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Am gestrigen Freitag Abend war Anreise der Ausschussteilnehmenden. Wir wurden alle herzlich in Bad Sobernheim empfangen und sind gut angekommen. Aufgrund der Anreise aus teilweise weit entfernten Ecken von Deutschland, war es ein paar Teilnehmern erst möglich nach 20:00 Uhr anzukommen. Beim leckeren Abendessen gab es viel zu bereden, schließlich haben wir uns alle seit der letzten Tagung nicht wiedergesehen. Der Flugplatz von Bad Sobernheim liegt etwas abseits auf einem Berg. Das Wetter ist wunderschön, die Zimmer sehr ordentlich.

Am Samstag gehts um 8:00 zum Frühstück, getagt wird ab 9:00 – Den Bericht über die Tagung könnt Ihr dann im Laufe des Tages hier lesen.

Morgen ist Anmeldeschluss für den Jugendausschuss 2019 in Bad Sobernheim. Wir tagen vom 29.03 bis 31.03.


Hier noch einmal der Link: https://www.luftsportjugend.com/anmeldung-fruehjahrestagung-2019/

Wir freuen uns auf Rege Teilnahme

“In life you are either a passenger or a pilot. It‘s your choice!” Unknown

Immer wieder wurde mir gesagt, wie cool es ist, ein Flugzeug alleine zu fliegen. Anfangs habe ich mich immer darüber gewundert und gedacht, dass unsere Fluglehrer doch nett sind, aber irgendwann wollte ich endlich alleine fliegen. Gestern habe ich es selbst gemerkt: Fluglehrer sind zwar eine tolle Unterstützung, aber das kann man unmöglich mit dem Fliegen alleine vergleichen.

Das Wetter spielte bisher nie mit, sodass sich mein Freiflug immer weiter verzögerte. Immer, wenn ich auf den Flugplatz kam, habe ich auf bessere Bedingungen gehofft. Fliegen wollte ich trotzdem! Nach ganzen 121 Starts stellte ich mich dann gestern dem Wind und machte meinen ersten Alleinflug. Es war unbeschreiblich. Zuvor musste unsere ASK-21 aber erstmal beladen werden. Zu den regulären acht Bleiplatten und einem Bleikissen kam noch ein weiteres Bleikissen hinzu. Um in Zukunft das Beladen des Flugzeuges so kurz wie möglich zu halten, habe ich mich entschlossen zuzunehmen.

Nachdem ich samstags zwei Platzrunden und eine Seilrissübung hatte, fühlte ich mich gut vorbereitet und sonntags bin ich vor meinem Überprüfungsflug noch drei-mal mit unserem Ausbildungsleiter geflogen. Kurz vor dem Start war ich sehr angespannt. Ich atmete nochmal tief durch und führte meine normale Startkontrolle durch. Dann ging es endlich los!

Viel leichter und schneller als sonst hob ich mit der D-4778 ab und der Start verlief gut. Nach dem Ausklinken versetzte ich mich die Lage eines Fluglehrers und redete mit mir selbst, um nichts zu vergessen. Es war windiger als sonst und ich wusste, dass es laut Briefing noch windiger werden sollte. Dennoch genoss ich den Flug und die Stille in der Luft sehr. Beim Fliegen, einfach den Alltag vergessen und frei sein wird einem immer wieder klar, dass es die schönste Sportart der Welt ist. Der erste Alleinflug ist mit Worten kaum zu beschreiben, nachdem die erste Aufregung zurückgegangen ist, machte es unglaublich Spaß und nach kurzer Zeit setzte ich schon meine Landemeldung ab und ging zum Queranflug über. Jetzt musste ich besonders auf den Wind achten und einen sauberen Endanflug fliegen. Nach der Landung war ich erleichtert und hatte etwas mehr Vertrauen in mich selbst gewonnen. Beim nächsten Start war ich schon etwas gelassener. Es war ungewohnt still und ich hätte vor Freude singen können! Die Landung verlief einwandfrei und ich realisierte erst danach, dass ich schon zwei Flüge hinter mir hatte. Der letzte Flug war einfach nur schön, es war windiger, aber ich wurde im letzten Jahr gut auf schwierige Wetterverhältnisse vorbereitet. Nach der Landung stieg ich aus, legte den Fallschirm ab und musste grinsen. Einen Dank möchte ich an dieser Stelle an den tollen Windenfahrer für die angenehmen Starts aussprechen! Nach der A-Prüfung habe ich nun insgesamt 18 h Flugzeit mit der D-4778 zu verzeichnen.

