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Author Archives: Konstantin Mahler

Herbsttagung und Neuwahl der Bundesjugendleitung

September 30th, 2019 | Posted by Konstantin Mahler in Jugendausschuss | Jugendleiter - (0 Comments)

Vom 27. bis 29. September tagte die Luftsportjugend in Laucha an der Unstrut zur Herbsttagung. Parallel zum Bundesjugendvergleichsfliegen am gleichen Ort konnte so die Tagung nah an einer zentralen Maßnahme unserer Jugendarbeit stattfinden.

Auf der Tagung stand als zentraler Punkt die Wahl der Bundesjugendleitung auf der Tagesordnung. Jan Eikmeier wurde als neuer Bundesjugendleiter gewählt. Als Landesjugendleiter vom Aeroclub NRW bringt er Engagement und Erfahrung in sein neues Amt mit. Die Positionen der Stellvertreter übernehmen Lena Etzkorn, Julia Jansen, Max Heilmann und Fabian Finster. Insgesamt hat sich eine starke und engagierte Gruppe gefunden, um die Luftsportjugend in den nächsten Jahren weiter voran zu bringen. In den nächsten Tagen werden euch die neuen Mitglieder der Bundesjugendleitung weiter vorgestellt!

Neben organisatorischen Dingen standen auch Workshops auf dem Programm, in denen Teilprojekte der Luftsportjugend gezielt bearbeitet wurden. Zentrale Punkte waren die Arbeit an „Jugend fliegt“ für 2020, sowie die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Dank der konzentrierten Arbeit der Tagungsteilnehmer konnten gute Ergebnisse erzielt werden.

Wir danken den Tagungsteilnehmern für die engagierte Mitarbeit und wünschen der neuen Bundesjugendleitung viel Erfolg und Schaffenskraft in ihrer Arbeit!

Jugend fliegt 2020

September 29th, 2019 | Posted by Konstantin Mahler in Jugend fliegt - (0 Comments)

Bock aufs Jugend fliegt 2020? Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack!

Hexentreffen 2020 – Anmeldung

September 28th, 2019 | Posted by Konstantin Mahler in Frauen im Luftsport | Uncategorized - (0 Comments)

Der Traum vom Fliegen ist wohl so alt wie die Menschheit und eint Nationen und Kulturen weltweit. Bevor dieser Traum allerdings umgesetzt werden konnte, bereitete er zunächst Kopfzerbrechen, schlaflose Nächte und spornte zu waghalsigen Unternehmungen an. Wer heute geradezu selbstverständlich „abhebt“, tut dies auch getragen auf den Schwingen derer, die mit großem Enthusiasmus, Einfallsreichtum und Mut an der Verwirklichung dieses Traums arbeiteten.

Insbesondere für Frauen hieß die Erfüllung dieses Traums lange Zeit jedoch mehr als nur die Gesetze der Physik zu überwinden. Es ist noch nicht lange her, da galten Frauen im Luftsport als exotische Randerscheinung und darüber, wie erwünscht ihre Teilhabe gewesen sein mag, lässt sich bestenfalls spekulieren. So spiegelt die Geschichte des Treffens deutscher Luftsportlerinnen auch die Entwicklung des Frauensegelfluges in der BRD wieder und sie beginnt unter anderem mit dem Wunsch einer jungen Frau nicht nur teilnehmen zu dürfen, sondern, getragen von ihrer Leidenschaft für den Flugsport, auch mitgestalten zu können.

Die damals erst 16 jährige Ingrid Blecher beginnt 1961 als einziges Mädchen im Club mit dem Segelflug und entwickelt sich schnell zu einer ehrgeizigen und erfolgreichen Pilotin. Durch zahlreiche Rekorde und beachtenswerte Wettkampfleistungen erlangt sie zudem bald über ihren Heimatflugverein auf der Eisernhardt bei Siegen hinaus Bekanntheit. Durch ihre vielzähligen Reisen knüpft sie Kontakte zu anderen Pilotinnen, die sich wie sie in einer Sportart, in der Frauen noch stark unterrepräsentiert sind, etablieren möchten und die allen Widerständen zum Trotz einfach mehr wollen.

