des Deutschen Aero Club e.V.
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Hexentreffen 2019

August 23rd, 2018 | Posted by Julia Jansen in Frauen im Luftsport - (0 Comments)

Kennt ihr schon das neue Video vom Hexentreffen 2019?

Klickt hier und kommt direkt zum Video

Vom 25.-27.01.2019 laden die UL-Pilotinnen Denise, Nancy und Lisa alle deutschen Luftsportlerinnen zum 45. Hexentreffen ins sächsische Elbflorenz, Dresden.  Unter dem Motto „Wir lieben Fliegen…egal womit!“ hat sich das Dreiergespann ein spannendes Programm für die Teilnehmerinnen einfallen lassen, das nicht nur das Pilotinnenherz höher schlagen lässt, sondern allen Ladies auch die Facetten der Landeshauptstadt näher bringen wird.

Nach Anreise am Freitag in der Cityherberge werden alle Mädels bei einem entspannten Kennenlernabend in der nahegelegenen Dresdner Neustadt begrüßt. Für den traditionsreichen Programm-Samstag konnten die drei Organisatorinnen den Dresdner Flughafen als Schirmherren gewinnen – im Terminal Lounge Bereich mit Blick auf das Vorfeld werden am Vormittag abwechslungsreiche Vorträge zu unserem Lieblingsthema Fliegen gehalten. Im Anschluss besteht für die Teilnehmerinnen die Möglichkeit u.a. die Airbus Werft, eine Boeing 737 oder den Flughafen selbst hinter den Kulissen zu entdecken. Der Samstagabend ist wie gewohnt dem Hexensabbat vorbehalten.

Am Sonntag heißt es dann auf den Spuren von August dem Starken zu wandeln und die Residenzstadt Dresden in kleiner oder großer Manier kennenzulernen.

Für das Wohl der Mädels wird rundum gesorgt – außerdem erwarten alle Teilnehmerinnen viele kleine und große Überraschungen!

So bleibt jetzt nur noch zu sagen: schnell anmelden und dabei sein!!!

Das konkrete Programm und aktuelle News findet ihr unter: hexentreffen2019.jimdo.com oder auf Facebook auf Hexentreffen 2019.

Auf dem diesjährigen Hexentreffen in Aachen hat die Luftsportjugend mitgezaubert und neue Projekte und Veranstaltungen vorgestellt.

Die stellvertretende Bundesjugendleiterin Madleen Fernau hat ein FlyIn angekündigt. Hier sollen Luftsportlerinnen und Luftsportler zum Thema Luftfahrt, Karriere und Wirtschaft bei Avieur in Eisenach informiert werden und sich gleichzeitig vor Ort vernetzen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben – auf ein tolles Event im Herbst können wir uns also schon freuen!!

Vorher sehen wir aber schon ein wenig Magie der Fliegerei auf der AERO in Friedrichshafen. Die Luftsportjugend hat sich hier mittlerweile als fester Bestandteil des DAeC Standes etabliert und wird wieder im Bereich der Nachwuchsförderung tätig sein. Mit einem Balsagleiterbau und täglichen Weitwurfwettbewerben, sowie mit einem Ballonkorb zum Projekt Hörfahrt! (NEU!!!)

Klingt interessant?? Na dann ab zur AERO und besucht die Luftsportjugend am Stand!

Auch im Bereich der Qualifizierung wird gezaubert. Dieses Jahr wird es einen Jugendleiter-Kompaktlehrgang, sowie einen Jugendleiter Auffrischer Lehrgang geben. Hier werden durch professionelle Referenten Jugendleiter geschult. Das besondere ist hier fliegerische Bezug in Kombination zur Qualifizierung zur Juleica (Jugendleiter in Card). In vielen Landesverbänden ist die JuLeiCa bereits Pflicht um als Jugendleiter aktiv zu werden – also Ohren auf und anmelden! 😉

Vor zwei Jahren war es nur eine Idee, mittlerweile ist es ein fester Termin!

Das Jugendlager (JuLa) kommt nach Deutschland! Nach dem Schweizer Vorbild geformt, begrüßt die Luftsportjugend im Jahr 2019 75 – 100 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet!

Eine Woche Spaß und Information rund um die Luftfahrt und deren Karrieremöglichkeiten wird geboten. Mehr Info´s dazu bald auf der Website der Luftsportjugend.

Insgesamt haben dieses Jahr sehr viele junge Hexen zugehört, was die Luftsportjugend besonders freut und natürlich auch Motivation für mehr „Magie“ im Bereich der Nachwuchs- und Jugendförderung bedeutet!

