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Ein Interview mit dem Initiator der Petition.

FightForFlight#T1D - Pilots with Type 1 Diabetes - eine Petition, die seit kurzem die Fliegerkreise aufgewühlt hat.

FightForFlight#T1D – Pilots with Type 1 Diabetes – eine Petition, die seit kurzem die Fliegerkreise aufgewühlt hat.

Hallo Jonas,
vielen Dank, dass wir heute ein kleines Interview mit Dir machen dürfen. Zur kurzen Info an unsere Leser / Follower – du hast vorgestern eine Petition gestartet und diese hat bereits große Reichweite in den sozialen Medien erreicht. Beschreibe uns doch kurz, worum es in der Petition geht und ein bisschen was zu deiner Person / deiner Rolle dabei.

Hey Julia :),
aber sehr gerne doch!
Ja genau, das ist richtig! In der Petition geht es darum, insulinpflichtigen Typ-1 Diabetikern das Fliegen im Zuständigkeitsbereich der EASA möglich zu machen. Außerhalb der EU gibt es da schon einige Möglichkeiten. Ein Beispiel, welches ich immer gerne bringe, ist das man in den USA mittlerweile damit Berufspilot werden darf. Ich selbst bin davon betroffen, da ich im Jahr 2009 mein Medical aufgrund dieser Krankheit verloren habe. Seither habe ich viel recherchiert, aber leider erst vor kurzem Leidensgenossen gefunden, mit denen ich das jetzt angehe. Wenn man vor so einem riesen Thema gefühlt alleine steht, scheint das Ganze hoffnungslos. Aber selbst durch den Start der Petition haben wir so viel positives Feedback, Kontakte und Möglichkeiten bekommen. Das hat sich also quasi jetzt schon gelohnt :)! Schauen wir mal, wo uns das Ganze hinführt!

Jonas Karbach, der Initiator der Petition FightForFlight#T1D – Pilots with Type 1 Diabetes



Du erzählst davon, dass es lange gedauert hat Leidensgenossen zu finden. Hast du diese über einen Verband gefunden oder gar per Zufall?

Im Januar 2020 hat eine Person bei der EASA im Forum einen Beitrag zu dem Thema „Insulin treated diabetes“ erstellt. Da dachte ich mir schon „Mal sehen was daraus wird, die richtige Anlaufstelle ist es ja schon einmal“. Als ich dann gesehen habe, dass u.A. auch Mitarbeiter der EASA dort Antworten gegeben haben, war es Zeit für mich, sich dort einzuklinken. Somit erstellte ich meine ersten Beiträge. Nach und nach fanden sich immer mehr „Leidensgenossen“ dort ein. Und ich bin ja nicht menschenscheu^^ Also habe ich Kontakt zu einigen aufgenommen und somit nach und nach mehrere Leute kennengelernt, die das gleiche Problem haben. Und ich hoffe, dass sich nun dadurch immer mehr Leute finden lassen 🙂

https://www.easa.europa.eu/community/topics/insulin-treated-diabetes

Momentan ist Jonas so nur noch mit anderen Piloten unterwegs. Die Freude und Passion am fliegen hat er seit seiner Diagnose nicht verloren.

Finde es super, wie engagiert und offen du das Thema angehst! Es ist sicher nicht leicht, wenn man auch Rückschläge einstecken muss. Welche Rückschläge hast du auf deiner Suche nach einer Lösung bisher schon erfahren müssen?

Rückschläge mag ich das gar nicht unbedingt nennen. Der Rückschlag den ich hatte, war der Verlust des Medicals. Zwischendurch gab es immer mal wieder kleinere Hoffnungen. Aber das war dann eher so: Man hat was gelesen, dachte sich“ Geil, das könnte was sein“, investiert jede Menge Energie und Recherche da rein und findet dann wie auf einer Packungsbeilage im Kleingedruckten: „Achso übrigens, wenn sie nachmittags schonmal spazieren waren und auf der Strecke ein Kühlschrank auf dem Gehweg zu ihrer Linken stand, dann geht das doch nicht.“ #ClownGefrühstückt 😀

😂 Sehr cool, mit wie viel Humor du dabei bist. Aber mal im Ernst – viele die die Materie nicht kennen, können gesundheitliche Risiken nicht wirklich abschätzen. Wie hoch sind die Risiken deiner Meinung nach und was sagen führende Fliegerärzte zu diesem Thema?