1974 reift die Idee, ein Treffen mit dem Zweck der Förderung von Segelfliegerinnen ins Leben zu rufen und das erste Treffen dieser Art findet schon bald darauf im März 1975 auf dem Flughafen Siegerland statt. Was vor 45 Jahren im überschaubaren Kreis begann, hat sich bis zum heutigen Tag zu dem Fliegerinnentreffen in Deutschland entwickelt. Während damals 26 Frauen und Fred Weinholtz, damaliger Vorsitzender der Bundeskommission Segelflug, die Zukunft des Frauensegelflugs vordenken, vereinen die heutigen „Hexentreffen“ jährlich mehr als 120 flugsportbegeisterte Teilnehmerinnen.

Ingrid Blechers Teilnahme am 2. Internationalen Damen-Segelflugwettbewerb in Polen befeuert durch den Kontakt zu den bereits in Trainingslagern organisierten „Ostblockmädchen“ den sportlichen Ehrgeiz. Sie hat bei ihrer Rückkehr nicht nur neuen Enthusiasmus im Gepäck, sondern auch der Name „Hexentreffen“ wird in Anlehnung an den „Baba Jaga Club“ etabliert.

Der Leistungszuwachs im Frauensegelflug ist danach kaum mehr zu bremsen. Das beschwingte Engagement und die Vernetzung in den Hexentreffen schafft schon bald die Grundlage für die erste deutsche Segelflugmeisterschaft der Frauen (1979), die Einrichtung von Trainingslagern und Bildung der 1. Nationalmannschaft. Bereits 1980 scheint sich der Wunsch nach gleichberechtigter Teilhabe am Flugsport erfüllt zu haben, was die Notwendigkeit der Hexentreffen durchaus hätte in Frage stellen können. Doch die geknüpften Bande halten und bis heute ist kein Ende der Treffen in Sicht.

Seither wechseln sich Pilotinnen deutschlandweit als Gastgeberinnen ab und jedes Jahr besteht die Möglichkeit, in spannenden Vorträgen, Diskussionsrunden und Aktivitäten rund um den Luftsport die Begeisterung und die Liebe zur Fliegerei zu teilen und zu feiern. Die jährlichen Treffen bieten dabei Hexen aller Luftsportarten die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und sich über spannende Themen wie z.B. Flugzeugbau, Wettkampf und Reisen auszutauschen.

Vom 24. bis 26. Januar 2020 wird wieder ein Treffen stattfinden. Katharina, Tanya und Edith vom Kurhessischen Verein für Luftfahrt freuen sich auf ein Wiedersehen in Marburg, einer der ältesten Universitätsstädte Deutschlands.

Anmeldung bitte auf der Webseite: hexentreffen2020.jimdosite.com

Ballonsportjugend im 7. Himmel über Thüringen

August 26th, 2019 | Posted by Konstantin Mahler in Uncategorized - (0 Comments)

Sommerjugendlager der Ballonsportjugend vom 03.08. bis 10.08. 2019 auf dem Harsberg mit buntem Programm und tollen Erlebnissen

Am Samstag dem 03.08.2019 kam ich mit großen Erwartungen und einer gehörigen Portion Neugier auf dem Harsberg bei Eisenach an. Noch nie nahm ich an einer Ballonfahrt teil und erst recht nicht an einem Ballonjugendlager. Ich fühlte mich sofort sehr gut aufgenommen und erfuhr Unterstützung von allen Seiten.

Mit einer umfangreichen praktischen Einweisung in das Thema Ballonfahren ging es gleich richtig los. Überrascht war ich über eine dabei simulierte Landung und dem damit verbundenen Umkippen des Ballonkorbes. Alle lagen plötzlich übereinander und hatten zugleich riesigen Spaß.