Nachdem eine ganze Horde Piloten auf mich zugelaufen kam, wurde mir die A-Anstecknadel mir übergeben, ich wurde beglückwünscht und ich bekam einen schönen Strauß mit Brombeeren geschenkt. Auch unsere Gastpiloten aus den Niederlanden gratulierten mir herzlichst. Abends, als wir den Tag mit einem Feierabendgetränk gemütlich ausklingen ließen, wurde ich in die Kunst des Flaschenöffnens eingeweiht. Ich bin glücklich und dankbar für die gemachten Erfahrungen und werde diesen Tag niemals vergessen! Ein Dank geht an alle Beteiligten und vor allem an meine Ausbilder, die mich in jeder ‘Flug‘-lage unterstützten.

Yolantha Remane; Wolfsburg, den 30.07.18

 

 

 

    

Die Bundeskommission Motorflug und die Luftsportjugend haben eine Förderung für den Deutschlandflug erarbeitet. Es werden 3 jugendliche Mannschaften mit bis zu 1500 Euro pro Mannschaft gefördert.

Bei der Luftsportjugend könnt ihr euch auf die Förderung bewerben. Hier die Bedingungen:

  •   Beide Besatzungsmitglieder haben das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet.
  •   Bewerbung ist bis 03.04.19 bei kjell[at]luftsportjugend.com eingegangen
  •   Inhalt der Bewerbung:

o Name und Alter der Besatzung
o Verein(e) der Besatzung
o Flugzeugtyp
o Fliegerischer Lebenslauf des PIC
o Kurze Begründung, warum gerade diese Besatzung die Förderung bekommen

soll

  •   Ein Bericht über die Teilnahme am Deutschlandflug für die Luftsportjugend mitBildern zur Veröffentlichung
  •  Kein Besatzungsmitglied hat vorher am Deutschlandflug teilgenommenDie Verantwortlichen der Luftsportjugend prüfen und bewerten die Bewerbungen und zahlt diese zusammen mit der Bundeskommission aus. 

 

Informationen zum Deutschlandflug:

➢ 19. bis 23. Juni 2019
➢ Streckenführung: Braunschweig→Bad Wörishofen
➢ Ausschreibung: https://navigationsflug.de/dokumente/➢ Homepage: https://navigationsflug.de/

 

Bei Fragen wendet euch an Kjell: kjell@luftsportjugend.com

Eure Luftsportjugend Deutschland

 

Ausschreibung zum downloaden:

Förderung für Jugendmannschaften auf dem Deutschlandflug 2019

22. April 2018, 04:00 UTC Uhr morgens: Ein außergewöhnlicher Flugtag beim Aero-Club Rhein-Nahe in Langenlonsheim bei Bingen. Es war noch dunkel und den leichten Dunst in der kühlen Luft konnte man noch nicht als Nebel bezeichnen, jenen Nebel, der auf unserem Flugplatz aufgrund der Lage direkt an der Nahe durchaus häufiger vorkommt. Aber schon bald fingen die Hauben und Tragflächen der vier aufgebauten und gecheckten Segelflugzeuge an, zu beschlagen. Im Scheinwerferlicht der Autos zog immer mehr Bodennebel auf, also hieß es für unser geplantes Sonnenaufgangsfliegen abwarten und Kaffee trinken. Leider hat sich der Nebel zu lange gehalten, sodass unser Sonnenaufgangsfliegen (wortwörtlich) ins Wasser fiel. Da wusste ich noch nicht, dass meine Enttäuschung über den unglücklichen Beginn des Flugtages nur von kurzer Dauer sein sollte.
22 April, 07:15 UTC: Ich sitze das erste Mal an diesem Tag im Cockpit. Nach einer gut gelungenen Platzrunde fragte mich mein Fluglehrer Rainer, wie ich mich so fühlte. Ich ahnte natürlich den Grund der Frage, aber keine Frage – mir ging‘s gut! Nach einer weiteren Platzrunde wurde es offiziell, ich sollte „freigelassen“ werden. Dann spürte ich doch die Aufregung, was aber mehr einer freudigen Erwartung entsprach. Nach einem weiteren Start mit Rainer, der eine (nicht ganz unerwartete) Seilrissübung enthielt, dauerte es über drei lange Stunden, bis Sascha, der zweite Fluglehrer, eintraf. Meine Aufregung war jetzt doch recht groß geworden, sodass ich beim Überprüfungsstart mit der ASK21 eine nicht ganz so elegante Landung hinlegte. Also noch ein Start mit Fluglehrer. Diese Landung war immerhin in Ordnung. Die beiden Fluglehrer berieten sich erstmal und der Kloß in meinem Hals erreichte sein höchstes Volumen erreicht. Auch das Zurückholen eines anderen Fliegers konnte nicht wirklich ablenken. Wieder beim Startbus verkündeten Rainer und Sascha, dass ich bereit sei für meinen ersten Alleinflug. Mir fiel ein Stein vom Herzen.
Bevor dann, nach gewohntem Startcheck, die Haube zuklappte, bedachten mich die Fluglehrer noch mit letzten Tipps und ermutigenden Worten.
Immer noch 22.April, jetzt 12:32 UTC: Es war soweit, endlich vollkommen alleine in der startbereiten ASK21, aber wie Startbereit ICH war – FRAGEZEICHEN? Rational wusste ich, dass ich eine Platzrunde locker ohne Hilfe fliegen konnte; aber die Emotionen ließen mein Herz schneller schlagen. Die gewohnte Absicherung fehlte. Doch jetzt war Konzentration angesagt. Schon hörte ich im Funk: „Seil straff – fertig“ und spürte den leichten Ruck des Anschleppens. Die ASK 21, einsitzig, stieg! In Gedanken sagte ich mir immer wieder auf, worauf ich achten sollte. Kein Flügel hing, kein Kavalierstart, nur die Fahrt war etwas hoch. Der Windenfahrer gab ordentlich Gas und wollte mir wohl ein längeres Freifliegen gönnen. Nach dem Ausklinken lief eigentlich alles wie gewohnt, abgesehen von dem Dauergrinsen in meinem Gesicht und dem neuen Hochgefühl. In der Luft blieb mir leider viel zu wenig Zeit, bis ich schon wieder mit der Landeeinteilung beginnen musste. Beim Landeanflug konzentrierte ich mich wieder besonders und murmelte Details, glaube ich, teilweise vor mich hin. Die Landung war wirklich OK. Nach dem Ausrollen hörte ich im Funk Musikfetzen – wohl ein kleiner Scherz zur Feier des Tages. Alle Anwesenden gratulierten nur kurz, dann durfte ich direkt wieder in die Luft. Nach zwei Platzrunden, bei denen die letzte Landung dann auch wirklich schön war, war der Tag für mich zu Ende, zumindest fliegerisch. Vorm Einräumen gab es dann die altbekannte Zeremonie – mit Brennnesseln, Nahewasser und reichlich A-Schwingen. Puh – war ich froh, dass nicht auch noch die beiden Schmiede aus unserem Verein dabei waren. Mein Vater küsste mich stolz.
Dieser 22. April 2018 war für mich ein Tag mit vielen Auf- und Abs, emotional und physisch. Ein ganz besonderer Tag auch in meinem Tagebuch. Ein Tag, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die leichte Aufregung und Anspannung beim Anschleppen geht hoffentlich nie verloren – genauso wenig wie die Begeisterung an Fliegen und Flugplatzleben.

Bericht: Greta Marie Waltenberg

 

Mit 14 Jahren ist Elis Klemer aus Münsingen einer der derzeit jüngsten Segelfliegerschüler in ganz Deutschland. Erste Alleinflüge mit weicher Landung und anschließendem Fliegerritual auf dem Flugplatz Münsingen-Eisberg