Das kann ich relativ kurz beantworten. Ich hänge sehr an meinem Leben und habe definitiv den notwendigen Respekt mit Diabetes zu fliegen. Aber ich würde keinesfalls mein Leben riskieren. Mit der heutigen Technik sollte das in meinen Augen kein Problem darstellen. Und seit ich kein Medical mehr habe, fliege ich ja trotzdem nach wie vor viel als Gast mit. Zwischenfälle bzgl. Diabetes hatte ich seitdem keinen einzigen in der Luft.
Was führende Fliegerärzte zu explizit diesem Thema sagen, weiß ich leider nicht.

Das wäre sicherlich interessant hier mal Fliegerärzte zu befragen.
Die Petition ist ja nun seit drei Tagen online und es haben schon weit mehr als 1.000 Leute unterschrieben – Wahnsinn! Gratulation!
Hast du damit gerechnet? Was hat sich seit dem Start der Petition alles getan? 

Mit Sicherheit, aber bei so vielen Plänen und Ideen, die wir gerade schmieden, kann sowas bestimmt auch noch mit auf die Liste aufgenommen werden 🙂
Dass die Petition so gut Anlauf nimmt hätte ich wirklich nicht gedacht. Ich dachte „Joa, stellen wir das Ding mal online und schauen ob wir die 100 zusammenbekommen.“ Am nächsten Tag abends waren wir bei ca. 1000 Stimmen. Viele mögen wohl auch der Meinung sein, eine Petition bringt vllt. nichts. Wir sagen aber jetzt schon: Alleine bis hier hin hat es schon sooo viel gebracht! Alleine die Möglichkeiten, die Kontakte, das positive Feedback und die reine Unterstützung geben uns schon so viel Kraft das Ganze weiter voran zu treiben. Man ist definitiv nicht alleine!

Danke für deine Zeit und wir werden definitiv sehr gespannt deine Reise zurück ins Cockpit weiter verfolgen!

Das Interview wurde am 03. Mai von der stellv. Bundesjugendleiterin Julia mit dem Petitionsinitiator Jonas Karbach geführt.

 

Klicke hier und gelange direkt zur Petition! 

Wir drücken Jonas die Daumen, dass die EASA aufmerksam wird und nochmals die aktuellen Gesetze überprüft und er so hoffentlich bald wieder als PIC abheben darf!

 

Weitere Presseveröffentlichungen zu diesem Thema: 

Artikel im Aerokurier

 

Wir stellen vor:

April 15th, 2021 | Posted by Julia Jansen in Uncategorized - (0 Comments)

Heute geht es weiter mit: Sarah Glaser

 

Wie bist du zur Fliegerei gekommen?

Nachdem ich in meiner frühesten Kindheit quasi ein „Flugplatzkind“ war, habe ich erst nach vielen Jahren wieder zur Fliegerei zurückgefunden. Mit 13 habe ich an einem Schülercamp von meinem jetzigen Verein teilgenommen und war von der Fliegerei so begeistert, dass ich direkt hängengeblieben bin. Anfänglich war ich ein wenig im Modellflug aktiv, bin aber mit Beginn der neuen Flugsaison zu den Segelfliegern gewechselt, da dort für mich der wirkliche Reiz liegt. Nun bin ich also seit 2018 aktive Segelflugpilotin und stehe kurz vor Erhalt der Lizenz.


Was findest du an der Pressearbeit interessant?


Für mich ist es eine gute Möglichkeit mit flugbegeisterten jungen Menschen, in der ganzen Republik verstreut, in Kontakt zu treten und so in einen aktiven Austausch zu geraten. Die Auseinandersetzung mit spezifischen Themen rund um das Fliegen und die Jugendarbeit im Rahmen der Pressearbeit finde ich auch insofern interessant, dass man mit Neuem konfrontiert wird und sich mit altbekannten Inhalten weiter auseinandersetzt. Es hilft meinem persönlichen Allgemeinverständnis weiter und schafft mir so neue Perspektiven, welche ich nun im Flugsport, dem Vereinsleben und auch allgemeinen Lebenssituationen anwenden kann. Außerdem ist es mir persönlich wichtig mich immer neuen Herausforderungen zu stellen und meine Fähigkeiten auch außerhalb der Schule weiter zu erproben und auszubauen. Ehrenamtliche Tätigkeiten sind da genau das Richtige für mich.