Wir sind gespannt!!

Bis dahin!   *hexhex*

44. Hexentreffen

Januar 29th, 2018 | Posted by Julia Jansen in Frauen im Luftsport - (0 Comments)

Das 44. Hexentreffen fand dieses Jahr in der Fachhochschule Aachen statt. Vom 26. – 28. Jan. 2018 trafen sich die Luftsportlerinnen und einige Partner, um sich auszutauschen. Das Treffen stand ganz unter dem Motto:

FLIEGEN – FAMILIE – FORSCHUNG/BERUF:

WIR WOLLEN ALLES!

Am Freitagabend kamen aus der ganzen Bundesrepublik viele luftsportbegeisterte Mädels und Frauen zusammen. In gemütlicher Runde, bei einem kleinen Imbiss, gab es viel Zeit zum Netzwerken und Kennenlernen.

Samstags ging es gestärkt nach dem Frühstück zur Fachhochschule. Dort eröffneten Prof. Dr. Marcus Baumann, der Rektor der Fachhochschule Aachen, Stefan Klett, Präsident des DAeC | NRW e.V. und Hartmut Biebricher, Vorsitzender des Luftsportverein Aachen e.V. das Treffen im Hörsaal.

Wir haben von Prof. Dr.-Ing. Peter Dahmann einen Einblick in die Luft- und Raumfahrttechnik an der FH Aachen bekommen. Sämtliche Labore wie Flugsimulator, Windkanal, Turbinenprüfstand und die Raumfahrtprojekte durften wir besichtigen und Ingenieure zu Ihren Fachbereichen befragen.

Im Verlauf des Vormittags berichteten viele Frauen im Rahmen von Vorträgen über Ihr Berufs-, Privat- und Fliegerleben, wie auch Yvonne Dathe, 4-fache Deutsche Meisterin im Gleitschirmfliegen und Mentaltrainerin unter dem Motto: Ein Leben im Aufwind – Was man von Pilot/innen lernen kann.

Auch Judith Spoerl, Segelfliegerin, Fluglotsin, Buch-Autorin berichtet aus dem Spagat zwischen den Herausforderungen im Cockpit, in der Familie und als Fluglotsin – Multitasking und Teamwork.

Als ehemalige Studentin von der FH spricht Dipl. Ing. Sarah Hamacher über ihren Weg vom Flugplatzkind zur leitenden Ingenieurin in der Hubschrauberwartung. Es ging technisch weiter – Ulf Calsbach berichtet über CAMO und wie diese sich momentan entwickelt.

Susanne Schödel, mehrfache Rekordpilotin und Weltmeisterin im Frauensegelflug, Generalsekretärin der FAI, Vorsitzende des Dr. Angelika Machinek Förderverein Frauensegelflug e.V. (AMF) berichtet aus dem Leben von Angelika. Am Abend fand die Jahreshauptversammlung des AMF statt. Darauf folgte Sabine Theis, Gesamtschuldirektorin, Segelfliegerin und Vorsitzende des Bundesausschuss Frauen und Familie im DAeC. Sie berichtet über aktuelle Aktivitäten.

Madleen Fernau, stellvertretende Bundesjugendleiterin und Ariane Bugdoll-Frost, Jugendr

eferentin der Luftsportjugend, gaben einen kurzen Einblick in die aktuellen Projekten der Luftsportjugend. Das Jula 2019 war dabei das zentrale Thema.

Als Highlight des Tages, wurde die ASW 19, das AMF Förderflugzeug, nach „Swaantje Geyer“, der Spenderin, getauft. Walter Eisele berichtete im Vorfeld der Taufe aus dem Leben der leidenschaftlichen Fliegerin. Für alle Fliegerkameradinnen war dies ein sehr bewegender Moment.

Gestärkt, wurde am Nachmittag im „World-Café“ zum Veranstaltungsmotto: „Fliegen – Familie – Beruf: Wir wollen alles!“ in 4 Gruppen diskutiert. Wie sieht z.B. ein idealer Flugverein aus? Wie wären die Schritte dahin? Eine Lösung, diese Schwerpunkte unter einen Hut zu bringen, wurde auf die Schnelle natürlich nicht gefunden. Die bestehenden Tradition in den Vereinen, die raue Kommunikation, Männer lastige Vereinsstrukturen und schrumpfende Vereine machen es sehr schwer Frauen im Verein zu halten. Parallel lief der Mini-Workshop mit Yvonne Dathe mit dem Thema „Mentales Training: Entscheidungsfindung, Angst, Niederlagen, Resilienz“.

