des Deutschen Aero Club e.V.
Header

Bericht zum IACE Schweiz

Juli 27th, 2016 | Posted by Konstantin Mahler in International Air Cadet Exchange

Tag 1 SchweizIMG-20160726-WA0021

Die Schweizer Luftwaffe holte uns mit dem Super Puma Helikopter am Flughafen Frankfurt Egelsbach ab und flog uns nach Dübendorf in die Schweiz.
Die Piloten machten mit uns einen Schlenker übers Technik Museum Sinsheim und die Rheinfälle in Schaffhausen. Über der schwäbischen Alb trafen wir einen Segelflieger (wir flogen an ihm vorbei). Dann sahen wir einen Unfall und einen riesigen Stau auf der Autobahn. Irgendwo im Nirgendwo hat jemand eine Biene Maya in ein Feld geschnitten, die von oben sehr gut zu sehen war. Dann haben wir noch zwei außengelandete Segelflieger und die Rückholer von oben fotografiert. Jetzt gerade sitzen wir in Winterthur, wo wir die nächsten 16 Tage wohnen werden und haben einen Bärenhunger. Gleich gehts zum Segelflugplatz Grillen.

Tag 2 Schweiz

Am Vormittag gaben unsere Eskorts uns eine kleine Stadtführung und zeigten uns die Bars und Supermärkte in Winterthur.
Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Kloten zu Horizon und durften den Diamond DA-42 Simulator ausprobieren. Wir starteten und landeten auf dem Züricher Flughafen bei unterschiedlichem Wind und Wetter. Nicht alle kamen heile unten an… Aber es machte allen sehr viel Spaß.

Tag 3 Schweiz

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Flughafen nach Zürich. Dort trafen wir uns mit einem Guide, der uns den gesamten Flughafen zeigte und erklärte. Angefangen bei den Gepäckfließbändern und den Tunneln unterm Flugplatz bis zu einer Busfahrt übers Rollfeld. An der Stelle, an der die Pisten sich  kreuzen stiegen wir aus und sahen einem A380 beim Start zu. Es gab viele andere Starts und Landungen zu sehen. Danach durften wir auf den Tower.
Zur Stärkung gab es  Sandwiches für alle und danach ging es weiter nach Dübendorf zu Skyguide Air Navigation Services. Dort bekamen wir ebenfalls eine Besichtigungstour. Der Fluginformationslotse erzählte über seinen Beruf und beantwortete unsere Fragen. Während des Gesprächs bekam er einen Anruf, dass in seinem zeitweise gesperrten Luftraum nun Raketenübungen stattfanden.

Tag 4 SchweizIMG-20160726-WA0027

Heute standen wir sehr früh auf und fuhren zum Pilatus Werk nach Stans. Dort flogen wir  in einer PC-6. Wir stiegen am Hangar ein und überquerten auf dem Weg zur Startbahn mehrere normale Verkehrsstraßen. Dann flogen wir fast eine Stunde lang durch die Berge und über die Seen rund um Stans . Die Alpen konnten wir immer wieder kurz zwischen den Wolken sehen. Leider war das Wetter schlecht, deshalb konnten wir da nicht hinfliegen, aber das machte nichts. Es war ein sehr schöner Flug. Vor allem die Landung war sehr beeindruckend, weil die PC-6 nur eine ganz kurze Strecke zum Landen braucht und gefühlt schneller als eine Ka-8 steht. Danach durften wir uns die Halle mit den Testflugzeugen angucken und haben mit dem Piloten, unserem Guide und einem Testpiloten zu Mittag gegessen. Nach dem Essen bekamen wir eine Führung durch die Fertigungs-Hallen des Pilatus Werks bis zum fertig lackierten Flugzeug am Ende.
Die Besichtigung hat allen sehr gut gefallen und viel Spaß gemacht.

Tag 5 Schweiz

Heute besichtigten wir das Swiss Air Force Museum in Dübendorf.
Bei unserer Ankunft kehrte gerade eine Junkers Ju-52 von einem Rundflug zurück und setzte zur Landung an .
Unser Museumsführer war bei der Luftwaffe gewesen und ist einige der ausgestellten Flugzeuge früher selbst geflogen. Er erzählte uns die Geschichte der Schweizer Luftwaffe und lustige Anekdoten über die ausgestellten Flugzeuge. Nach der Führung  gab es im Museumsrestaurant Mittagessen und wir gingen anschließend noch  einmal in kleinen Gruppen ins Museum zurück, um die Flugzeuge anzuschauen.
Den  Nachmittag verbrachten wir am Pfäffikersee mit Schwimmen und Fußballspielen. Die Junkers Ju-52 flog zweimal ganz tief über den See.
Abends fuhren wir mit unseren Eskorts weiter nach Zürich in eine Bar. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt fuhr ein Teil der Gruppe  nach Hause. Die anderen wollten noch ausgehen, kamen aber kurze Zeit später auch zurück, weil man in der Zürich 21 Jahre alt sein muss, um in die Clubs hinein zu kommen.

Tag 6 Schweiz

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Swiss Science Center Technorama.
Dort gab es Vorführungen, Demonstrationen und eine Experimentier-Ausstellung, die in verschiedene Sektoren (Mechanikum, Campus, MatheMagic, Licht und Sicht, etc) unterteilt war. Bei jedem einzelnen Ausstellungsstück musste man etwas bewegen oder anfassen, damit etwas passierte. Wir besuchten die Vorführung “Gase- ein Hauch von nichts“. Dort wurden z.B. Staub-, Knallgas- und Wasserstoffexplosionen mit unterschiedlich viel Sauerstoffinhalt in einem Ballon gezeigt.
In kleinen Gruppen zogen wir durch die einzelnen Sektoren. Mir gefiel der  Feuertornado, das Regentropfenschlagzeug und der Wolkenringmacher am besten. Im Technorama gibt es über 500 Experimentierstationen. Die Zeit reichte  nicht aus, um alles anzuschauen, aber es machte  sehr viel Spaß dort.

Bericht: Laura Große-Westerkamp

Impressionen vom Aufenthalt:

IMG-20160726-WA0023 IMG-20160726-WA0017 IMG-20160726-WA0022 IMG-20160726-WA0028 IMG-20160726-WA0026 IMG-20160726-WA0018 IMG-20160726-WA0025

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 Responses are currently closed, but you can trackback.