 

Wir stellen vor:

April 10th, 2021 | Posted by Julia Jansen in Uncategorized - (0 Comments)

Direkt weiter geht es mit:  Laura Bode 


Wie bist du zur Fliegerei gekommen?

Flugzeuge und das Fliegen an sich haben mich schon immer gereizt. Eines Tages hat mich mein Papa, der ebenfalls fliegt, mit zum Flugplatz genommen und so wusste ich sofort, dass ich auch mit dem Fliegen an fangen muss!
Sparte: Ich bin im Segelflug aktiv.

Was findest du an der Pressearbeit interessant?

Ich finde es toll, dass man sich mit diversen Themen auseinandersetzt, auf neue Menschen und Ideen stößt und täglich neue Seiten der Fliegerei entdeckt. Der Austausch mit anderen und die Entwicklung von Texten, Posts und Artikeln sind jedes mal eine Bereicherung für mich!

Wir stellen vor:

April 10th, 2021 | Posted by Julia Jansen in Uncategorized - (0 Comments)

In den kommenden Tagen stellen wir Euch unser Presseteam vor. 

Heute beginnen wir mit: Marian Linke

Wie bist du zur Fliegerei gekommen und in welcher Sparte bist du aktiv?

Ich wollte schon als kleines Kind immer Hubschrauberpilot werden, war somit also immer ein Fan der Fliegerei. Mein Vater hat damals kurzzeitig in einem Dorf gewohnt, was in der Nähe meiner aktuellen fliegerischen Heimat ist. Dort habe ich damals die Segelflugzeuge immer sehen können und wollte das auch einmal selber testen. Long Story Short – ich habe mit 13,5 Jahren (damals noch mit Sondergenehmigung) meine Ausbildung begonnen und bin seitdem aktiv!
Zusätzlich fliege ich noch TMG.

Was findest du an der Pressearbeit interessant?

Zum einen sind wir ein klasse Team und ich genieße den Austausch mit Piloten verschiedenster Sparten und verschiedenster Orte in Deutschland. Zudem befasse ich mich gerne mit den verschiedensten Thematiken die mich und vor allem auch euch beschäftigen!

Das die Nachwuchsarbeit bei unserem Hobby unabdingbar ist, wird vermutlich jedem klar sein. Ohne langfristige Neuanmeldungen in unseren Vereinen wird der Luftsport immer mehr zur Randsportart und wir fallen unter den „Radar“. Doch Nachwuchsarbeit heißt neben dem Anwerben neuer SchülerInnen und StudentInnen auch die langfristige Bindung dieser Fluganfänger sowie jungen Scheininhaber und Scheininhaberinnen. Dies wird leider immer mehr vernachlässigt werden. Leider wird vermehrt rückgemeldet, dass die Meinungen der Jugendlichen nicht ernst genommen wird. Die Wünsche werden hinten angestellt und nicht prioritär eingestuft. Oftmals scheinen die Wünsche und vor allem auch die, für dieZukunft wichtigen, Ideen als zu unqualifiziert eingeordnet zu werden.Vereine und Verbände müssen sich bewusst machen, dass unsere Jugendleiter von heute die Vorstände von morgen sind. Für die vorangeschrittene Generation scheinen Themen, die mit Kosten verbunden sind, direkt aus der Agenda zu fallen. Bei dem Thema Digitalisierung beispielsweise ist unsere Jugend jedoch zu meist auf einem fortschrittlichen Wissensstand. Meinungen von junge Menschen ab 14 Jahren können zu dieser Thematik als Expertise angenommen werden. Sie wissen wie man ihre Generation erreichen kann. Natürlich wollen wir die „Schuld“ dieses schwierigen Themas nicht ausschließlich auf die Älteren abwälzen! Sei es im Vereinsleben oder auf politischer Ebene, wenn es um Förderungen geht. Jugendgruppen sollten in regen Austausch gehen. Jugendleiterpositionen sollten ernst genommen werden. Hier geht es um ehrenamtliches Engagement, was unter Umständen auch eine Teilnahme an einer JuLeiCa (Jugenleitercard) Ausbildung in der eigenen Freizeit bedeuten kann. Präsenz auf Monatsversammlungen wäre ebenso hilfreich, um über aktuelle Probleme, Entscheidungen und Neuerungen im Bilde zu sein und eigene Meinungen mit einbringen zu können. Ein gemeinsames Auftreten als Gruppe verstärkt die Teilhabe natürlich. Dennoch sind wir der Meinung, dass vor allem auf politischer Ebene ein umdenken stattfinden muss. Fördergelder für Aktionen wie Fliegerlager oder Neuanschaffungen müssen aufwändig beantragt werden – gibt es hier keine ausreichende Unterstützung durch den Vereinsvorstand, ist es für die Jugendgruppen nahezu unmögliche finanzielle Unterstützung zu bekommen. Doch nur so bleibt unser Sport erhalten!

