des Deutschen Aero Club e.V.
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Es ist soweit, der IACE geht in die nächste Runde! Die Ausschreibung für 2019 ist verfügbar unter IACE Ausschreibung 2019, sichert euch jetzt euren Platz!

Ihr kennt den IACE noch nicht und wollt wissen, worum es geht?! Hier findet ihr alle Infos und in unserem Blog findet ihr die spannenden Beiträge der letzten Jahre!

Im Rahmen des diesjährigen International Air Cadet Exchange waren wir, Jonas Hildebrandt und Laura Nicolay, in Belgien.

Schon die Anreise stellte den ersten Höhepunkt dar. Statt normal für einen Linienflug einzuchecken ging es für uns zum GAT am Frankfurter Flughafen. Dort wartete auf uns ein Embraer der Belgischen Luftwaffe. Mit diesem ging es über das Britische Northolt nach Belgien. Nach dem Bezug der Unterkünfte in der Kaserne Beauvechain haben wir den Tag mit einen BBQ ausklingen lassen.

In den ersten Tagen haben wir Nord-Belgien besucht. In Brügge erlebten wir eine Bootsfahrt auf den Kanälen. Am darauffolgenden Tag waren wir in der Gegend um Ypres mit den bekannten Schlachtfeldern des 1. Weltkrieges. In Antwerpen empfing uns der Bürgermeister.

Nachdem wir eine kulturreiche erste Woche hinter uns hatten, sind wir über das Wochenende zu Gastfamilien gereist und hatten dort Zeit, das Familienleben kennenzulernen sowie ein wenig zu entspannen.

In der zweiten Woche standen gleich mehrere Höhepunkt an. Unter anderem ein Segelflug am Flugplatz von Bertrix. Dort konnten wir Einblicke in den Flugbetrieb der Belgischen Air Cadets bekommen, sowie selbst fliegen. Anschließend besichtigten wir das Euro Space Center und lernten Weiteres über Weltraum-Missionen der USA, Europa und der ehemaligen Sowjetunion.

 

Am darauffolgenden Tag besuchten wir in Brüssel die Polizeifliegerstaffel. Dort bekamen wir exclusive Einblicke in die Technik und Arbeitsweise der Belgischen Polizeipiloten.

Nach einem kurzen Mittagessen ging es weiter zum 15th Wing der Belgischen Luftstreitkräfte, dabei handelt es sich um ein Transportgeschwader. Dieses ist unter anderem zuständig für den Transport von Politikern mit Embraer Flugzeugen oder den Truppentransport von Soldaten, insbesondere mit C 130-Flugzeugen. Eines dieser Flugzeuge konnten wir auch besichtigen und sogar auf den Tragflächen laufen, da es sich gerade in einem Wartungsdock befand. Ein einmaliges Erlebnis!

Die Woche wurde mit einem weiteren Highlight abgeschlossen- Flug im Hubschrauber A109. Dabei zeigte uns der Pilot das Leistungsspektrum seines Helikopters. Von Tiefflügen in 15 m Höhe bis zu Steilkurven war alles dabei. Einen zweiten Segelflug-Tag  verbrachten wir auf dem Flugplatz in Weelde. Auf der nahe gelegenen Airbase Kleine Brogel  hatten wir die Gelegenheit belgische F 16 Kampfflugzeuge im  Flugbetrieb zu beobachten. Das Vibrieren des Bodens beim Start der F16 war ein unbeschreibliches Gefühl.

Zum Abschluss hatten wir noch einmal die Ehre, mit dem Embraer der Belgischen Luftwaffe nach Frankfurt geflogen zu werden. Was bleibt sind viele tolle Erinnerungen und Freundschaften!

„Welcome to a world of friendship and aviation!”

Unter diesem Motto hatte ich im Juli 2018 die Möglichkeit als Air Cadet Deutschland in den Niederlanden zu vertreten. Und diese Freundschaft und Luftfahrtbegeisterung konnte ich definitiv erleben!