 

Am darauffolgenden Tag konnte ich meine erste Ballonfahrt erleben. Es war allein schon spannend zu sehen, wie ein Ballon aufgerüstet wird. Als dann der Ballon abhob, verschlug es mir glatt die Sprache. Die Aussicht über Westthüringen war für mich atemberaubend. Besonders gefallen hat mir, dass man sich im Ballonkorb im Vergleich zum Flugzeug relativ frei bewegen kann und auch ausreichend Zeit zur Verfügung steht, den Blick über die Wiesen und Täler schweifen zu lassen.

Vor meiner ersten Landung hatte ich schon ein wenig Beklemmungen. Es kam aber dann wesentlich ruhiger und sanfter als ich es erwartet hatte. Der Korb kippte nicht einmal um.

 

Im weiteren Verlauf des Jugendlagers kamen für mich und alle anderen Teilnehmer noch viele weitere Ballonfahrten hinzu. Am Ende waren es insgesamt 36 Fahrten. Dabei hatten wir alle die Möglichkeit, mit verschiedenen Piloten und in unterschiedlichen Ballonen mitzufahren.

 

Eine Besonderheit des Sommerjugendlagers ergab sich dadurch, dass es eine Kopplung mit dem Event „Jugend fliegt“ der Luftsportjugend des DAeC gab. Hier hatten sowohl wir, als auch die Teilnehmer des Events die Möglichkeit, uns umfassend über andere Luftsportarten und berufliche Perspektiven, die mit Fliegen und Luftfahren verbunden sind zu informieren.

 

Auch das bunte Rahmenprogramm des ballonjugendlagers ließ keine Wünsche offen. Von einer Wanderung durch die Drachenschlucht bei Eisenach, über mehrere Besuche in Schwimmbädern, einer tollen Schlauchboottour auf der Werra bis hin zu einer beeindruckenden Begehung eines komplett unbeleuchteten alten Eisenbahntunnels.

 

Wir Teilnehmer durchliefen den Tunnel im Gänsemarsch ohne Verwendung jeglicher Lichtquellen. Zur Sicherung nutzten wir die Kronleine eines Ballons, an der wir uns alle festhalten konnten. Beeindruckend dabei war es für mich, dass sich meine Sinneswahrnehmung in kurzer Zeit von visuell auf akustisch umstellte und mir in absoluter Dunkelheit die Orientierung erhalten blieb.

 

Weitere Höhepunkte ergaben sich für mich im Ballonjugendlager durch die abendlichen Erfahrungsaustausche am Lagerfeuer, das Starten der Modellballone und natürlich meiner eigenen Taufe in den Adelsstand der Ballonfahrer.

 

Herzlichen Dank an alle Unterstützer des Balloncamps, den DAeC, den DFSV, den LSV Thüringen, die Firma Schroeder fire balloons, Getzner Textil AG, und an alle 8 beteiligten Ballonteams aus Hessen, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

 

Es war super toll, Tara Kroll

 

  „Vom Kindlichen Aerodromus emporstrebende hainanische Himmelsblüte Tara zwischen bunten Ballonen tanzende Wolkenfee julianus aeronauticus harsbergia camponius mit heißlüftigen Winden spielend die Horizonte erobernd über schreckhaft zirkulierenden Zicklein und euphorisch jubelnden Erdenbürgern von Teutleben.

 

 

DFJW Ballonjugendlager 2019

August 12th, 2019 | Posted by Konstantin Mahler in Uncategorized - (0 Comments)

Untergebracht waren wir diesmal im Wassersportzentrum am Étang de Bures, 20 Kilometer von Lunéville entfernt. Fest im Pilotenteam von französischer Seite Serge Claude, Bastien Lefrancois von französischer Seite, und Yousif Abdel Gadir von deutscher Seite. Ergänzt entsprechend ihren zeitlichen Möglichkeiten von weiteren Piloten des Vereins Les Zéphyrs, und Christin Schroeder und René Krämer von Schroeder fire balloons. (mehr …)

Wir, Christian Weidemann aus dem LSC Hamm und Tristan Brack vom Segelflugverein Oerlinghausen, haben vom 19. bis zum 23. Juni am Deutschlandflug teilgenommen. Die Strecke führte von Braunschweig über Arnstadt und Burg Feuerstein nach Bad Wörishofen, teilgenommen haben 60 Flugzeuge, 30 davon in der Wettbewerbsgruppe. Für den Wettbewerb wurden wir von der Luftsportjugend finanziell gefördert.