Na, was lest ihr so?

April 10th, 2021 | Posted by Julia Jansen in Uncategorized - (0 Comments)
 
Wir lesen heute bei wunderschönem Sonnenschein und einem leckeren Cappuccino die Seite der Luftsportjugend Deutschland im Aerokurier.
Hier findet ihr nicht nur unsere kommenden Termine und aktuelle Events, sondern viel mehr!
 
In spannenden Artikeln stellen wir Landesverbände vor, Jugendliche erzählen von spannenden und lehrreichen Erlebnissen aus der Luftfahrt und auch über die Arbeit hinter den Kulissen gibt es Artikel.
Es lohnt sich also definitiv sich bei einem leckeren Getränk, gemütlich in der Sonne im Garten oder am Flugplatz den aerokurier aufzuschlagen und zu lesen.
 
Und das Beste für alle Studierenden 👨‍🎓
 
➡️ Mit dem Studenten Abo erhaltet ihr 12 Ausgaben à 3,90 € (inkl. gesetzl. MwSt.) ⬅️
 
➕ eine Prämie 🎁
 
Na wenn das kein Grund ist direkt ein Abo abzuschließen 😉
Wir wünschen Euch auf jeden Fall viel Spaß beim lesen und stöbern!
 
 
Alle Infos dazu findet ihr natürlich auch auf: 
https://www.aerokurier.de
 
 

Durch die Corona Pandemie sind viele tolle Pläne leider nicht mehr umsetzbar, da Sicherheitsbestimmungen nicht eingehalten werden können oder das Risiko einfach zu hoch ist. Dies ist sehr schade und hat uns mehr und mehr zum nachdenken gebracht.

Wir sind dafür da, um Euch zu helfen und zu unterstützen. Und auch um Euch auszubilden – als Jugendleiter!
Und der Job als Jugendleiter ist gerade in Corona Zeiten nicht einfach. Wie sicher, ist sicher? Wie können wir ein Vereinsleben mit der Jugend gestalten und was kann ich tun, um dies zu ermöglichen? Wie arbeite ich momentan am besten mit dem Vorstand zusammen?
All diese Fragen und noch viele, viele mehr werden wir mit Euch zusammen beantworten. In unserem ONLINE JuLeiCa Kurs!

In der Vergangenheit haben wir bereits Juleica Kurse angeboten, um euch dies auch weiterhin zu ermöglichen, haben wir den Kurs ganz neu aufgebaut!

Der Kurs wird individuell begonnen, sobald acht Teilnehmer angemeldet sind.
In Online Meeting über Zoom und Skype werden spannende Gruppenworkshops und Vorträge von Profis für Euch gehalten. Der größte Vorteil an diesem Kurs – wir sind zeitlich flexibler als bei den „vor Ort Kursen“. Ihr erhaltet eine Liste an Vorträgen und Workshops, einige davon müsst ihr belegen, andere sind frei wählbar. So könnt ihr Euch die zeitlich am besten und für Euch am interessanteste Variante des JuLeiCa Kurses zusammenstellen!

Interessiert?
Na dann haltet in den nächsten Tagen Ausschau nach unserem Anmeldeformular!!

Wir freuen uns auf Euch!!