Der International Air Cadet Exchange ist ein seit 1946 bestehendes internationales Austauschprogramm für luftfahrtbegeisterte, engagierte Jugendliche. Es ermöglicht einen zweiwöchigen Aufenthalt in einem Partnerland, voll mit kulturellen und vor allem fliegerischen Programmpunkten in einem internationalen Umfeld. Ich habe über meine Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt von dem Programm erfahren. Neben der DGLR als zivilem Partner unterstützen vor allem die Bundeswehr und die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie den IACE in Deutschland. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung sind ein ansprechendes Motivationsschreiben und Empfehlungsschreiben, welche die Begeisterung und das Interesse des Bewerbers für die Luftfahrt darlegen, sowie Zertifikate über besonderes Engagement und ein Lebenslauf. (mehr …)

Du bist luftfahrtbegeistert, hast Lust auf ein Fliegerabenteuer im Ausland mit Jugendlichen aus der ganzen Welt und bist zwischen 18 und 20 Jahren alt?

Dann bewirb dich jetzt für den International Air Cadet Exchange 2018!

Als Vertreter Deutschlands wirst du in eines der Partnerländer (Belgien, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Schweiz, Türkei oder Israel) reisen. Dort wirst du mit anderen luftfahrtbegeisterten jugendlichen zwei unvergessliche Wochen erleben.

Der Austausch findet vom 17. Juli bis 01. August statt. An- und Ankunftsort ist der Flughafen Frankfurt.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung, wirst du zunächst am Vortreffen, etwa einen Monat vor dem Austausch, in Köln-Wahn teilnehmen. Dort wirst du auf deinen Auslandsaufenthalt vorbereitet und nimmst an einer Führung durch die Flugbereitschaft der Luftwaffe teil.

In deinem Gastland wird man dir die örtliche Kultur, aber besonders die Luftfahrt nahebringen.

So fliegen die Kadetten beispielsweise mit einem Helikopter der Schweizer Luftwaffe in und durch die Schweiz, der Transport nach England und Belgien erfolgt jeweils durch einen Privat Jet der belgischen Luftwaffe.

Neben kulturellen Aktivitäten, wie wandern in den Schweizer Alpen, exklusiven Führungen durch Amsterdam oder Tel Aviv, stehen Flüge in Segel-, Motorflugzeug, oder auch Heißluftballonen auf dem Tagesprogramm. Außerdem werden je nach Gastland großen Luftfahrtunternehmen, wie KLM, Swiss oder Dassault Aviation besucht.

Für eine Teilnahme solltest du ein großes Interesse an der Luftfahrt und interkulturelles Interesse mitbringen, die englische Sprache gut beherrschen und bereit sein als deutscher Repräsentant am Programm eines der sieben Partnerländer teilzunehmen.

Interessierte bewerben sich bis zum 31.03.2018 mit einer aussagekräftigen und überzeugenden PDF-Bewerbung mit Lebenslauf, Motivationsschreiben, Passbild und entsprechenden Nachweisen (Zeugnisse, Beurteilungen) per Mail an bewerbung@iacegermany.de

 

Weitere Informationen und Erfahrungsberichte findest du unter www.iacegermany.de www.luftsportjugend.de und www.iacea.com.

International Air Cadet Exchange – dass klingt für viele erst einmal unbekannt und nichtssagend. Ich selbst wusste bis sechs Monate vor meinem Austausch nicht wirklich etwas über diese Organisation, hatte allerdings schon durch eine Internetrecherche eine Idee, was die verschiedenen Länder so mit Ihren Kadetten unternehmen. Im November 2016 traf ich einen ehemaligen Teilnehmer des IACE auf der Jugendleitertagung in Bad Sobernheim. Dort erzählte er mir von seinen Erfahrungen und dem Gedanken hinter dem IACE, nämlich der internationalen Verständigung unter jungen Fliegern. Hier möchte ich kurz einwerfen, dass ich in diesen zwei Wochen elf wirklich tolle Freunde aus allen Teilen der Erde (sei es direkt vor der „Haustür“ oder am anderen Ende der Welt) finden durfte!