Münsingen. „Richtig und fest angeschnallt? Frequenz und Lautstärke des Funkgeräts geprüft? Auf Startunterbrechung vorbereitet?“, so ging Elis Klemer seine Checkliste im Segelflugzeug durch. „Jetzt machst du einen Start alleine, ohne mich“, war die Anweisung des Fluglehrers. Der Fluglehrer hieß an diesem Tag Uli Schwenk, amtierender Vizeweltmeister im Segelfliegen und ehrenamtlicher Fluglehrer im Luftsportverein Münsingen-Eisberg. Nach über 40 Starts und Flügen mit Fluglehrern war nun der Augenblick gekommen, auf den jeder Pilot wartet: Der erste Alleinflug! Der 14-Jährige schnallte sich an, machte die Haube zu und klinkte das Schleppseil ein, das das ziehende Motorflugzeug, genannt Schleppflugzeug, mit dem Segelflugzeug verbindet. Uli Schwenk hielt den Flügel und hob den Arm, ein Zeichen für den speziell ausgebildeten Schlepp-Piloten Philipp Ilg, dass er langsam anschleppen konnte, bis das Seil sich spannt. Dann war der Moment gekommen, der Arm senkte sich auf die drei Uhr Position und der Schlepppilot gab Vollgas. Der Motor der ziehenden weißen Ultraleichtmaschine „WT9 Dynamic“ brummt auf und es ging los… Die zwei Flugzeuge rollen an, hoben schon nach etwa 200 bis 300 Metern ab und flogen in den Himmel.

Das Hochziehen des Segelfliegers, der sogenannte „Schlepp“, dauerte nur etwa fünf Minuten, dann klinkte Elis Klemer aus und flog nun allein wieder in Richtung Flugplatz. Ein besonderes Gefühl für den Jungpiloten! Seit er 9 Jahre alt ist, kam Elis Klemer regelmäßig auf den Flugplatz und durfte auch schon häufig mitfliegen. In diesem Sommer konnte er nun vorne auf dem Pilotensitz Platz nehmen und mit Fluglehrer hinten drin „schulen“, also Flugunterricht nehmen. Jetzt ist er alleine im Flugzeug, ein besonderes Etappenziel. Nach kurzer Zeit hatte der Jungpilot noch eine Höhe von etwas mehr als 250 Meter über dem Flugplatz und so flog er noch einen Kreis, der ihn auf etwa 200 Meter brachte. Anschließend drehte er sich, wie häufig vorher geübt, korrekt in den Gegenanflug, was bedeutet, dass man parallel zur Landebahn fliegt. Dort meldete Elis Klemer regelgerecht per Funk: „Die Delta-2135 ist im rechten Gegenanflug auf die 08“….für Laien heißt das, dass sich der Pilot beim Flugleiter (also dem Fluglotsen des Flugplatzes) mit seiner Flugzeugkennung D-2135 meldet, und mit der Zahl „08“ die gewünschte Landerichtung (Landebahnrichtung 80 Grad, also Richtung Münsingen), durchgibt. Danach erhöhte Elis Klemer seine Geschwindigkeit ein wenig, sodass er, wie gefordert, etwa 90 Km/h schnell war und ließ den Flugplatz etwas rechts hinter sich liegen. Jetzt flog er eine 90 Grad Kurve. Er drehte in das letzte Stück ein, das sogenannte Endteil des Landeanflugs.

Da er noch etwas zu hoch war, nutzte er seine Bremsklappen, um Höhe zu verlieren. Anschließend flog er über die quer zur Landebahn verlaufende weiße Markierung, setzte „butterweich“ auf und kam nach etwa 100 Metern zum Stehen. Elis Klemer stieg mit einem großen Lächeln auf dem Gesicht aus dem Flugzeug. Den Eltern fielen natürlich auch ein paar Steine vom Herzen: „Ja, ich gebe gerne zu, dass ich feuchte Hände hatte und aufgeregt war,“ sagte Andrea Klemer, Elis Mutter, nachdem sie ihm gratuliert hatte. Einige Helfer kamen gelaufen, um das blau-weiße Segelflugzeug des Modells ASK13 zurück zum Start zu schieben. Der Alleinflug zählt offiziell erst nach dem dritten Alleinflug als „bestanden“. Der frisch gebackene Pilot stieg also gleich wieder ein und startete und landete noch zweimal ohne Probleme.