Angefangen hat der Deutschlandflug für uns am Dienstag, als Christian morgens die Super Dimona (D-KDHA) des LSC Hamm nach Braunschweig geflogen hat, dort haben wir sie nachmittags mit Erdankern verzurrt, sodass sie die möglichen Gewitter unbeschadet übersteht.

Gestartet ist der Wettbewerb schließlich am Mittwoch, er begann am späten Nachmittag mit der Anmeldung im Gebäude des Daec am Flughafen. Da die Abstellfläche auf dem Segelfluggelände am Dienstag noch nicht zur Verfügung stand, parkten wir vom Dienstag auf den Mittwoch auf einer anderen Wiese. Deswegen haben wir nach der Anmeldung das Flugzeug noch einmal umgestellt, um für den nächsten Tag schon in der Startreihenfolge zu stehen. Kurz bevor die Gewitterfront Braunschweig erreicht hat, waren wir schließlich fertig und sind mit dem Bus zum Alten Rathaus in die Innenstadt gefahren, in dem die Auftaktveranstaltung um 19.00 Uhr angefangen hat. Wir wurden von den Veranstaltern des Deutschlandfluges willkommen geheißen, danach hielten der Geschäftsführer des Flughafens und der Sportdezernent jeweils eine Rede. Es wurde noch ein kurzes Briefing bezüglich der Wettbewerbsregeln gehalten, bevor das Essen begonnen hat, dabei konnten wir die anderen geförderten Jugendteams kennen lernen. (mehr …)

Deutschlandflug 2019 – Bericht Lukas und Tim

Juli 26th, 2019 | Posted by Konstantin Mahler in Deutschlandflug | Motorflug - (0 Comments)

Mittwoch 19.6.19 – Die Anreise

Wetter: Check.
Flugplanung: Check.
Flugzeug: Check.

Der Motor läuft warm, die Karte mit dem Kursstrich von Leck quer durch Hamburg bis nach Braunschweig liegt auf dem Schoß. Die erste Etappe führt Tim und mich mit vollgeladenem Flugzeug in das ca. 1:45h Flugzeit entfernte Braunschweig, wo der Deutschlandflug 2019 beginnt.
Bei sommerlichen Temperaturen zieht unsere 200PS Starke DR400 problemlos aus unserem kleinen Flugplatz nahe der dänischen Grenze raus. Der erste fliegerische Leckerbissen ist nicht weit entfernt: Ein Durchflug durch die Hamburger Kontrollzone über die Innenstadt und den Hafen, vorbei an der „Elphie“ gekrönt mit einem Tiefanflug auf den Hamburger Flughafen direkt hinter einem landenden Airbus.

45 Minuten später fliegen wir in die Kontrollzone Braunschweig ein. Ein leicht gestresster Fluglotse jongliert mit den über 60 anfliegenden Sportflugzeugen, welche aber natürlich alle zu einer glücklichen Landung finden.

Am Abend folgt die Eröffnung des Deutschlandfluges in der Dornse des Altstadtrathauses mit großem Büffet. Neben der erstaunlichen Architektur beeindruckt uns an diesem Abend noch ein Meteorologieunterricht zum Anfassen in Form eines Gewitters am braunschweiger Himmel.