 

Nach der Bewerbungsphase ging es am 24.06.2017 erst einmal zur Vorbereitungsveranstaltung nach Köln, genauer in die dortige Luftwaffenkaserne. Hier wurden uns Formalien und Ratschläge für die verschiedenen Austauschländer vermittelt und es stand ein Besuch der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums (einschließlich des Besichtigens der Kanzler-Airbusses A340) auf dem Plan. Dort lernten sich alle Kadetten für die verschiedenen Länder gegenseitig kennen und ich traf Axel, meinen Kollegen für die Schweiz.

 

Nun aber zum Hauptteil des IACE, dem Austausch selbst. Am 18.07 ging es schon früh los (zumindest für einen Schüler in den Ferien), erst mit dem ICE nach Frankfurt dann an den dortigen Meetingpoint. Und schon saßen wir (alle Kadetten Richtung Schweiz dieses Jahr: Belgier, Niederländer, Franzosen, Hong Konger und natürlich Deutsche, sowie zwei Escorts aus der Schweiz). Dazu kamen die Cadets, die nach Belgien und Großbritannien flogen, sie teilten sich dieses Jahr ein Flugzeug. Mit dem Bus ging es dann erst an das General Aviation Terminal in Frankfurt-Main und dann nach Frankfurt Egelsbach, wo für uns „Schweizer“ das erste Highlight wartete – ein Super Puma Transporthelikopter samt Crew, der eine der Besonderheiten des Austausches in die Schweiz ist.

 

Nach anderthalb Stunden Flugzeit durch Süddeutschland und die Ausläufer des Jura kamen wir dort an, wo es sich für den Austausch wie zu Hause anfühlen sollte, dem Flugplatz Grenchen in der Westschweiz. Gleich nach dem Beziehen unsere Quartiere, der Flugschülerunterkunft der Flugschule Grenchen, ging es am Abend schon mit unseren beiden Escorts Nathan und Patrick auf den Grenchenberg, den Hausberg Grenchens. An den folgenden Tagen besichtigten wir ein Wasserkraftwerk, Skyguide (die Flugsicherung der Schweiz), das Dübendorfer Fliegermuseum und das Pilatuswerk in Stans. Dort hatten wir auch die außergewöhnliche Gelegenheit, in einer Werks PC-12 durch die Alpen zu fliegen.

 

Am ersten Wochenende unseres Austausches standen Segelflug und Motorkunstflug auf dem Programm, leider fiel ein Tag wettermäßig ins Wasser. Alternativ sind wir dann mit drei Motormaschinen nach Lausanne geflogen. An Tag 5 hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von unserer Unterkunft in Grenchen, zumindest vorerst. In der folgenden Arbeitswoche sollten wir unsere Unternehmungen von unserer neuen Unterkunft im Schweizer Engadin aus bestreiten (Celerina). Den Transfer der eigentlich vom Flugplatz Grenchen bis zum Flugplatz Samedan/ St. Moritz hätte führen sollen verlief jedoch anders als erwartet.

Nachdem sich am Vortag das schlechte Wetter schon angekündigt hatte, bangten wir alle um unseren Transferflug im Puma. Als wir aber gegen 7:30 erfuhren, dass wir geflogen werden, waren wir zunächst alle erleichtert. Gegen 8:30 kam auch der Puma, das Wetter zeigte sich gerade mit strömenden Regen von seiner unvorteilhaftesten Seite. Man briefte uns, sich mit dem Einsteigen zu beeilen um Zeit zu sparen und ein Wetterfenster in den Alpen zu nutzen. So strömten dann pünktlich um 8:30 12 Personen im Anzug (denn wir reisten grundsätzlich in unserem Formaldress) mit Gepäck in strömendem Regen zu dem Transporthubschrauber, dessen Triebwerke weiterliefen. Nachdem alle eingestiegen waren rollte der Heli auch wieder zur Bahn und wir starteten Richtung Samedan. Nach einer anfänglichen Verbesserung nahm die Sicht in den Alpen weiter ab, immer wieder flogen wir Manöver um Höhe abzubauen und unter die Wolkenwand zu kommen. Plötzlich öffnete der Lademeister die Tür und der Hubschrauber setzt zur Landung an, der Lademeister gibt uns zu verstehen, uns bereit zum Ausstieg zu machen. Da standen wirr nun mitten auf einem Feld in der Schweiz, der Hubschrauber startete schnell wieder, um zu seiner Homebase in Payerne zu kommen.