Der traditionelle Hexensabbat wurde im Restaurant Hangeweiher gefeiert. Bei Live Musik und Buffet kam man an großen Tafeln zusammen. Erfahrungen, Wünsche und Ziele wurden in lockerer Atmosphäre ausgetauscht.

Am Sonntag verzauberte uns die sagenhafte Stadt Aachen bei einer Führung im Zentrum rund um Rathaus und Dom. Durch die mythischen Geschichten und die alten und interessanten Gebäude tauchten wir in die Vergangenheit ein.

Das Hexentreffen ist eine Veranstaltung, aus der man viele Informationen, neue Kontakte und die gemeinsame Freude auf die kommende Saison mit den Ladys mitnehmen kann. Das Hexentreffen wächst jedes Jahr und wurde dieses Mal von 125 Luftsportlerinnen besucht. Herzlichen Dank an das Organisationskomitee insbesondere an Dr. Sybille Krummacher, Angelika Rebischke, Katja Roshanian und Prof. Dr.-Ing. Peter Dahmann. Wir kommen gerne einmal wieder in das Zentrum der Luft- und Raumfahrttechnik nach Aachen.

 

 

Anbei einige Bilder der Taufe:

© Cyrill Hertz

 

Seit 2014 bin ich schon begeisterte Segelfliegerin und damit eine der wenigen Frauen auf dem Flugplatz. Ein bisschen einsam bin ich schon manchmal, vor allem weil ich gerne auch mal weiblichere Gesprächspartner und vor allem -Themen hätte. Allerdings habe ich inzwischen eine solide Grundkenntnis über Fußball und Computerspiele erlangt, die ich in den nächsten Jahren bis in den Profistatus ausbauen kann. Nach mir, also seit fast 3 Jahren, ist auch keine einzige Frau dem Flugsportverein Kaiserslautern beigetreten und ich habe mich schon lange nach dem Grund gefragt… bis wir im April dieses Jahres auf der „Nacht, die Wissen schafft“ an der Technischen Universität in Kaiserslautern unseren Astir CS ausgestellt haben, um neue Mitglieder zu werben. (mehr …)

logo-gebirgeFür den weiblichen Streckenflug-Nachwuchs wird ein Gebirgsflugtraining auf dem Flugplatz Lesce Bled vom 09.04. bis 16.04.17 angeboten.

Der Flugplatz Lesce-Bled ist ein kleiner Flugplatz unweit des Luftkurortes Bled im nordwestlichen Teil von Slowenien und liegt nur einige Luftkilometer von Österreich entfernt.

Was wird geboten? :
Unter Leitung von Walter Eisele und weiteren, sehr gebirgserfahrenen Trainern können Pilotinnen hier die ersten Erfahrungen in den Alpen sammeln oder vorhandene Kenntnisse vertiefen.

Da Lesce/Bled eine begrenzte Kapazität hat, bitte zeitnah bei Walter Eisele für die Details melden: we-walter.eisele@gmx.de.
Anmeldung? : bis 31.10.2016 bei Walter Eisele

Weitere Infos und Formulare unter:
www.am-foerderverein.de/training.html

3Es ist nun schon ein Weilchen her, als ich mich nach bestandener Diplomprüfung am Katzentisch in einem muffigen Büro mit zwei grauen Herren wiederfand und mich so gar nicht damit anfreunden konnte, den Rest meines Erwachsenenlebens hier zu verbringen. Da musste es doch noch mehr geben?! Ein Dozent an meiner Fachhochschule hatte hin und wieder vom Segelfliegen erzählt, und irgendwo in der Stadt hatte ich eine Plakatwand mit Bildern von solchen Flugzeugen entdeckt. Beinahe täglich war ich schon als Schülerin am Flugplatz vorbeigekommen. Das ehemalige Militärgelände hinter einem großen Zaun von Gebüsch verdeckt schien mir bis dato uninteressant. Dass man dort mal schnuppern durfte, wusste ich nicht. An einem sonnigen Freitag nach Feierabend radelte ich nach einem langweiligen Bürotag nach Hause, und da waren sie plötzlich über mir: weiße Segelflugzeuge kreisten lautlos am blauen Himmel. Vielleicht war dies genau der richtige Zeitpunkt anzuhalten und doch einmal hinters Gebüsch zu gucken? (mehr …)

ballonNach 7 Jahren Segelflug, bestieg ich im Mai diesen Jahres zum ersten Mal einen Heißluftballon. Zusammen mit meinem Freund und dem Ballonteam Rheine starteten wir direkt hinter meinem Elternhaus südlich der Stadt Rheine in einer Pferdewiese.