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Deutschlandflug 2019 – Bericht Niclas und Benjamin

Juli 25th, 2019 | Posted by Konstantin Mahler in Deutschlandflug | Motorflug - (0 Comments)

Der Deutschlandflug 2019 war für mich, Niclas und meinem Navigator Benjamin eine große Erfahrung. Wir haben viele neue Perspektiven über die Fliegerei und vor allem Navigation und auch Kulturelles während der kurzen Aufenthalte gelernt. Zunächst war der Start am ersten Tag der Veranstaltung in Braunschweig atemberaubend, da alle 66 Flugzeuge der Touring,- und Wettbewerbsgruppe sich auf den Weg zu ihren erstem Ziel los flogen. (mehr …)

DFJW-Ballonjugendlager 2019

Mai 21st, 2019 | Posted by Konstantin Mahler in Uncategorized - (0 Comments)

Du interessierst dich für den Ballonsport und möchtest dich international mit weiteren Luftsportlern austauschen? Dann melde dich an zum Ballonjugendlager vom Deutsch-Französischen Jugendwerk! Alle Infos findest Du im Flyer: DFJW Ballonjugendlager2019-Flyer

AERO 2019 – letzter Messetag

April 13th, 2019 | Posted by Konstantin Mahler in Uncategorized - (0 Comments)

Die Messe geht für das Jahr 2019 zu Ende und wir hatten einen einzigartigen letzten Tag hier! Durch das Wochenende konnten wir heute noch mehr Kinder und Jugendliche begrüßen, die mit uns fleißig Balsagleiter gebaut haben! Zwischendurch haben sich teilweise internationale Weitwurfwettbewerbe gebildet, bei denen die gebastelten Wurfgleiter direkt auf ihre Flugfähigkeiten getestet wurden. 

Weiterhin hat unser Bundesjugendleiter Max Heilmann heute über vier Stunden auf der Messe Gespräche geführt, um neue Kooperation zu bilden und alte Zusammenarbeiten zu stärken. 

Es war einfach wunderbar das bunte Treiben an unserem Stand zu beobachten und selbst mit Motivation im Ehrenamt dabei zu sein! 

Wir als Bundesjugendleitung möchten uns bei allen Helfern, Unterstützern und Partnern für diese tolle Erfahrung bedanken! 

Vielen Dank! 

💙…für eine wahnsinnig tolle Messe! @aerofriedrichshafen 

👨🏼‍✈️ …für super interessante und inspirierende Gespräche!

👧🏼 …für all die leuchtenden Kinderaugen und die selbstgebauten Wurfgleiter! 

💪🏻 …für die kommenden Zusammenarbeiten, die während der Messe entstanden sind – wir freuen uns auf Euch! 

👌🏻 …für alle ehrenamtlichen Helfer, die sich die Zeit genommen haben Teil dieser Messe und des Teams Luftsportjugend Deutschland zu sein! #ihrseidklasse

🛫 …an den DAeC, dass wir auf der Messe dabei sein dürfen! 

Es war mal wieder genial!! Freuen uns schon riesig auf kommendes Jahr! #aero2020 

Bis dahin 👋🏻

Eure Luftsportjugend Deutschland 

Tag 3 auf der AERO

April 12th, 2019 | Posted by Konstantin Mahler in Uncategorized - (0 Comments)

Heute war ein wichtiger Tag für den DAeC und somit natürlich auch für uns. Neben dem Besuch der FDP Parteimitglieder, die zum Thema ZÜP mit dem Vorstand diskutierten stand auch die außerordentliche Mitgliederversammlung des DAeC an.

Hier hat unser Bundesjugendleiter Max Heilmann das kommende Jugendlager „Jugend fliegt“ nochmals genauer vorgestellt und bekam großen Zuspruch für die Arbeit des Orgateams, der Jugendreferentin Ariane Bugdoll-Frost und der Bundesjugendleitung.

Weiterhin wurde ein neuer DAeC Präsident gewählt. Wolfgang Müther trat aus persönlichen Gründen zurück und wir wollen uns hiermit ganz herzlich für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit bei ihm bedanken! Als neuen Präsidenten dürfen wir Stefan Klett aus NRW vorstellen, gratulieren ihm ganz herzlich und freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit in den nächsten Jahren.

Am Abend stand dann die Standparty des aerokurier und bei VL3 an, wo wir mit vielen Ausstellern der Messe noch gute Gespräche führen konnten und so den dritten Tag der Messe haben ausklingen lassen.