 

 

Ok, wir wissen es alle – nicht fliegen und zuhause sitzen wird schnell LANGWEILIG…ABER wir wissen ja, wofür wir dieses Opfer bringen. Wir wollen alle gesund bleiben und dafür kann man durchaus mal zuhause auf der Couch bleiben! Und neben all den kreativen und lustigen Ideen, die ihr uns geschickt habt – hier eine Liste für sinnvolle Ablenkungen gegen Quarantäne Langeweile 😀

1. Die Vereinshomepage durchlesen und alte, verstaubte Texte überarbeiten und an euren Homepage Admin senden. (Er wird es euch danken! )

2. Zukünftige Ausflugsziele recherchieren und eine mögliche Jugendgruppenfahrt planen. Immerhin wollen wir alle wieder fliegen, sobald wir können und dann zaubert ihr die fertig geplante Fahrt aus dem Hut 🎩👌🏻

3. Eine Jugendsitzung via Skype – so können alle Themen, die schon ewige Zeiten auf Klärung warten mal abgehakt werden. Quasi eine win/win Situation 😉

4. Vielleicht Vereinskleidung entwerfen oder eine neue Bestellung auf den Weg geben. 👕 🧥

5. Bilder und Videos von Mitgliedern sammeln und
5.1 ein neues Promo Video für den Verein basteln 🎥
5.2 die Bilder auf eurer Website erneuern
5.3 einen Vereinskalender entwerfen, den ihr bequem zum Jahresende den Mitgliedern anbieten könnt

6. Einfach mal beim Vorstand anfragen, ob ihr von zuhause aus etwas für den Verein tun könnt. (Wer weiß was in eurem Verein gerade ansteht 🤷🏼‍♀️😊)

7. Facebook Posts für die kommende Saison für eure Vereinsseite vorbereiten – das spart dann Zeit und so ist eure Seite mit Infos und Posts bestückt. Planen geht bei Facebook super einfach! 👌🏻

8. …..

Ihr seht es gibt endlose Ideen was ihr gegen eure Langeweile tun könnt und gleichzeitig im Ehrenamt aktiv euren Verein/Landesverband unterstützen könnt.
Schreibt uns doch in die Kommentare was ihr noch für Ideen habt oder postet ein Bild von eurem aktuellen Projekt. 😉

Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

#corona #quarantäne #langeweile #ehrenamt #ehrenamtistehrensache#engagieren #soobock #wirgegencorona #zeitnutzen #arbeit #spass#homepage #bilder #kalender #dowhatmatters #motiviert #weekend#plane #pilot #copilot #luftfahrt

DFJW – Workshop

April 6th, 2020 | Posted by Julia Jansen in Ballonsport | Uncategorized - (0 Comments)

Hallo alle zusammen,

wir haben die aktuelle Situation bewertet und sind zu dem Schluss gekommen, dass der für den 20. bis 24. Mai 2020 geplante DFJW-Workshop in Frankreich in diesem Zeitraum nicht stattfinden kann, sondern wir einen neuen Termin finden müssen.

Leider können wir heute noch keinen neuen Termin festlegen, deswegen werden wir um den 15. Mai 2020 die Entwicklung der Situation mit dem Corona-Virus und der staatlichen Massnahmen zu seiner Bekämpfung im Hinblick auf die Durchführbarkeit des Workshops neu bewerten, und überlegen zu welchem Zeitpunkt die Durchführung des Workshops möglich sein könnte.

Zwischenzeitlich werden wir an den theoretischen Inhalten des Workshops weiterarbeiten, und die erarbeiteten Präsentationen auf www.balloonwiki.org veröffentlichen, und auch auf Facebook @balloonwiki @Atelier2A und auf Instagram @balloonwiki.ballaeron darüber informieren.

Für das Organisationsteam, Amélie Achard und Volker Löschhorn

Bonjour à toutes et à tous,

Compte tenu de l’actualité, il est raisonnable d’ajournée momentanément l’atelier OFAJ que nous organisions du 20 au 24 mai à dans la Vienne.

Fixer de nouvelles dates est encore prématuré pour le moment, c’est pourquoi, aux alentours du 15 mai, nous ferons un point sur l’évolution du COVID 19 et les mesures que l’état pourrait avoir prises, puis nous tacherons de déterminer le meilleur moment pour reprogrammer cet atelier.

