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Ein Segelflugzeug auf Abwegen – Nachwuchsarbeit mal anders

Juni 15th, 2016 | Posted by Konstantin Mahler in Segelflug | Uncategorized

DSCF4246Am 10. Juni veranstaltete das Gymnasium Julianum in Helmstedt wieder das alljährliche Sommerfest – dieses Mal mit einen speziellen Gast, unserer ASW 24. Mit dem Hintergedanken der Nachwuchsarbeit und der Tatsache, dass viele Fliegerkameraden bei uns im Verein vor einigen Jahren das Julianum besucht haben oder es immer noch besuchen, kam sehr spontan die Idee auf, beim alljährlichen Sommerfest den Besuchern unser schönes Hobby etwas näher zu bringen. Kurzerhand wurde die verantwortliche Lehrkraft über unser Vorhaben unterrichtet und war von Anfang an mit dabei und von der Idee begeistert.

So konnte also am selben Tag beim Baudienst abgeklärt werden, wer bei der Aktion dabei sein kann. Es fand sich natürlich ein Team aus erfahrenen Schülern und zwei Scheininhabern, die uns Schüler beim Aufbau der ASW 24 unterstützen konnten – wir dürfen sie ja leider noch nicht fliegen. 🙁
Unter dem Motto „Gras ist Kindergeburtstag. Lerne Fliegen, da wirst Du richtig high.“ standen wir dort nun endlich – zugegeben nach einem etwas holprigen Weg über eine steile Rampe wo es hieß: Bordstein vs. Hänger. Schon beim Aufbau bildete sich eine Menschentraube um uns und das Flugzeug und den erstaunten Blicken war zu entnehmen, dass kaum einer gedacht hätte, dass sich in so einem unscheinbaren weißen Kasten, so ein schönes Flugzeug befinden kann. Also schnell den Karren zusammengesteckt, professionell mit Flatterband gesichert und warten, dass die Fete offiziell beginnt. Durch unsere (eigentlich anders geplante) strategisch günstige Position zogen wir die Blicke der ankommenden Besucher direkt auf uns und konnten eigentlich dauerhaft interessierte Besucher des Schulfests, die uns mit Fragen regelrecht löcherten, bei uns am Flieger begrüßen. Die meisten waren begeistert über die Vielfalt unseres Sports und vor allen Dingen über die möglichen Leistungen, die wir erbringen können. Kaum einer hätte erwartet, dass man gut und gerne 700 bis 800 Kilometer fliegen kann und dass die Beschleunigung von Null auf Hundert beim Windenstart bei unter zwei Sekunden liegt.
Alles in allem muss man sagen, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Wir konnten vielen Leuten zeigen, dass Segelfliegen mehr ist, als viele Denken, dass wir keinen „Wind“ brauchen, um zu fliegen und – was viel wichtiger ist: Wir konnten bei mindestens einem Schüler das Interesse am Fliegen wecken.
Wir werden nächstes Mal auf jeden Fall wieder dabei sein – vielleicht dann ja mit einem unserer Doppelsitzer.

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