Morgen geht es dann mit voller Energie in den letzten Tag der Messe und wir freuen uns auf alle Besucher!!

Zweiter Tag auf der AERO

April 11th, 2019 | Posted by Konstantin Mahler in Uncategorized - (0 Comments)

Die Zeit vergeht auf der AERO Friedrichshafen wir im Flug! Der zweite Tag ist zu Ende und wir hatten heute einen tollen Tag! 

Neben interessanten Gesprächen mit dem Vorstand des  DAeCs und vielen Besuchern unseres Standes, haben wir hier die Möglichkeit uns mit anderen Verbänden und Organisationen aus der Luftfahrt zu vernetzen. So entstehen auf der Messe neue Zusammenarbeiten, neue Visionen und Ideen für unsere zukünftige Arbeit und jede Menge neue Freundschaften! 

Besonders stolz sind wir hier auf die mittlerweile langjährige Freundschaft zum Aero Club der Schweiz. Vor vier Jahren haben wir hier auf der AERO deren Jugendlager ProAero JuLa kennen und lieben gelernt. Schnell war die Idee eines Jugendlagers in Deutschland geboren. Über die stetige Zusammenarbeit und Planung eines solchen Lagers in Deutschland entstand so eine gute Freundschaft. Wir sind sehr dankbar für die tolle Unterstützung aus der Schweiz! Vielen Dank! 

Weiterhin haben wir heute natürlich auch wieder alle kleinen Gäste bei uns begrüßen dürfen und fleißig Wurfgleiter gebaut. Hier ist uns wichtig, dass die Kinder nicht nur bauen sondern auch etwas über die Flugeigenschaften erfahren. 

Einen tollen Abschluss hatte der Tag auf der Standparty des BWLV. Mit Livemusik, Getränken und jeder Menge guter Laune haben wir so den Tag ausklingen lassen. Wir freuen uns schon auf die nächsten Tage und sagen damit Gute Nacht und bis morgen!

Ein atemberaubendes Erlebnis, das bleibt

Februar 21st, 2019 | Posted by Konstantin Mahler in Projekt "Frei" - (0 Comments)

“In life you are either a passenger or a pilot. It‘s your choice!” Unknown

Immer wieder wurde mir gesagt, wie cool es ist, ein Flugzeug alleine zu fliegen. Anfangs habe ich mich immer darüber gewundert und gedacht, dass unsere Fluglehrer doch nett sind, aber irgendwann wollte ich endlich alleine fliegen. Gestern habe ich es selbst gemerkt: Fluglehrer sind zwar eine tolle Unterstützung, aber das kann man unmöglich mit dem Fliegen alleine vergleichen.

Das Wetter spielte bisher nie mit, sodass sich mein Freiflug immer weiter verzögerte. Immer, wenn ich auf den Flugplatz kam, habe ich auf bessere Bedingungen gehofft. Fliegen wollte ich trotzdem! Nach ganzen 121 Starts stellte ich mich dann gestern dem Wind und machte meinen ersten Alleinflug. Es war unbeschreiblich. Zuvor musste unsere ASK-21 aber erstmal beladen werden. Zu den regulären acht Bleiplatten und einem Bleikissen kam noch ein weiteres Bleikissen hinzu. Um in Zukunft das Beladen des Flugzeuges so kurz wie möglich zu halten, habe ich mich entschlossen zuzunehmen.

Nachdem ich samstags zwei Platzrunden und eine Seilrissübung hatte, fühlte ich mich gut vorbereitet und sonntags bin ich vor meinem Überprüfungsflug noch drei-mal mit unserem Ausbildungsleiter geflogen. Kurz vor dem Start war ich sehr angespannt. Ich atmete nochmal tief durch und führte meine normale Startkontrolle durch. Dann ging es endlich los!