Ceci étant, nous continuons de travailler sur la partie théorique des sujets que nous avons prévu d’aborder lors de cet atelier et nous avons l’intention de publier ces présentations sur la site www.balloonwiki.org et en plus donner l’info sur Facebook @ballonjugendlager @balloonwiki @Atelier2A et sur Instagram @balloonwiki.ballaeron

Pour l’organisation, Amélie Achard et Volker Löschhorn

 

COVID-19

März 21st, 2020 | Posted by Julia Jansen in Uncategorized - (0 Comments)

Liebe Jugendlichen der Luftsportjugend,

nach einer weiteren Telefonkonferenz wollen wir Euch über den aktuellen Stand und einige Handlungsempfehlungen bezüglich COVID-19 informieren.

Zur Zeit wird beim DOSB angefragt, welche Fördertöpfe für mögliche finanzielle Einbußen, die durch den Virus verursacht werden, abrufbar sind.
Weiterhin wird das Thema Lizenz- und Medicalverlängerungen besprochen. Sobald hier weitere Informationen offiziell sind, werden wir Euch informieren.
Auch über beispielsweise eine Fristverlängerung für die Jahresnachprüfung wird diskutiert.

Der DHV hat bis auf weiteres den Flugbetrieb in Vereinen und Flugschulen gegroundet.
Individualflüge sind ggf. möglich – hierzu bitte direkt beim DHV anfragen.

Bei den Modellfliegern wird die Vereinsaktivität minimiert. Alle organisatorischen Aktivitäten laufen nur noch über Telefonkonferenzen.

Die Ultraleichtflieger haben die DM abgesagt.

Die Fallschirmspringer empfehlen bis Ende Mai den Sport ruhen zu lassen. Alle Veranstaltungen sind abgesagt.

Im Segelflug wird der Termin für die WM aktuell gehalten, eine Verlängerung der Anmeldefrist wird in den nächsten Tagen kommuniziert.

Einige Länder haben den Luftsport gegroundet. Hierzu bitte euren betreffenden Landesverband kontaktieren.

Die Luftsportjugend hat bis vorerst zum 19.04. alle Veranstaltungen abgesagt und wird jegliche Arbeiten vorerst nur per Telefonkonferenz etc. bearbeiten. Auch unsere Jugendreferentin ist zur Zeit nicht im Büro, daher kann es bei der Bearbeitung von Mails ggf. zur Verzögerung kommen. Wir bitten dies zu entschuldigen.

Unser Jugendlager ist bisher nicht abgesagt. Genauere Entscheidungen werden in den kommenden Monaten getroffen, wenn die Lage besser abgeschätzt werden kann.

Wir hoffen ihr bleibt alle gesund und hoffen auf Verständnis für die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus.
Wir würden auch lieber motiviert in die Saison starten aber Sicherheit geht vor.

Falls ihr noch Fragen habt, schreibt uns gerne an oder mailt uns!

Eure Bundesjugendleitung
Fabian, Julia, Lena und Max

#corona #update #info #luftsportjugend #jugend #staysafe

 

Dieses Jahr haben wir ein neues Projekt für euch, bestehend aus zwei Workshops an zwei Orten und Zeiträumen…

Der erste Teil wird vom 20. bis 24. Mai 2020 mit Heißluftballonen in Châtellerault stattfinden, vor Ort organisiert von unserem Partner Atelier de l’Aérostation.

Anschließend laden wir in Deutschland zum Gasballonfahren ein, vom 17. bis zum 21. Oktober 2020 nach Burgkirchen an der Alz. Hier übernimmt Ballaeron e.V. die Organisation, und starten werden wir auf dem Startplatz Bruck des Freiballonclubs Salzach-Inn e.V.

Die Workshops ermöglichen es euch näher mit verschiedenen Themen zu beschäftigen: Entscheidungsfindung in Abhängigkeit von den Flugwetterbedingungen, wie bereite ich eine größere Fahrt innerhalb Deutschlands und grenzüberschreitend vor, wie verhalte ich mich als Teammitglied um meinen Beitrag zur Leistungsfähigkeit des Teams zu leisten, und wie verhalte ich mich als Teammitglied um die Aktivitäten sicher zu gestalten.