Nach dem letzten Alleinflug gratulierten ihm seine Fluglehrer, die ihn bisher geschult haben, sein Ausbildungsleiter Jürgen Kleber, weitere Piloten, Mitglieder und Wegbegleiter des Vereins und natürlich seine stolze Eltern, Andrea und Michael Klemer, sowie die jüngere Schwester Lavinia. Dann folgte das Erstflug-Fliegerritual der Segelfliegerpiloten, das darin besteht, einen Dornen- und Brennesselstrauß überreicht zu bekommen, sinnbildlich dafür, um später den Steuerknüppel mit der notwendigen Sensibilität und Achtsamkeit in der Hand zu halten.

Zusätzlich bekommt man von allen Anwesenden einen Klapps auf den „Hintern“… Letzteres damit man zukünftig mehr Gefühl für das Fliegen mitbringt, z.B. um die Thermik besser zu spüren. „Diese Feinfühligkeit macht einen guten Piloten aus: Sinne nutzen, wahrnehmen, fühlen und sehen“, erläutert Fluglehrer Uli Schwenk dieses Ritual und ergänzt „Die Feinfühligkeit wird besonders beim Segelfliegen geschult, wo es keinen Lärm und keine motorenbedingte Vibrationen gibt.“ Gerade beim Segelfliegen ist daher das „Eins werden“ mit der Natur im Himmel möglich. Der erste Alleinflug ist wohl für jeden Piloten der wichtigste Tag in seiner Fliegerkarriere, an den er sich sein ganzes Leben lang erinnern wird. Niemanden mehr als sich selbst im Flugzeug zu haben, vollkommen frei im Himmel zu schweben und eine scheinbar grenzenlose Freiheit zu spüren, ist ein unvergleichliches Gefühl!

 

Für Elis Klemer, Schüler einer 9. Klasse an der Gustav-Mesmer-Realschule in Münsingen, heißt es nun aber erstmal, über den Winter Theorie für die anstehenden Prüfungen zu lernen und in der Werkstatt mitzuhelfen die Flugzeuge zu warten. Mit 16 Jahren kann ihm dann bei Bestehen aller Prüfungen der Segelflugschein ausgestellt werden. Gefragt nach seinem Berufswunsch sagt er „Natürlich Fluglotse oder Pilot!“… was bei so einem besonderen Hobby wahrlich nicht überrascht!

Bericht: Elis Klemer

 

Mein Freiflug!

November 6th, 2018 | Posted by Konstantin Mahler in Uncategorized - (0 Comments)

Die Faszination der Fliegerei fing bei mir schon von klein auf an. In dem Flieger Comic „Rex Danny“, welches mein Vater in seiner Jugendzeit gesammelt hatte, bestaunte ich die Abenteuer des Testpiloten. Auf jedem Flug in den Urlaub, war es mir wichtig am Fenster zu sitzen. Während anderen bei Turbulenzen schlecht wurde, freute ich mich die Tragflächen wackeln zu sehen.
Da man heutzutage als Jugendlicher mit möglichen Hobbys bombardiert wird, verzögerte sich die Erfüllung meines Traumes, einmal allein fliegen zu können, bis ins Studium. Ende Mai 2017 wurde ich nach einem Gespräch über die Fliegerei von einem Kommilitonen gefragt, ob ich nicht einmal Lust hätte, ihn auf dem Segelflugplatz in Braunschweig zu besuchen. Gesagt, getan. Ein Start in einem DuoDiscus reichte vollkommen, um nun endlich den Funken überspringen zu lassen. Ich wollte fliegen lernen.
Zu diesem Zeitpunkt wohnte ich in Wolfenbüttel und entschied ich mich deshalb im Herbst dazu der LSG Wolfenbüttel beizutreten. Der Winter war von interessantem Theorieunterricht und Winterarbeit an den Flugzeugen geprägt. Mit viel Hintergrundwissen und einer starken Ungeduld, ging des dann Ende April los, denn unsere Wiese war endlich trocken.
Der erste Start! Die erste Landung! Checklisten, Seilrisse, Lepo fahren, all das wurde nach und nach zur Routine. Neben der Fliegerei an sich, lernt man natürlich auch andere Flugschüler kennen und schließt neue Freundschaften. Mit 21 Jahren gehört man ja fast zu den älteren Flugschülern, aber das merkt man beim Routinebetrieb gar nicht, den da ist man eine Einheit. Ebenfalls ist und bleibt Segelfliegen eine Vereinssache und daher sind auch die Grillabende nicht wegzudenken. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist aus meiner Sicht auch die Wissenweitergabe von älteren Vereinsmitgliedern. Hier lernt man viel, sei es schweißen, Stühle leimen, an Fahrzeugen herumschrauben oder auch für viele jüngere Flugschüler interessant, das Autofahren. Die Eltern wird der geringe Fahrschulpreis freuen.
Mitte Juni war es dann soweit. Dank des extrem guten Wetters, war fast jedes Wochenende fliegbar gewesen und nach 50 Landungen hatte ich meine A-Prüfung bestanden. Mit dem klassischen Diestelstrauß und einem Eimer kalten Wassers auf den Allerwertesten gratulierten die Familie und der Verein.
Der Flug ohne Motor ist für mich die beste Art zu fliegen. Man bewegt sich nur mit der Energie der Natur und kann so ohne Probleme mehrere Stunden in der Luft bleiben. Keine Co2 Emissionen während des Fluges. Den Planeten freuts und mich persönlich lockt eine Herausforderung. Wo steht der beste Aufwind? Wie kann ich fliegen um sicher zum Platz zurück zu kommen?
Ich sehe mein Augenmerk in Zukunft auf dem Streckenflug und hoffe meinen Schein im Sommer 2019 erhalten zu können.