Viel leichter und schneller als sonst hob ich mit der D-4778 ab und der Start verlief gut. Nach dem Ausklinken versetzte ich mich die Lage eines Fluglehrers und redete mit mir selbst, um nichts zu vergessen. Es war windiger als sonst und ich wusste, dass es laut Briefing noch windiger werden sollte. Dennoch genoss ich den Flug und die Stille in der Luft sehr. Beim Fliegen, einfach den Alltag vergessen und frei sein wird einem immer wieder klar, dass es die schönste Sportart der Welt ist. Der erste Alleinflug ist mit Worten kaum zu beschreiben, nachdem die erste Aufregung zurückgegangen ist, machte es unglaublich Spaß und nach kurzer Zeit setzte ich schon meine Landemeldung ab und ging zum Queranflug über. Jetzt musste ich besonders auf den Wind achten und einen sauberen Endanflug fliegen. Nach der Landung war ich erleichtert und hatte etwas mehr Vertrauen in mich selbst gewonnen. Beim nächsten Start war ich schon etwas gelassener. Es war ungewohnt still und ich hätte vor Freude singen können! Die Landung verlief einwandfrei und ich realisierte erst danach, dass ich schon zwei Flüge hinter mir hatte. Der letzte Flug war einfach nur schön, es war windiger, aber ich wurde im letzten Jahr gut auf schwierige Wetterverhältnisse vorbereitet. Nach der Landung stieg ich aus, legte den Fallschirm ab und musste grinsen. Einen Dank möchte ich an dieser Stelle an den tollen Windenfahrer für die angenehmen Starts aussprechen! Nach der A-Prüfung habe ich nun insgesamt 18 h Flugzeit mit der D-4778 zu verzeichnen.

Nachdem eine ganze Horde Piloten auf mich zugelaufen kam, wurde mir die A-Anstecknadel mir übergeben, ich wurde beglückwünscht und ich bekam einen schönen Strauß mit Brombeeren geschenkt. Auch unsere Gastpiloten aus den Niederlanden gratulierten mir herzlichst. Abends, als wir den Tag mit einem Feierabendgetränk gemütlich ausklingen ließen, wurde ich in die Kunst des Flaschenöffnens eingeweiht. Ich bin glücklich und dankbar für die gemachten Erfahrungen und werde diesen Tag niemals vergessen! Ein Dank geht an alle Beteiligten und vor allem an meine Ausbilder, die mich in jeder ‘Flug‘-lage unterstützten.

Yolantha Remane; Wolfsburg, den 30.07.18

 

 

 

    

IACE 2019 – jetzt eure Chance sichern!

Dezember 8th, 2018 | Posted by Konstantin Mahler in International Air Cadet Exchange - (0 Comments)

Es ist soweit, der IACE geht in die nächste Runde! Die Ausschreibung für 2019 ist verfügbar unter IACE Ausschreibung 2019, sichert euch jetzt euren Platz!

Ihr kennt den IACE noch nicht und wollt wissen, worum es geht?! Hier findet ihr alle Infos und in unserem Blog findet ihr die spannenden Beiträge der letzten Jahre!

Mein schönster Tagebucheintrag

Dezember 8th, 2018 | Posted by Konstantin Mahler in Projekt "Frei" - (0 Comments)