Die Workshops richten sich an Jugendliche unter 27 Jahren, die ihre Kenntnisse in der Ballonfahrt erweitern möchten. In der Luft (Pilot, Navigator) oder am Boden (Teammitglied, Navigator, Ground Crew Chief) – jeder findet seine Aufgabe im Teamsport Ballonfahren! Ballonsport ist euer Ding, ihr seid neugierig, ihr möchtet dazulernen und euch mit Gleichgesinnten austauschen – dann sind unsere Workshops das Angebot für euch!

(mehr …)

Es folgt das Statement unseres ehemaligen Bundesjugendleiters Jan Eikmeier:

 

Liebe Jugend,

leider musste ich das Amt des Bundesjugendleiters nach nur ein paar Monaten wieder abgeben. Diese persönliche Entscheidung aus beruflichen Gründen musste ich so treffen. Ich bedanke mich herzlich für die schöne Zeit und für das entgegengebrachte Verständnis für meine Entscheidung.
Dem Luftsport bleibe ich erhalten und versuche weiterhin meine Unterstützung einzubringen.

Euer Jan

 

Das Team der Bundesjugendleitung wird bis auf weiteres die Aufgaben vom Bundesjugendleiter mit übernehmen. Auf der Herbsttagung wird dann ein neuer Bundesjugendleiter/ eine neue Bundesjugendleiterin gewählt.

 

 

 

Wie geht das?

Die Luftsportjugend NRW hat sich hierzu Gedanken gemacht und für Euch einen kleinen Leitfaden zusammengestellt. 

Hierfür vielen lieben Dank! 

 

Euch allen viel Erfolg damit und bei Fragen mailt uns gerne!!

Fördermittel beantragen_wie geht das_

Auf der diesjährigen Herbsttagung ist Jan Eikmeier aus Nordrhein-Westfahlen zum neuen Bundesjugendleiter der Luftsportjugend Deutschland gewählt worden. Er löst somit Max Heilmann aus seiner Position ab, der aber weiterhin im Team der Bundesjugendleitung die Jugend mit leiten wird.

Ihr fragt Euch nun sicherlich

Wer ist dieser Jan überhaupt und was macht er so?.

Die diesjährigen Teilnehmer des Jugendleiter Lehrgangs haben ihre Fragen mal aufgeschrieben und Jan hat geantwortet. Was dabei herausgekommen ist, lest ihr nun hier:

In welcher Sparte fliegst du?            

Ich bin im Segelflug zu Hause aber durch meinen Job momentan mehr mit Motor unterwegs.

Wie lange fliegst du schon?

Seit ca. 11 Jahren. 

Hast du schon Probleme in deinem neuen Amt erlebt?

Bisher noch nicht, aber ich bin ja auch erst sehr kurz im Amt. Probleme werden sicherlich aufkommen, aber ich bin zuversichtlich, dass mein Team und ich diese als Herausforderung nutzen und somit sinnvoll lösen können.

Was machst du beruflich?               

Im Arbeitsleben bin ich als Polizist in NRW unterwegs.

Wie alt bist du?                                 

25 Jahre jung 😉

Welche Erfahrungen bringst du mit?                                                                                                                                      

Ich war drei Jahre lang Landesjugendleiter in NRW und konnte dort schon viel Erfahrung sammeln. 

Tee oder Kaffee?                               

Tee UND Kaffee

IOS oder Android?                            

IOS

Welche Ziele hast du als Bundesjugendleiter?    

Die Kommunikation zwischen den Landesjugenden verbessern, den Standpunkt der Jugend im DAeC verbessern und ins Kanzleramt eingeladen zu werden 😉

 Jan Eikmeier aka „Der Neue“ 😉

Der Traum vom Fliegen ist wohl so alt wie die Menschheit und eint Nationen und Kulturen weltweit. Bevor dieser Traum allerdings umgesetzt werden konnte, bereitete er zunächst Kopfzerbrechen, schlaflose Nächte und spornte zu waghalsigen Unternehmungen an. Wer heute geradezu selbstverständlich „abhebt“, tut dies auch getragen auf den Schwingen derer, die mit großem Enthusiasmus, Einfallsreichtum und Mut an der Verwirklichung dieses Traums arbeiteten.