Bericht: Ives Bartels

Mein Engagement

September 10th, 2018 | Posted by Konstantin Mahler in Uncategorized - (0 Comments)

Wir brauchen eure Hilfe! Gemeinsam schaffen wir diesen Wettbewerb mit Links!

Die Deutsche Sportjugend dsj hat die Aktion „Mein Engagement“ gestartet und wir sind mit der Luftsportjugend Deutschland mit dabei.

Was ihr tun müsst, um uns zu unterstützen? Einfach auf das Bild klicken – ihr werdet zu facebook geführt. Dort das Bild liken! Das wars!

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Wie die meisten Vereine in Deutschland haben auch die Luftsportvereine mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Um diesem Trend entgegenzutreten, hat sich die Luftsportjugend ein ambitioniertes Ziel gesteckt: 2019 geht das Ferienlager „Jugend fliegt“ an den Start und wird Jugendliche im Alter von 14-17 Jahren für die Luftfahrt begeistern. In dem Lager lernen die Jugendlichen die Grundlagen des Fliegens kennen, bauen eigene Flugmodelle und probieren Luftsportarten aus. Darüber hinaus werden Fachvorträge von Firmen aus der Luftfahrtbranche das Programm abrunden und den Jugendlichen einen Ausblick auf eine Berufspraxis in der Luftfahrt geben. Dafür steht die Luftsportjugend seit zwei Jahren mit dem Aeroclub der Schweiz in Verbindung, wo das vergleichbare „Pro Aero Jugendlager“ bereits seit 35 Jahren erfolgreich durchgeführt wird. In dem Sinne kooperiert der Schweizer Aeroclub unter anderem mit Swiss, Skyguide, Meteo Schweiz, der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften und regionalen Helikopterunternehmen. So hat sich im Rahmen des Jugendlagers ein Netzwerk namhafter Partner gebildet, welche die Bedeutung der fliegerischen Nachwuchsarbeit erkannt haben und fördern.

Zur Unterstützung der Planung ermöglichte der AeCS den Referenten des „Jugend fliegt“ bereits die letzten zwei Jugendlager als Gruppenleiter mitzugestalten und umfassende Einblicke in die Organisation und Durchführung zu erhalten. Auch in diesem Jahr sind wieder Vertreter der Luftsportjugend dabei, um das Lager zu begleiten und nochmal letzte Eindrücke zu sammeln, bevor im kommenden Jahr das eigene „Jugend fliegt“ startet. An dieser Stelle ein riesiger Dank an unsere Kollegen und Freunde vom Schweizer Aeroclub für die umfassende Hilfe!

Das Ziel von „Jugend fliegt“ ist es, den 75 Jugendlichen eine spannende Woche zu bieten, in der sie ihre Begeisterung für Luftfahrt entdecken können, viel über das Fliegen lernen und auch Berufe in der Branche kennen, die sie ergreifen können.