Alternativ, das hatte man uns schon vorher gesagt, würde man uns an einem Bahnhof absetzen (ich hielt das erst für einen Scherz), so machten wir uns also auf zum Bahnhof von Thusis und fuhren die restliche Strecke mit der rhätischen Bahn durch eine beeindruckende Landschaft.

 

Die nächsten Tage verbrachten wir im schönen Engadin mit Wanderungen, Segelflug in Samedan und Ausflügen in das nahegelegene St. Moritz. Freitags darauf ging es wieder zurück nach Grenchen, diesmal war das Wetter phantastisch und wir flogen bei bester Sicht nach Payerne. Payerne? Ja, bevor es wieder „heim“ nach Grenchen ging, machten wir einen Zwischenstopp auf dem Militärflugplatz Payerne, dort trafen wir die Piloten der Schweizer Kunstflugstaffel „Patrouille Suisse“. Sie zeigten uns ihre Flugzeuge, aßen mit uns zu Mittag und beantworteten all unsere Fragen. Anschließend durften wir ihrem Briefing beiwohnen und vom Rand der Startbahn ihren Start zu einem Trainingsflug beobachten.

Das nächste Highlight folgte schon am nächsten Tag, im Zuge eines „Cadet Day“ trafen wir lokale Sponsoren und Funktionäre des Aeroclub Schweiz und der lokalen Flugschule, das Highlight stellte allerdings ein Flug durch die Alpen in einer DC-3 dar. Auf diesen Flügen agierten die Kadetten als Flugbegleiter. In den folgenden finalen Tagen hatten wir noch unser Farewell-Dinner am wunderschönen Bielersee und besuchten Festivitäten zum Schweizer Nationalfeiertag (01.08.). Am frühen Morgen des 02.08. hieß es Farewell zu unseren Freunden aus Frankreich und Australien, sie verließen die Schweiz über den Flughafen Zürich und reisten nicht mit uns später über Frankfurt aus.

 

An dieser Stelle möchte ich mich beim Schweizer Head of IACE Riccardo Ricci, den beiden Escorts Nathan Cerveny und Patrick Hofstetter und natürlich Willi Dysli und seiner Frau Suzanne bedanken, die diesen außergewöhnlichen Aufenthalt ermöglicht haben.

Wie man vielleicht herausgelesen hat, durfte ich zwei grandiose Wochen in der Schweiz erleben und kann jedem nur raten sich auch zu bewerben, wir Cadets waren uns einig, etwas absolut Einmaliges erlebt zu haben!

 

Junge luftfahrtbegeisterte Jugendliche treffen sich einen Monat vor dem Start des diesjährigen International Air Cadet Exchange in der Luftwaffenkaserne Köln – Wahn

Voller Vorfreude auf ihre bevorstehende Reise ins Ausland reisten die diesjährigen Teilnehmer des International Air Cadet Exchange (IACE) am 24.06.17 nach Köln – Wahn, wo sie das Organisationsteam freundlich in Empfang nahm, welches aus einem Team von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Soldaten der Luftwaffe besteht.

Dieses Jahr b   ekommen sieben luftfahrtbegeisterte Jugendliche sowie sechs junge Offiziersanwärter der Luftwaffe die Möglichkeit die Länder Belgien, Frankreich, Israel, die Schweiz, England, die Türkei und die Niederlande zu bereisen. Dort wird ihnen ein 15 – tägiges Programm geboten, das neben der lokalen Kultur besonders die fliegerischen Seiten des jeweiligen Landes aufzeigt.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bekamen die Teilnehmer zunächst einen Überblick über die Organisation der zivilen sowie militärischen Seite des IACE sowie einen Vortrag über Berufsmöglichkeiten in der Bundeswehr.