Doch vor dem Start musste, wie auch beim Segelfliegen, das Fluggerät gemeinsam aufgebaut werden. Dies ging aber erstaunlich schnell von statten. Nach bereits 20 Minuten Aufbau stiegen wir in die Luft auf eine Reisehöhe von ca. 300 Metern. Der Wind trug den Ballon Richtung Südwest. Anders als beim Segelfliegen verlief die Fahrt sehr viel ruhiger, da man kein Fahrtgeräusch hat. Im Vergleich zum Segelflug konnte man aufgrund der geringen Flughöhe die Landschaft besser beobachten.

Schon frühzeitig bereitete der Ballonfahrer sich auf die Landung vor. Gemeinsam suchten wir nach möglichen Landefeldern in Flugrichtung. Diese Situation kannte ich vom Segelfliegen bereits gut und wusste auf was zu achten war. Allerdings war der Anflugwinkel sehr viel flacher als bei Landungen mit einem Segelflugzeug. Nach einer sanften Landung in hohem Getreide zogen wir den Ballon auf einen anliegenden Feldweg, wo uns bereits das Rückholteam, das uns die ganze Zeit am Boden gefolgt ist, erwartete. Nach dem gemeinsamen Einpacken des Ballons erfolgte die traditionelle Ballontaufe. Dabei wurden ein paar Haare mit einem Feuerzeug vom Kopf gebrannt und anschließend mit Sekt gelöscht. Zudem gab es noch einen Ballonfahrernamen und eine Urkunde. Anschließend wurde ein Landefest mit Getränken und Snacks auf dem Feldweg gefeiert.

fotoEs war ein interessanter Einblick in eine andere Luftsportart mit vielen neuen Erfahrungen aber auch ähnlichen Situationen wie beim Segelfliegen. Denn auch das Ballonfahren ist ohne ein gutes Team nicht möglich. Dem Segelfliegen werde ich natürlich treu bleiben, wenn ich jedoch noch einmal die Möglichkeit hätte, würde ich sofort wieder in einem Ballon einsteigen.

Sabrina Weßling – LSV Eschendorf e.V.

IMG-20160726-WA0003Mein Name ist Sarah Gross (15) und ich fliege im Aero-Club Grevenbroich-Neuss e.V. Unsere gesamte Familie ist im Verein tätig – mein Vater ist Chef-Fluglehrer, meine Mutter 1. Vorsitzende und selbst mein 77-jähriger Opa war Flieger und fährt heute noch Winde. Ich habe mich auf unserer ASK21, D-3544 freigeflogen und möchte euch nun erzählen wie es dazu kam.

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Hexentreffen 2017

September 12th, 2016 | Posted by Konstantin Mahler in Frauen im Luftsport - (0 Comments)

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Meldet euch für das Hexentreffen 2017 an! Weitere Infos findet ihr unter www.hexentreffen2017.de!

IMG_2754Im August 2015 verbrachte ich die ersten zwei Wochen in meinem Leben auf einem Segelflugplatz – in einer neuen kleinen Welt, die mich vom ersten Tag an in ihren Bann gezogen hat. Seit dem ist alles anders.

Die Fliegerei hat mich schon als kleines Mädchen fasziniert. Das hat sich auch während meiner Schulzeit nicht geändert und das Studium der Meteorologie habe ich nicht zuletzt wegen meines Interesses daran gewählt, was da oben im Himmel so los ist.
Nur die Möglichkeit selbst zu fliegen hatte ich nie, bis ich von der Fliegergruppe meiner Uni, der Goethe-Universität Frankfurt, erfuhr. Ich musste gar nicht lang überlegen und meldete mich sofort zum nächsten Anfängerkurs bei der Akaflieg Frankfurt an. (mehr …)

Das Abenteuer WGC 2016 ist nun beendet……
Fazit:
Die drei Wochen in Litauen waren sehr spannend. Die Stimmung im deutschen Team war sehr harmonisch.
Ich konnte den 7. Platz belegen. Ich glaube, das ist die beste Platzierung die jemals eine Frau bei einer FAI WM belegt hat. Ich bin total zufrieden mit der Platzierung. Leider konnte ich bei den letzten beiden Wertungstagen den dritten Platz nicht mehr angreifen. Es war doch sehr eng und die Konkurrenz sehr stark. Aber umso wichtiger war, dass wir den 1. Platz von Jan halten konnten. Es war mir eine Ehre mit Jan Team zu fliegen.