Das Lager findet vom 04.0810.08.2019 auf dem Flugplatz Eisenach-Kindel statt. Weitere Informationen zu „Jugend fliegt“ und zur Anmeldung werden bald auf unserer Website und unserer Facebookseite veröffentlicht. Seid gespannt!

 

Wir freuen uns auf Euch!!

Eure Orga Team „Jugend fliegt“

Das ProAero Jugendlager der Schweiz dient als Vorbild für „Jugend fliegt“ in Deutschland.

 

 

Im diesjährigen Sommerjugendlager Ballon in Laucha waren insgesamt 41 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 – 25 Jahren dabei. 17 Helfer, Piloten und Rückholer haben mit 8 Ballonen das Jugendlager unterstützt.

In der gesamten Woche gab es neben ein wenig Ballonfahrt – Theorie für jeden Teilnehmer natürlich mehrere Ballonfahrten. Rund um das Lager waren alle gemeinsam noch bei der Ernennung des Naumburger Doms zum Weltkulturerbe anwesend. Auch eine Paddeltour auf der Unstrut, ein interner Bowlingwettbewerb und die traditionelle Nachtwanderung am Haus der Luftsportjugend durften nicht fehlen! 😉

Das Dankeschön geht in diesem Fall an Bernd und sein Team für die grandiose Organisation und Durchführung.

 

 

Zukunftstag beim DAeC!

April 30th, 2018 | Posted by Julia in Uncategorized - (0 Comments)

Der diesjährige Zukunftstag unter Leitung der Luftsportjugend stand dieses Jahr beim DAeC unter dem Motto sehen, erleben, gestalten!

Es gab wieder viel zu sehen, ein Besuch des Towers des Braunschweiger Flughafens war der Auftakt des spannenden Tages. Durch den Bereich Technik führte der Prüf. Ingenieur Michael Bätz des Luftsportgerätebüros die Mädchen und Jungs noch weiter über den Flugplatz. Es gab viel zu sehen, unter anderem auch sein eigenes Projekt eine „Robin“. Hier konnten die Schüler nicht nur sehen, sondern auch anfassen. Wie leicht doch ein Flugzeug sein kann und das nicht alle Flugzeuge aus Metall sind, wurde zur Verwunderung des ein oder anderen dabei auch festgestellt.

Auch durften alle im Cockpit einer FK9 sitzen und schon mal eine Sitzprobe machen.

Zu Gestalten gab es dann nach der gemeinsamen Mittagspause noch einen Balsagleiter unter fachkundiger Unterstützung des Modellflugrefenten Sebastian Brandes.

Damit dies nicht alles nur Theorie bleibt, hat der DAeC den Zukünftlern auch einen Gutschein für einen Segelflug und den Besuch eines Modellflugvereins mit nach Hause gegeben.

Die Luftsportjugend bedankt sich bei den Zukünftlern für Ihr Interesse und wünscht allen noch eine erfolgreiche Schulzeit … vielleicht sehen wir euch ja bald regelmäßig… auf einem der vielen Flugplätze oder später in einem Beruf der Luft- und Raumfahrt, und: vergesst nicht uns zu schreiben wie euer Segelflug und der Tag auf dem Modellflugplatz war, wir sind und bleiben neugierig! 😉

Probesitzen 😉

Ein spannender Tag beim DAeC!

Die Mädels sitzen gemeinsam auch mal Probe und planen in Gedanken ihre ersten Touren mit dem Flugzeug!

Wir sind die Zukunft!

AERO 2018 – Tag 4

April 21st, 2018 | Posted by Julia in Uncategorized - (0 Comments)

Samstag, der 21.04.2018

Das wars! Der Messestand ist abgebaut, die Kisten in den Autos verstaut, die AERO 2018 liegt hinter uns. Wir können auf erfolgreiche Tage zurückschauen!

Heute haben wir nochmal alles gegeben und zahlreiche Flieger gebaut, sowie Edgar Cards, Flyer, T-Shirts und Kalender verteilt. Wir haben viele interessante Gespräche geführt, Besucher über unsere Arbeit informiert und mit möglichen Partnern gesprochen.