Einen kleinen Vorgeschmack auf ihre Reise bekamen die Teilnehmer dann nach dem Mittag, als die gesamte Gruppe eine Führung durch die Flugbereitschaft bekam. Hier konnte ein Airbus A310 MRTT zum evakuieren verletzter Personen besucht werden, sowie die Regierungsmaschine Konrad Adenauer, ein Airbus A340-300, mit dem vor allem der Bundespräsident, -kanzlerin und Minister ihre Auslandsreisen antreten. Piloten und Fachpersonal standen bereit um die vielen Fragen der neugierigen Gruppe zu beantworten.

Nach der Führung wurden die offiziellen Poloshirts und Gastgeschenke verteilt, die jeder der Teilnehmer während des Austausches als Anerkennung und nette Geste Programmleitern, Organisatoren und vor allem anderen Teilnehmern schenken kann.

Im selben Zuge wurde nochmals besonders auf das Verhalten und die Besonderheiten während des Austausches hingewiesen. Hier erzählten auch andere ehemalige Teilnehmer ausführlich von ihren Erfahrungen für die einzelnen Länder.

Nachdem letzte Kontaktdate ausgetauscht wurden war der Tag auch schnell zu Ende und alle warten gespannt auf ihre Abreise.

 

 

Hallo! Mein Name ist Tim Rommelaere, ich bin 18 Jahre alt und hatte die Ehre, 2015 mit den deutschen Air Cadets nach England zu fahren.
Dazu kann man viel schreiben: Alleine die Anreise wäre einen langen Bericht wert. Um es kurz zu fassen: Die belgische Regierung stellte für den Transport der belgischen und deutschen Cadets einen kleinen Regionaljet zur Verfügung.  Eine einmalige Gelegenheit, welche nicht das einzige Privileg bleiben sollte das wir im Laufe der uns bevorstehenden Wochen genießen durften. (mehr …)

Im Zeitraum vom 19. Juli bis zum 3. August 2016 hatte ich dieses Jahr das Glück, als einer der 12 deutschen Cadets am International Air Cadet Exchange teilzunehmen. Aus der Liste der deutschen Partnerländer 2016 fällt nur Eines besonders auf. Dasjenige, welches eine totale Veränderung zum mitteleuropäischen Standard erwarten lässt. Und ausgerechnet dahin wurde ich gesandt… (mehr …)

Tag 1 SchweizIMG-20160726-WA0021

Die Schweizer Luftwaffe holte uns mit dem Super Puma Helikopter am Flughafen Frankfurt Egelsbach ab und flog uns nach Dübendorf in die Schweiz.
Die Piloten machten mit uns einen Schlenker übers Technik Museum Sinsheim und die Rheinfälle in Schaffhausen. Über der schwäbischen Alb trafen wir einen Segelflieger (wir flogen an ihm vorbei). Dann sahen wir einen Unfall und einen riesigen Stau auf der Autobahn. Irgendwo im Nirgendwo hat jemand eine Biene Maya in ein Feld geschnitten, die von oben sehr gut zu sehen war. Dann haben wir noch zwei außengelandete Segelflieger und die Rückholer von oben fotografiert. Jetzt gerade sitzen wir in Winterthur, wo wir die nächsten 16 Tage wohnen werden und haben einen Bärenhunger. Gleich gehts zum Segelflugplatz Grillen. (mehr …)

20160720_15315417 Kadetten aus der ganzen Welt haben sich am Frankfurter Flughafen auch für das Deutschlandprogramm eingefunden. Nach zwei ereignisreichen Tagen im Kölner Umland steht jetzt schon fest, dass wir eine super Gruppe haben und uns auch aus Betreuerperspektive auf zwei tolle Wochen in ganz Deutschland freuen können! Nach einer Besichtigung der Eurofighter in Nörvenich, einer Führung durch die Flugbereitschaft in Köln/Bonn und dem Abhalten der offiziellen Welcome Reception geht es nun auch schon weiter Richtung Hamburg. Viele Grüße von der A2!