Insbesondere für Frauen hieß die Erfüllung dieses Traums lange Zeit jedoch mehr als nur die Gesetze der Physik zu überwinden. Es ist noch nicht lange her, da galten Frauen im Luftsport als exotische Randerscheinung und darüber, wie erwünscht ihre Teilhabe gewesen sein mag, lässt sich bestenfalls spekulieren. So spiegelt die Geschichte des Treffens deutscher Luftsportlerinnen auch die Entwicklung des Frauensegelfluges in der BRD wieder und sie beginnt unter anderem mit dem Wunsch einer jungen Frau nicht nur teilnehmen zu dürfen, sondern, getragen von ihrer Leidenschaft für den Flugsport, auch mitgestalten zu können.

Die damals erst 16 jährige Ingrid Blecher beginnt 1961 als einziges Mädchen im Club mit dem Segelflug und entwickelt sich schnell zu einer ehrgeizigen und erfolgreichen Pilotin. Durch zahlreiche Rekorde und beachtenswerte Wettkampfleistungen erlangt sie zudem bald über ihren Heimatflugverein auf der Eisernhardt bei Siegen hinaus Bekanntheit. Durch ihre vielzähligen Reisen knüpft sie Kontakte zu anderen Pilotinnen, die sich wie sie in einer Sportart, in der Frauen noch stark unterrepräsentiert sind, etablieren möchten und die allen Widerständen zum Trotz einfach mehr wollen.

1974 reift die Idee, ein Treffen mit dem Zweck der Förderung von Segelfliegerinnen ins Leben zu rufen und das erste Treffen dieser Art findet schon bald darauf im März 1975 auf dem Flughafen Siegerland statt. Was vor 45 Jahren im überschaubaren Kreis begann, hat sich bis zum heutigen Tag zu dem Fliegerinnentreffen in Deutschland entwickelt. Während damals 26 Frauen und Fred Weinholtz, damaliger Vorsitzender der Bundeskommission Segelflug, die Zukunft des Frauensegelflugs vordenken, vereinen die heutigen „Hexentreffen“ jährlich mehr als 120 flugsportbegeisterte Teilnehmerinnen.

Ingrid Blechers Teilnahme am 2. Internationalen Damen-Segelflugwettbewerb in Polen befeuert durch den Kontakt zu den bereits in Trainingslagern organisierten „Ostblockmädchen“ den sportlichen Ehrgeiz. Sie hat bei ihrer Rückkehr nicht nur neuen Enthusiasmus im Gepäck, sondern auch der Name „Hexentreffen“ wird in Anlehnung an den „Baba Jaga Club“ etabliert.

Der Leistungszuwachs im Frauensegelflug ist danach kaum mehr zu bremsen. Das beschwingte Engagement und die Vernetzung in den Hexentreffen schafft schon bald die Grundlage für die erste deutsche Segelflugmeisterschaft der Frauen (1979), die Einrichtung von Trainingslagern und Bildung der 1. Nationalmannschaft. Bereits 1980 scheint sich der Wunsch nach gleichberechtigter Teilhabe am Flugsport erfüllt zu haben, was die Notwendigkeit der Hexentreffen durchaus hätte in Frage stellen können. Doch die geknüpften Bande halten und bis heute ist kein Ende der Treffen in Sicht.

Seither wechseln sich Pilotinnen deutschlandweit als Gastgeberinnen ab und jedes Jahr besteht die Möglichkeit, in spannenden Vorträgen, Diskussionsrunden und Aktivitäten rund um den Luftsport die Begeisterung und die Liebe zur Fliegerei zu teilen und zu feiern. Die jährlichen Treffen bieten dabei Hexen aller Luftsportarten die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und sich über spannende Themen wie z.B. Flugzeugbau, Wettkampf und Reisen auszutauschen.

Vom 24. bis 26. Januar 2020 wird wieder ein Treffen stattfinden. Katharina, Tanya und Edith vom Kurhessischen Verein für Luftfahrt freuen sich auf ein Wiedersehen in Marburg, einer der ältesten Universitätsstädte Deutschlands.

Anmeldung bitte auf der Webseite: hexentreffen2020.jimdosite.com