 

– Sabrina Vogt

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fotoIch heiße Anna Lena Kirchner bin 14 Jahre alt und bin im LSV Grenzland Segelfliegerin.
Mein Uropa, mein Opa, mein Onkel, mein Vater und ich fliegen jetzt in der 4. Generation im LSV Grenzland. Der 29.05.2016 war der schönste Tag in meinem Leben!

29.05.2016: Der Start war aufgebaut, Winde stand, mein Vater war an dem Tag Windenfahrer. Auf meinem Plan stand noch eine Landung aus ungewohnter Position die ich mit meinem Fluglehrer Torsten machte, danach kam ein Flug mit meinem anderen Fluglehrer Michael der mir das Seil raus zog. Danach stellte ich unsere 21 zum Start und meine anderen Flugkameraden waren dran. (mehr …)

IMG-20160721-WA0002Am 21. Juli war es endlich so weit, mein größter Traum ging in Erfüllung, den Himmel und ein Flugzeug ganz allein für sich haben.
Aber bis dahin war es ein langer und steiniger Weg, von dem ich nun etwas berichten möchte.

Seit ich 7 bin träume ich davon zu fliegen, wie wahrscheinlich jedes zweite Kind in diesem Alter.
Und so habe ich es natürlich auch über jegliche Anlaufstellen versucht, mein Trau zum Beruf zu machen. Jedoch war dieser Weg, zum Glück ohne Erfolg. Schon da habe ich gemerkt, dass die Männer eindeutig in der Überzahl sind, doch das hätte mich nie davon abgehalten mein Traum zu verwirklichen.
Durch einen Gastflug beim LSV Lindlar, war ich schon während dem Windenstart von dem Segelfliegen begeistert, nach einer Woche war ich dann Vereinsmitglied und konnte meine ersten Flüge im Flugbuch verzeichnen. Zwei Wochen später stand das Fliegerlager an, ich musste mich zügig entscheiden, ob ich mit wollte oder nicht. Die Entscheidung war schnell gefallen, dennoch hatte ich ein bisschen Bedenken, da ich das einzige Mädchen im Verein war und leider auch noch bin. Aber ich bereue es nicht, es war einer der besten Urlaube. Ich habe viele fliegerische Fortschritte gemacht und es gab viele schöne Vereinsabende. Nach dem Fliegerlager war es nun an der Zeit, das gelernte an unserem Platz fortzuführen. Allerdings sollte es nicht so einfach werden. Unser Flugplatz ist auf den ersten Blick nicht direkt als Flugplatz zu erkennen. Er ist krumm, hügelig und auf einer Seite abgeschirmt von einem Wald. Somit habe ich gefühlt, bei Start und Landung wieder bei null angefangen, wo ich doch im Fliegerlager kurz vorm Alleinflug stand. (mehr …)

welle15:30 Uhr, endlich klingelt der Wecker! Es ist noch stockfinster draußen und das ist auch gut so, denn wir wollen ja vor den ersten Sonnenstrahlen am Flugplatz sein.

Wenn es ums Fliegen geht, fällt das Aufstehen aber sowieso nie schwer – und an einem Tag mit einer solchen Wellenvorhersage erst recht nicht. Dass die spanische Hotelorganisation das anders sieht und es deshalb kein Frühstück gibt, ist zwar der erste kleine Rückschlag, aber wir nehmen’s gelassen und begnügen uns mit etwas Café. Dabei wird ein letzter Blick auf das Wetter geworfen und man bespricht Strategien wie man heute am besten in die Welle einsteigt. Ich gehe schnell fertig packen. Es muss ja an einiges gedacht werden und vor 6:15 möchte ich abfahrtbereit auf der Bank vor dem Hotel sitzen.

Auf dem Weg zum Treffpunkt vor dem Hotel sehe ich, dass ein verschlafener Spanier dann doch noch Frühstück auftischt. Ich klatsche also schnell etwas Serrano Schinken zwischen ein paar Scheiben Brot, damit Christof und ich uns nicht den ganzen Tag von meinen Schokoriegeln ernähren müssen und wickle sie hastig und etwas notdürftig in Papierservietten ein. (mehr …)