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Auch die belgischen Kadetten sind gut gelandet!
Viele Grüße aus Belgien. Nach der Ankunft gestern gab es ein kleines Briefing und dann wurde gegrillt. Heute haben wir Brügge besichtigt und sitzen gerade bei einer Limonade in einem Brüssler Hinterhof, nachher gehts weiter zum Bowlen. Anbei ein paar erste Impressionen!

img_7034Am Tag der Ankunft in Tel-Aviv gab es für die Eskorts eigentlich nur einen Programmpunkt: Ausruhen! Deshalb fuhren wir vom Flughafen direkt zu den Gastfamilien. Doch bereits im Bus kamen sich die Kadetten schon sehr viel näher und es war klar, dass sich schnell eine Freundschaft entwickeln würde. Bei der Gastfamilie angekommen wurden wir mit mehr als offenen Armen empfangen. Die Gastfreundschaft ist UNGLAUBLICH!!! Vielleicht sogar die freundlichsten Menschen hier in Israel, die ich beim Reisen treffen durfte. Am 1. Tag wurden wir morgens abgeholt und wir trafen uns im israelischen Center der Airforce oder sowas. Dort sollten wir durch pädagogische Spiele „das Eis brechen“, doch schnell stellte sich heraus, dass die Kadetten dem schon weit voraus waren. Auch auf die innigsten Fragen wussten wir bereits die Antwort unseres Gegenübers. (mehr …)

Einige Wochen vor dem Austausch findet traditionsgemäß das IACE Vortreffen in Köln statt. So war es auch vor zwei Wochen wieder soweit: unsere Outgoings kamen aus ganz Deutschland angereist, um ihre Flugtickets abzuholen, weitere Informationen über den IACE zu bekommen und um die Vorfreude auf den Austausch zu steigern. Morgens um 9:00 Uhr war Treffpunkt auf dem Besucherparkplatz der Luftwaffenkaserne in Köln Wahn. Bei Kaffee und Keksen gab es erst einmal eine kleine Kennenlernrunde und die Stimmung in der Gruppe war von Anfang an super.

WhatsApp-Image-20160622Der offizielle Teil des Vortreffens begann mit einigen Vorträgen. Zunächst wurde durch Anne Haase (Head of IACE Germany) die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt e.V. vorgestellt, die der ziviler Träger des Austausches ist. Weiter ging es mit einem Vortrag von Sascha Heck, der einige Worte über die Hintergründe des Austausches verlor. Die Geschichte des IACEs, die deutsche Organisationsstruktur und das Deutschlandprogramm sind schließlich gerade für unsere Kadetten interessant, die sich in eine weltweite Tradition einreihen. So wurde der Austausch bereits 1946 ins Leben gerufen und hat von Land zu Land eine ganz unterschiedliche Struktur. (mehr …)

Ihr wollt mehr über den IACE und eure Möglichkeiten erfahren? Hier seid ihr richtig!

A380Mit einem Schweizer Hubschrauber über die Alpen fliegen? In Toulouse bei Airbus in den Simulator steigen? Tel-Aviv und das tote Meer entdecken? So ganz glauben wollte ich das alles nicht, als ich Anfang 2011 über die Ausschreibung für den International Air Cadet Exchange (kurz IACE) gestolpert bin. Über den Emailverteiler der Luftsportjugend Hessen kam die Information in meinen Posteingang geflattert. Ein weltweites zweiwöchiges Austauschprogramm für junge Menschen zwischen 18 und 20 Jahren, die Begeisterung für die Fliegerei an den Tag legen – was gibt es besseres für eine Segelfliegerin kurz vor dem Abitur? Also habe ich mich entschieden, eine Bewerbung einzureichen. Die Freude war unbeschreiblich groß, als ich tatsächlich die Zusage bekam, Deutschland beim Frankreichprogramm 2011 vertreten zu dürfen. Was folgte, waren fantastische Tage mit einer Gruppe aus 16 jungen Menschen – darunter Studenten der Luft- und Raumfahrtechnik, Segelflieger und angehende Kampfjetpilotinnen aus Ländern wie Kanada, Israel, Hongkong, England und den Niederlanden. Die gemeinsame Leidenschaft fürs Fliegen ließ daraus in kürzester Zeit Freundschaften entstehen, die ich niemals vergessen werde. (mehr …)