Zum Abschluss lassen wir unsere Erlebnisse heute Abend bei Pizza und Kaltgetränken am Bodensee Revue passieren. Jetzt gilt es, die geknüpften Kontakte zu pflegen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu konsolidieren.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern und dem Organisationsteam der AERO Friedrichshafen und freuen uns riesig auf nächstes Jahr.

Eine geniale Messewoche liegt hinter uns! DANKE an alle die dabei waren!

AERO 2018 – Tag 3

April 20th, 2018 | Posted by Julia in Uncategorized - (0 Comments)

Freitag, den 20.04.2018

Und ein weiterer Tag geht dem Ende entgegen, die Zeit vergeht hier wirklich wie im Flug!

Heute durften wir uns über den Besuch von Judith Spörl freuen, die an unserem Stand ihre Bücher „Lena fliegt sich frei“ und „Lena startet durch“ vorgestellt hat. Zahlreiche Eltern und Großeltern nahmen die Gelegenheit wahr und ließen die Bücher für ihre Kleinen signieren.

Nachmittags gab sie am DAeC Stand dann eine Lesung, bei der sie einige Stellen in der Geschichte kommentierte und erklärte.

Auf der abendlichen Standparty des DAeCs nutzen dann viele Gäste die Möglichkeit und tauschten sich mit ihr aus. Auch morgen ist Judith wieder an unserem Stand vertreten und liest aus ihren Büchern vor!

Wir freuen uns auf den letzten Tag, der sicherlich auch der besucherreichste sein wird.

Bis morgen!

„Lena fliegt sich frei“

„Lena startet durch“

Die Autorin Judith Spörl war heute mit bei uns am Stand und hat ihre Bücher vorgestellt.

An unserem Stand erfahrt ihr alles über unsere Projekte 🙂

Zwei Mal hat Judith heute aus ihrem Buch gelesen! Es war klasse!! Morgen liest sie nochmal vor – seid dabei!

Natürlich haben wir auch ein Bild mit der „aerocam“ gemacht 😛

AERO 2018 – Tag 2

April 20th, 2018 | Posted by Julia in Uncategorized - (0 Comments)

Donnerstag, der 19.04.2018

Der zweite Tag stand im Zeichen des internationalen Austausches.

Rumänische, russische, italienische, französische und spanische Kinder haben bei uns ihre Flieger gebaut. Trotz der Sprachbarriere klappte die Verständigung hervorragend.

Flugzeugbau ist eben eine Leidenschaft, die verbindet!

Eines hatten jedoch alle Kinder gemeinsam: Das Leuchten in ihren Augen, als wir die Flieger zusammen ausprobiert haben. Diese Freude in den Kinderaugen ist einfach toll mit anzusehen und motiviert jedes Mal aufs Neue. Sehr begehrt waren heute auch unsere T-Shirts, die sogar australische Abnehmer fanden. Wir zeigen in Zukunft also auch auf dem 7. Kontinent Präsenz!

#Kindheitstraum

Mama´s und Papa´s sind natürlich fleißige Helfer beim Gleiterbau 🙂 Das finden wir klasse!!

Und natürlich werden die selbstgebauten Gleiter direkt auf ihre Funktionalität getestet.

Schick deinen Flieger in den Himmel!

AERO 2018 – Tag 1

April 20th, 2018 | Posted by Julia in Uncategorized - (0 Comments)

Mittwoch, der 18.04.2018

Der erste Tag ist vorüber und wir sind geschafft!

Wir haben tolle Gespräche geführt und viele neue Menschen kennengelernt, darunter Lehrer und Airline-Piloten, die sich alle in einem einig waren: Kindern und Jugendlichen muss die Faszination Fliegen nahegebracht werden. Daran wollen wir arbeiten und freuen uns natürlich über den Zuspruch für unsere Arbeit! Allerdings muss dafür noch viel getan werden, weswegen wir kräftig für unsere Projekte wie „Jugend fliegt“ oder „Schick deinen Flieger in den Himmel“ geworben haben.

Ganz besonders freut uns dabei, dass heute die Mehrheit unserer Besucher Mädchen waren und mit uns Holzflieger gebaut haben.

Also Jungs, haltet euch ran!

Morgen geht’s weiter!

 

Fleißige Nachwuchspiloten und Nachwuchspilotinnen basteln an ihren Balsagleitern 🙂 #Kindheitstraum