Abend stiegen 5 Ballone in den Himmel über dem Unstruttal und mit einem gemütlichen Abschlussabend ging das Jugendlager zu Ende.

Wie es nach alter Tradition Brauch ist, erhielten alle 13 Ballonneulinge nach erfolgreicher Fahrt ihre Taufurkunden mit zünftiger Zeremonie.

Zu Hoffen bleibt, dass die erworbenen Kenntnisse im Ballonfahren von vielen Teilnehmern bei anderen Veranstaltungen oder Jugendlagern angewendet und vertieft werden oder sich sogar eine Pilotenausbildung anschließt.

Allen, die auch dieses Jugendlager wieder zu einem Erlebnis werden ließen, herzlichen Dank, allen voran natürlich den Piloten mit ihren Crews, den Fahrern und dem Team des HDL in Laucha.

 

Wir freuen uns auf das Wiedersehen 2019 auf dem Harsberg bei Eisenach.

Annett Zenge