22. April 2018, 04:00 UTC Uhr morgens: Ein außergewöhnlicher Flugtag beim Aero-Club Rhein-Nahe in Langenlonsheim bei Bingen. Es war noch dunkel und den leichten Dunst in der kühlen Luft konnte man noch nicht als Nebel bezeichnen, jenen Nebel, der auf unserem Flugplatz aufgrund der Lage direkt an der Nahe durchaus häufiger vorkommt. Aber schon bald fingen die Hauben und Tragflächen der vier aufgebauten und gecheckten Segelflugzeuge an, zu beschlagen. Im Scheinwerferlicht der Autos zog immer mehr Bodennebel auf, also hieß es für unser geplantes Sonnenaufgangsfliegen abwarten und Kaffee trinken. Leider hat sich der Nebel zu lange gehalten, sodass unser Sonnenaufgangsfliegen (wortwörtlich) ins Wasser fiel. Da wusste ich noch nicht, dass meine Enttäuschung über den unglücklichen Beginn des Flugtages nur von kurzer Dauer sein sollte.
22 April, 07:15 UTC: Ich sitze das erste Mal an diesem Tag im Cockpit. Nach einer gut gelungenen Platzrunde fragte mich mein Fluglehrer Rainer, wie ich mich so fühlte. Ich ahnte natürlich den Grund der Frage, aber keine Frage – mir ging‘s gut! Nach einer weiteren Platzrunde wurde es offiziell, ich sollte „freigelassen“ werden. Dann spürte ich doch die Aufregung, was aber mehr einer freudigen Erwartung entsprach. Nach einem weiteren Start mit Rainer, der eine (nicht ganz unerwartete) Seilrissübung enthielt, dauerte es über drei lange Stunden, bis Sascha, der zweite Fluglehrer, eintraf. Meine Aufregung war jetzt doch recht groß geworden, sodass ich beim Überprüfungsstart mit der ASK21 eine nicht ganz so elegante Landung hinlegte. Also noch ein Start mit Fluglehrer. Diese Landung war immerhin in Ordnung. Die beiden Fluglehrer berieten sich erstmal und der Kloß in meinem Hals erreichte sein höchstes Volumen erreicht. Auch das Zurückholen eines anderen Fliegers konnte nicht wirklich ablenken. Wieder beim Startbus verkündeten Rainer und Sascha, dass ich bereit sei für meinen ersten Alleinflug. Mir fiel ein Stein vom Herzen.
Bevor dann, nach gewohntem Startcheck, die Haube zuklappte, bedachten mich die Fluglehrer noch mit letzten Tipps und ermutigenden Worten.
Immer noch 22.April, jetzt 12:32 UTC: Es war soweit, endlich vollkommen alleine in der startbereiten ASK21, aber wie Startbereit ICH war – FRAGEZEICHEN? Rational wusste ich, dass ich eine Platzrunde locker ohne Hilfe fliegen konnte; aber die Emotionen ließen mein Herz schneller schlagen. Die gewohnte Absicherung fehlte. Doch jetzt war Konzentration angesagt. Schon hörte ich im Funk: „Seil straff – fertig“ und spürte den leichten Ruck des Anschleppens. Die ASK 21, einsitzig, stieg! In Gedanken sagte ich mir immer wieder auf, worauf ich achten sollte. Kein Flügel hing, kein Kavalierstart, nur die Fahrt war etwas hoch. Der Windenfahrer gab ordentlich Gas und wollte mir wohl ein längeres Freifliegen gönnen. Nach dem Ausklinken lief eigentlich alles wie gewohnt, abgesehen von dem Dauergrinsen in meinem Gesicht und dem neuen Hochgefühl. In der Luft blieb mir leider viel zu wenig Zeit, bis ich schon wieder mit der Landeeinteilung beginnen musste. Beim Landeanflug konzentrierte ich mich wieder besonders und murmelte Details, glaube ich, teilweise vor mich hin. Die Landung war wirklich OK. Nach dem Ausrollen hörte ich im Funk Musikfetzen – wohl ein kleiner Scherz zur Feier des Tages. Alle Anwesenden gratulierten nur kurz, dann durfte ich direkt wieder in die Luft. Nach zwei Platzrunden, bei denen die letzte Landung dann auch wirklich schön war, war der Tag für mich zu Ende, zumindest fliegerisch. Vorm Einräumen gab es dann die altbekannte Zeremonie – mit Brennnesseln, Nahewasser und reichlich A-Schwingen. Puh – war ich froh, dass nicht auch noch die beiden Schmiede aus unserem Verein dabei waren. Mein Vater küsste mich stolz.
Dieser 22. April 2018 war für mich ein Tag mit vielen Auf- und Abs, emotional und physisch. Ein ganz besonderer Tag auch in meinem Tagebuch. Ein Tag, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die leichte Aufregung und Anspannung beim Anschleppen geht hoffentlich nie verloren – genauso wenig wie die Begeisterung an Fliegen und Flugplatzleben.

Bericht: Greta Marie Waltenberg